Steuererklärung ohne elster

    0
    52

    Einführung ab 2017 :  Steuererklärung ohne Stift und Papier

    Steuererklärungen sollen ab 2017 möglichst nur noch elektronisch eingereicht werden. Die Prüfung übernimmt ein Automat im Finanzamt.

    Die Deutschen machen Online- Banking, sie kaufen immer mehr Waren im Netz und kommunizieren miteinander über Facebook, Whatsapp oder Twitter. Ihr Verhältnis zum Finanzamt aber ist oft noch altmodisch. Viele schicken die häufig per Hand ausgefüllte Steuererklärung samt Belegen ausschließlich mit der Post ein. Doch nun soll sich auch beim Steuerzahlen die neue Zeit durchsetzen: Bund und Länder wollen die Bürger dazu bringen, ihre Steuerklärungen nur noch elektronisch abzugeben. Was bisher schon 16 Millionen Steuerzahler tun, nämlich das elektronische Elster-System zu nutzen, soll in einigen Jahren der Normalfall sein.

    Die Online-Steuererklärung für alle soll daher zügig kommen – und im Gegensatz zu heute auch komplett papierfrei sein. Das sieht der Gesetzentwurf vor, den Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) an diesem Mittwoch ins Kabinett einbringt. Demnach soll die jährliche Steuererklärung in Zukunft nicht nur elektronisch eingereicht werden. Auf ausgefüllte Formulare und die bisher nötigen Belege auf Papier wollen die Finanzämter dann verzichten, jedenfalls in der Regel. Bislang müssen Unterlagen im Original per Post an die Finanzämter geschickt werden, bald soll das nur nach Aufforderung nötig und dann auch elektronisch möglich sein.

    Ziel des Finanzministeriums ist es, die Zahl der elektronischen Steuererklärungen, die Arbeitnehmer und Rentner einreichen, sukzessive zu steigern. Deren Prüfung – und das ist die eigentliche Neuerung – soll dann nur noch elektronisch erfolgen, in einem automatisierten Verfahren, wie es aus dem Ministerium heißt. Bisher gilt das nur für zwei bis drei Prozent der Steuererklärungen.

    Weiterhin keine Pflicht

    In Schäubles Ressort wird allerdings betont, dass es auch weiterhin keine Pflicht zur elektronischen Abgabe geben wird; alles basiere auf der Freiwilligkeit der Steuerbürger. Selbst wer elektronisch einreicht, soll per Klick eine persönliche Prüfung durch einen Finanzamtsmitarbeiter beantragen können. Um die Zahl der Onlinenutzer zu erhöhen, wolle man Anreize schaffen, auf das E-Verfahren umzusteigen – schon bisher werden Elster-Nutzer bevorzugt behandelt, bekommen Nachzahlungen also früher. Zudem dürfte die Zahl vorausgefüllter Erklärungen zunehmen – Daten, die das Finanzamt schon kennt, wie die Lohneinkommen oder die von Banken gemeldeten Kapitalerträge, müssen nicht mehr eingetragen werden.

    Bei Rentnern gilt das für die elektronisch übermittelten Zahlen der Rentenversicherung. „Dies ist ein längst überfälliger Schritt, um Rentner von vermeidbarer Bürokratie zu verschonen“, sagte Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) am Dienstag. Laut Gesetzentwurf soll das neue Zeitalter 2017 beginnen, doch rechnet das Ministerium mit einer Einführungsphase mindestens bis 2022. Das bisherige Elster-Verfahren soll in dieser Zeit weiterentwickelt werden.

    Automatisiertes Prüfsystem statt Finanzbeamter

    Die pauschale Prüfung der Masse der Steuererklärungen soll durch ein automatisiertes Kontrollsystem erfolgen, das die eingereichten Unterlagen durch einen „Risikofilter“ schickt, um herauszufinden, ob es Besonderheiten gibt, die doch eine Prüfung durch einen Finanzbeamten erforderlich machen. Wie viele das am Ende sein werden, ist unklar. „Schlüssige Steuererklärungen können so schneller bearbeitet werden“, sagte Schäfer.

    Bei den elektronisch eingereichten Steuererklärungen kann schon heute ähnlich verfahren werden – wer das Elster-Verfahren nutzt, kann sogar selbst am Computer eine Plausibilitätsprüfung machen. Zusätzlich dürften künftig Kriterien in den Filter eingebaut werden, anhand derer bestimmte Einkommensarten oder Berufsgruppen herausgefiltert werden können. Mit individuellen Stichprobenprüfungen müssen Steuerzahler aber auch künftig rechnen.

    Gipfel der Widersprüche

    Besondere Rücksicht auf das Trauma der SPD

    Eine ganze Schulzeit ohne Mathelehrer? Denkbar!

    Jede Stimme gegen Sexismus zählt

    Die USA gefährden die Freiheit des Internets

    Mit dem rein elektronischen Abgabe- und Prüfverfahren will der Fiskus die Verarbeitung der Steuererklärungen einfacher, schneller und effizienter machen. Ein Ziel ist nicht zuletzt, Personal einzusparen und die Mitarbeiter der Finanzämter anders einzusetzen. Beim Fiskus rechnet man damit, dass aus demographischen Gründen künftig weniger Fachkräfte verfügbar sein werden. Diese sollten dann weniger mit den Masseverfahren beschäftigt sein, sondern mit „komplexeren Aufgaben“, wie es heißt – also mit Steuerprüfungen bei Unternehmen und Selbständigen und mit der Steuerfahndung. Hintergrund dürften aber auch die Haushaltsprobleme der Länder sein, die für die Finanzverwaltung zuständig sind. Die wachsende Zahl der Pensionäre führt zu Engpässen in den Haushalten – eine Steuerverwaltung mit weniger Personaleinsatz kann hier entlasten.

    Kritik vom Rechnungshof

    Nicht ganz einverstanden mit den Plänen des Bundesfinanzministers, der sich eng mit den Ländern abgestimmt hat, ist der Bundesrechnungshof. Auch in der Finanzverwaltung gelten die Gebote der Gleichmäßigkeit und der Verhältnismäßigkeit – kein Steuerzahler, keine Gruppe soll bevorzugt oder benachteiligt werden. Nun aber führt Schäuble zwei weitere Kriterien ein: Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit. Der Rechnungshof hält diese Begriffe für dehnbar und fürchtet, das Gebot der gleichmäßigen individuellen Besteuerung könnte durchbrochen werden. Die Neuregelung ermögliche es, die bisher übliche Einzelfallbetrachtung durch eine Gruppenbetrachtung zu ersetzen, steht in einer Stellungnahme.

    Will heißen: Steuerprüfungen könnten gezielt und pauschal auf bestimmte Gruppen von Steuerzahlern konzentriert werden. Zudem stößt sich der Rechnungshof daran, dass die Regelungen zur Geheimhaltung der Einstellungen des „Risikofilters“ auslegungsfähig seien und daher zu Rechtsstreitigkeiten führen könnten. In Schäubles Ressort hält man die Einwände der Kontrolleure nicht für stichhaltig.

    BVG rüstet Diesel-Doppeldecker nach

    Disney kauft Großteil des Fox-Konzerns für 52 Milliarden Dollar

    Wer nicht will, der muss

    Papier ade. Ab dem kommenden Jahr hätten es die deutschen Finanzämter gern elektronisch. Unternehmer müssen dann ihre Umsatz- und Lohnsteuervoranmeldungen über das Internet übermitteln. Doch das Elster-Programm der Finanzämter gibt es nur für Windows. Linux- und Mac-Nutzer gucken in die Röhre.

    ist Redakteur im Ressort Wissenschaft/Gesundheit im Hauptstadtbüro von SPIEGEL ONLINE in Berlin. Gerade ist sein Wissenschaftskrimi „Kalte Saat“ erschienen.

    Bild: Christian O. Bruch/ laif

    Eigentlich ist das Ganze ja eine feine Sache. Seit fast vier Jahren können die Deutschen die ungeliebte und oft komplizierte Steuererklärung auf elektronischem Weg ans Finanzamt schicken. Möglich macht das ein Programm namens „Elster“ (Elektronische Steuererklärung).

    Die von allen Bundesländern in Kooperation entwickelte Software ist zwar kein Ersatz für die schlauen Steuerprogramme, die Tricks zum Ausfüllen der Steuererklärung verraten und Antwort auf die brennende Frage geben, ob man am Ende etwas zurückbekommt oder mal wieder draufzahlen muss. Trotzdem ist das Programm im Großen und Ganzen recht praktisch, selbst wenn noch in fast allen Fällen ein Ausdruck der Steuererklärung und einige Belege auch per Post an die Finanzbehörden geschickt werden müssen.

    Der Vorteil von „Elster“: Im Normalfall werden die elektronischen Steuererklärungen recht fix bearbeitet. Zu diesem Urteil kamen in diesem Jahr auch die Prüfer der Zeitschrift Finanztest (Heft 10/2004). Je nach Bundesland brauchten die Finanzämter zwischen drei und sechs Wochen für die elektronischen Steuererklärungen – gemessen an der sonst mitunter erreichten Geschwindigkeit ein durchaus respektables Ergebnis.

    Keine Pädagogik ohne Zwang

    Doch nun haben sich die Finanzämter offenbar an eine alte Lehrermaxime erinnert, wonach es keine Pädagogik ohne Zwang gibt. Zum Start des kommenden Jahres wird ein Teil der Steuerzahler faktisch dazu gezwungen, ihre Erklärungen über das Netz abzugeben. Konkret geht es um Unternehmer, die ihre Lohnsteuer-Anmeldungen und Umsatzsteuer-Voranmeldungen nur noch elektronisch, über das Elster-System übermitteln dürfen.

    Der kleine Haken dabei: Diese Software wurde nur für Windows entwickelt.

    User, die Linux oder einen Mac benutzen, haben deswegen Angst, nun in die Röhre zu gucken. Im schlimmsten Fall würden sie nämlich ihre gesetzlichen Pflichten nicht erfüllen können, weil sie einen – diplomatisch ausgedrückt – falschen oder besser gesagt unpassenden Computer besitzen. Im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE bestätigt das Hans Schüller von der Oberfinanzdirektion München: „Elster ist für die Windows-Welt entwickelt worden.“ Auf anderen Betriebssystemen läuft die Software grundsätzlich nicht.

    Windows und Linux hui, Mac pfui

    Für Linux-User, so versprechen die Finanzbeamten, wird sich das in Zukunft ändern. Das Programm Elster-Lohn 2 soll auch unter Linux funktionieren. Doch für Apple-Nutzer sieht es weiter finster aus. „Für den Mac haben wir kein Angebot.“

    „Wirtschaftliche Gründe“ seien schuld daran, dass die Entwickler der Elster-Software sich fast nur mit Windows-Rechnern befasst hätten. Die Entwicklungskapazitäten hätten nicht ausgereicht, um auch eine Apple-Version anzubieten. Allerdings, so Schüller, hätten kommerzielle Softwareanbieter durchaus auch die Möglichkeit, auf Elster basierende Software auch für Apple-Rechner anzubieten. Nur das Finanzamt würde sich eben nicht darum kümmern.

    Findet sich niemand, der Software für den Apple entwickeln will, können diese User bestenfalls eine spezielle Software auf ihrem Rechner installieren, mit der sie auch Windows-Programme starten können. Doch diese Lösung, ein so genannter virtueller PC, ist nicht nur umständlich, sondern auch teuer. Das schreckt viele Mac-User ab.

    Postversand mit Ausnahmegenehmigung

    Immerhin hat der Gesetzgeber ein Schlupfloch offen gelassen. Wer sein Finanzamt davon überzeugt, dass es für ihn eine „unbillige Härte“ darstellt, die Steuerdaten über einen mit Windows ausgestatteten PC zu verschicken, der kann eine Ausnahmegenehmigung beantragen. Auf diese Weise könnten Apple-Nutzer beim Finanzamt um das zweifelhafte Vorrecht bitten, ihre Daten wie bisher als Brief oder Fax zu verschicken – aber nur „für einen begrenzten Zeitraum“, wie Hans Schüller von der Oberfinanzdirektion München erklärt.

    Und auch wenn der Streit um die elektronische Übertragung der Steuerdaten für viele Normalbürger bislang kaum praktische Relevanz zu haben scheint, ist er weit mehr als pures Techie-Geplänkel. Denn in gar nicht allzu ferner Zeit könnten die Finanzämter die Elektro-Steuererklärung auch bei der Einkommensteuer zur Pflicht machen.

    Diese bisher theoretische Möglichkeit stellt auch Hans Schüller in Aussicht. Dann wären nicht nur Unternehmer, sondern weite Bevölkerungskreise von der Frage betroffen, ob sie den passenden Computer haben, um mit dem Finanzamt zu kommunizieren – oder überhaupt einen: Computer wären dann Pflicht.

    Verwandte Artikel

    • Zahlungsmoral: Breitensport Handwerkerbetrug (19.11.2004)
    • Elster: Online-Steuererklärung jetzt bundesweit möglich (09.02.2001)
    • Totalüberwachung des Zahlungsverkehrs: Der lautlose Tod des Bankgeheimnisses (18.11.2004)

    Mehr im Internet

    SPIEGEL ONLINE ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.

    Software für Steuererklärung: Warum Elster schlechter ist

    Ratgeber Software für die Steuererklärung – Was ist gut?

    V iele gehen im Frühjahr zum Finanzamt, holen sich einen Packen Formulare auf grau-grünem Papier und reservieren sich ein Wochenende, um in Schuhkartons oder Ordnern gesammelte Belege in die Steuererklärung einzutragen. Schneller als mit Stift und Papier geht es aber am Computer – entweder mit gekaufter Software oder dem kostenlosen Elster-Programm der Finanzverwaltung.

    Zeit lässt sich etwa durch die vorausgefüllte elektronische Steuererklärung sparen. Deren Grundidee ist, dass beim Finanzamt einige Daten wie Adresse, Bankverbindung oder Zahl der Kinder vorliegen und andere wie Lohnsteuer und Krankenversicherung elektronisch übermittelt werden. Um das alles nutzen zu können, muss man sich aber einmal unter Elsteronline.de registriert und ein elektronisches Zertifikat beantragt haben.

    „Das Finanzamt weiß aber nicht alles“, warnt Markus Fischer von der Stiftung Warentest. Deshalb sollte auch niemand die vorausgefüllte Erklärung einfach abgeben, sondern sie durch die Angaben ergänzen, mit denen sich Steuern sparen lassen. „Das sind zum Beispiel Fahrt- und Reisekosten, Ausgaben für Kinderbetreuung oder Handwerker.“

    Elster macht viele Fehler

    Wer die Software der Finanzverwaltung nutzt, „muss wissen, wo welche Angaben gemacht werden müssen“, erklärt Fischer. „Elster hilft einem nicht bei der Steuererklärung, kommerzielle Software hat dagegen diesen Anspruch.“ Genauso wie bei Hilfe-Apps bestehe ihre Grundidee darin, dem Nutzer die richtigen Fragen zu stellen.

    Mit diesen sechs Tipps können Sie richtig Geld sparen

    Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

    Ob Mietnebenkosten oder Versicherungen: Viele Ausgaben, die das auf den ersten Blick nicht unbedingt vermuten lassen, können steuerlich geltend gemacht werden. Hier sind sechs lohnende Hinweise.

    Quelle: Die Welt

    Dass dieser Unterschied Geld kosten kann, zeigt ein Versuch der „Computerbild“: Leser setzten sich unter Aufsicht an den Computer und gaben ihre Steuerdaten ein. „Allen rechnete Elster eine geringere Steuererstattung aus als die kommerziellen Programme“, fasst „Computerbild“-Redakteur André Hesel das Ergebnis zusammen.

    Ein weiterer Elster-Kritikpunkt: „Manchmal wurden wegen der fehlenden Nutzerführung Daten falsch eingetragen.“ Zudem wiesen Kaufprogramme auf Pauschalen etwa für Kontoführung hin – Elster nicht.

    „Elster ist nicht intuitiv zu bedienen“, bestätigt auch „Finanztest“-Experte Fischer. Wer aber bereits früher mit den Formularen fertig geworden sei, komme auch mit Elster klar und spare Zeit und Papier. So müssen etwa bei elektronischer Übermittlung weniger Belege an die Behörde geschickt werden. Und wenn die digitale Erklärung rechtzeitig auf dem Finanzamtsserver angekommen ist, dürfen fehlende Belege auch später nachgereicht werden.

    Digital und Papier gleichzeitig

    Wer fürchtet, elektronisch vielleicht vorschnell falsche Angaben auf den Weg zu bringen, kann die mit Steuersoftware ausgefüllten Formulare auch weiterhin ausdrucken, genau lesen, noch einmal drüber schlafen und sogar nach wie vor persönlich beim Finanzamt abgeben. Beides lässt sich auch kombinieren, erklärt André Hesel.

    Die Daten könnten ohne Zertifikat digital zum Finanzamt gesendet werden, und eine komprimierte Steuererklärung auf Papier wird dann nachgereicht. Allerdings ist in diesem Fall für die Fristwahrung nicht die elektronische Übermittlung, sondern der Eingang der Papiererklärung beim Finanzamt entscheidend.

    Jede zweite Abrechnung ist fehlerhaft

    Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

    Die Deutschen Mietervereine raten, die Aufstellung des Vermieters genau zu prüfen, denn Millionen Betriebskostenabrechnung sind mangelhaft. Darauf sollten Sie als Mieter achten.

    Quelle: Die Welt

    An die Fähigkeiten eines Steuerberaters kommt nach Meinung von Fischer und Hesel auch die beste Software nicht heran. Lohnenswert ist das Hinzuziehen des Profis insbesondere, wenn es um Gewerbe oder Selbstständigkeit geht.

    Vielen Hausbesitzern, die mit einer Fotovoltaikanlage Strom einspeisen, sei etwa nicht bewusst, dass dies Einkünfte aus Gewerbebetrieb bedeute, sagt Annekathrin Wernsdorf, Referentin im Steuerberaterverband. Und Selbstständigen biete ein Steuerberater zusätzlich betriebswirtschaftliche Beratung.

    „Allerdings gilt bei vielen Arbeitnehmern, dass ein Steuerberater ungefähr den Betrag kostet, den er spart“, sagt Redakteur Hesel. „Wer sich unsicher ist, was er da tut und reinschreiben muss, kann sich auch an einen Lohnsteuerhilfeverein wenden“, ergänzt Fischer. Einig sind sich die beiden in einem anderen Punkt: Es lohne sich fast immer, eine Steuererklärung abzugeben.

    Viele Programme suchen nach Fehlern

    Für alle, die davon noch nicht überzeugt sind, hat Fischer eine beruhigende Gewissheit: „Wenn Sie freiwillig eine Steuererklärung abgeben, und es kommt doch zu einer Nachzahlung, können Sie die sogar zurückziehen.“

    Die Steuererklärung soll einfacher werden

    Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

    Eineinhalb Jahre wurde über die Vereinfachung der elektronischen Steuererklärung diskutiert. Nun hat das Kabinett sie auf den Weg gebracht. Künftig soll vieles automatisch und digital laufen.

    Quelle: Die Welt

    Der Preis für die Steuerhelfer am PC liegt ungefähr zwischen 15 und 40 Euro. Wer diese Summe in diesem Jahr sparen und noch einmal das Programm von 2015 verwenden möchte, wird enttäuscht. Zum einen achten die Anbieter darauf, dass nur mit der aktuellen Software produzierte Ergebnisse als Steuererklärung 2016 gekennzeichnet werden können.

    Und abgesehen davon gebe es in jedem Jahr Änderungen, die nicht nur einzelne Gruppen, sondern alle Steuerzahler beträfen, betont André Hesel von der „Computerbild“. Mit der Abgabe der Steuererklärung ist der Job der gekauften Software aber noch nicht vorbei: Viele Programme können den elektronischen Steuerbescheid analysieren.

    Entdecken sie Fehler, werden für viele Einzelfälle passende Musterbriefe angeboten, mit denen unkompliziert Einspruch beim Finanzamt erhoben werden kann, erklärt Hesel. „Bei manchen Programmen sind das mehr als 200.“

    Geld Steuererklärung

    • Von Berrit Gräber
    • 07.04.2017

    Geld Finanzgerichte

    Steuern & Recht Post vom Fiskus

    • Von Jan Dams
    • 27.12.2015

    Geld Ranking

    • Von Stephan Maaß
    • 17.02.2016

    • Von Berrit Gräber
    • 16.10.2017

    Wirtschaft Bundeshaushalt

    • Von Dorothea Siems
    • 13.12.2017

    • Von Berrit Gräber
    • 17.11.2017

    • Von Daniel Eckert
    • 13.12.2017
    • Chevron Up

    Ein Angebot von WELT und N24. © WeltN24 GmbH

    Источники: http://m.tagesspiegel.de/wirtschaft/einfuehrung-ab-2017-steuererklaerung-ohne-stift-und-papier/12692584.html, http://m.spiegel.de/netzwelt/web/internet-steuererklaerung-elster-wer-nicht-will-der-muss-a-328654.html, http://www.welt.de/finanzen/article153660177/Software-fuer-die-Steuererklaerung-Was-ist-gut.html

    HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

    Please enter your comment!
    Please enter your name here