Steuererklärung wer

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    Nicht jeder muss eine Steuererklärung abgeben

    . aber jeder darf! Oft erhalten genau diejenigen Steuerzahler, die nicht zur Abgabe verpflichtet sind, eine Steuererstattung. Will das Finanzamt wider Erwarten doch Geld sehen, kann die Steuererklärung zurückgenommen werden.

    Die Abgabe der Steuererklärung ist freiwillig, wenn man nicht per Gesetz zur Abgabe verpflichtet ist. Eine Verpflichtung zur Abgabe der Steuererklärung besteht u. a. in diesen Fällen:

    Die steuerpflichtigen Nebeneinkünfte liegen über 410 €.

    Es wurde ein Freibetrag eingetragen.

    Es wurde Arbeitslosengeld, Krankengeld oder Kurzarbeitergeld etc. über 410 € bezogen.

    Es bestanden parallel mit mehreren Arbeitgebern Arbeitsverhältnisse.

    Es liegen Kapitalerträge vor, bei denen keine Abgeltungsteuer erhoben werden konnte.

    Nicht verheiratete oder geschiedene Eltern wollen bestimmte Freibeträge für ein Kind übertragen.

    Ein Ehepartner hatte das ganze Jahr oder zeitweise die Steuerklasse 5 oder 6.

    Vier Jahre Zeit für die Abgabe

    Wer freiwillig eine Steuererklärung abgibt, bekommt dafür mehr Zeit als ein Pflicht-Einreicher : Vier Jahre dürfen sich die Steuerpflichtigen hier Zeit lassen. Die Steuererklärung für das Jahr 2016 muss dem Finanzamt also spätestens am 31.12.2020 vorliegen, bis zum 31.12 2017 darf noch die Steuererklärung für das Veranlagungsjahr 2013 abgegeben werden.

    Die Steuererklärung muss am 31.12. um 24 Uhr beim Finanzamt sein. Es reicht nicht, wenn sie erst am 31.12. losgeschickt wird – denn die Post wird dann erst nach dem 31.12. zugestellt. Es besteht jedoch die Möglichkeit, die Unterlagen auch noch bis 24 Uhr in den Hausbriefkasten des Finanzamts einzuwerfen: Dort wird jeder eingeworfene Umschlag mit einem Zeitstempel versehen.

    Rücknahme der Steuererklärung möglich

    Fordert das Finanzamt wider Erwarten eine Steuernachzahlung, kann innerhalb eines Monats Einspruch eingelegt und die Steuererklärung wieder zurückgenommen werden. Die Steuererklärung gilt dann als nicht abgegeben und das Finanzamt kann keine Steuernachzahlung verlangen. Zur Sicherheit sollte mit dem Einspruch die Aussetzung der Vollziehung beantragt werden.

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    Steuererklärung 2016: Wer muss ans Finanzamt zahlen?

    18.11.2016, 12:28 Uhr | sw (CF)

    Die Einkommenssteuererklärung ist nicht für jeden verpflichtend (Quelle: INSADCO/imago)

    Die Einkommensteuererklärung ist für viele Arbeitnehmer eine lästige Pflicht, die gern aufgeschoben wird. Nicht jeder muss jedoch überhaupt eine Steuererklärung beim Finanzamt abgeben. Wann Sie dazu verpflichtet sind und was für eine freiwillige Steuererklärung spricht, erfahren Sie hier.

    Steuererklärung ist für viele Menschen Pflicht

    Die Abgabe der Steuer betrifft viele, aber nicht alle Menschen in Deutschland. Das Einkommensteuergesetz unterscheidet zwischen Pflicht- und Antragsveranlagung. Geregelt ist alles im Paragraphen 46. Von der Steuerpflicht sind gewöhnliche Arbeitnehmer befreit, die neben dem Arbeitslohn keine weiteren Einkünfte besitzen, so das Portal „Steuerklassen.com“.

    Wenn Sie verpflichtet sind eine Steuererklärung zu machen, ist der Abgabetermin üblicherweise der 31. Mai des folgenden Jahres. Die Steuererklärung für das Jahr 2016 sollte also spätestens am 31. Mai 2017 bei Ihrem Finanzamt vorliegen.

    Haben Sie aus nachvollziehbaren Gründen die Erklärung nicht rechtzeitig abgeben können, gewährt das Finanzamt häufig einen Aufschub – den müssen Sie jedoch möglichst frühzeitig beantragen.

    Steuererklärung abgeben, wenn .

    Steuerpflichtig sind grundsätzlich alle Selbstständigen, Freiberufler, juristischen Personen und Vermieter sowie Verpachter. Es gibt aber noch gesonderte Regelungen für Arbeitnehmer und Rentner. Laut dem Portal „Steuertipps“ sind Sie per Gesetz verpflichtet, Steuern zu zahlen, wenn:

    • Lohnersatzleistungen wie Elterngeld oder Kindergeld zusätzlich zum Gehalt erhalten und die Grenze von 410 Euro überschritten
    • Gehalt von verschiedenen Arbeitgebern bekommen, dass pauschal nicht versteuert wird
    • steuerpflichtige Extraeinkünfte den Wert von 410 Euro übersteigen
    • beide oder einer der Ehepartner Gehalt bezieht und entweder in der Steuerklasse V oder VI eingetragen ist
    • beide oder einer der Ehepartner Gehalt erhält und enweder das Faktor III- oder Faktor IV-Verfahren beantragt hat
    • beide oder einer der Ehepartner Freibeträge erhalten hat
    • nach der Scheidung einer der beiden Ex-Partner erneut geheiratet hat
    • Einkünfte über dem Grundsteuerfreibetrag von 8.652 Euro liegen. Bei Ehepaaren sind es 17.304 Euro

    Auch immer mehr Rentner müssen Steuern bezahlen. Das ist zum einen notwendig, wenn der Grundfreibetrag 2016 über 8.652 Euro liegt. Zum anderen ist ein bestimmter Teil der Rente steuerpflichtig. 2016 liegt der steuerpflichtige Anteil bei 72%, sprich der Rentenfreibetrag rangiert bei 28%. Wer 2040 in Rente geht, dessen zu versteuernder Pflichtanteil sind 100%.

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    Steuererklärung: Wer darf verzichten?

    Wer nicht in die oben genannten Kategorien fällt, braucht keine Steuererklärung abgeben. Dies trifft zumeist zu, wenn Sie nur sehr geringe Einkünfte haben, die unter dem Steuerfreibetrag von derzeit 8.652 Euro im Jahr liegen. Falls Sie sich dennoch unsicher sind, ob Sie zu einer Steuererklärung verpflichtet sind, sollten Sie sich bei Ihrem Finanzamt erkundigen oder einen Steuerberater aufsuchen.

    Freiwillige Steuererklärung lohnt sich

    Wer keine Steuererklärung dieses Jahr abgeben muss, kann dies aber freiwillig tun. Und der lästige Papierkram lohnt sich definitiv. Im Durchschnitt zahlt das Finanzamt laut dem Statistischen Bundesamt 873 Euro zurück, so „Die Welt“. Wenn Sie die Steuererklärung freiwillig abgeben, haben Sie dazu vier Jahre Zeit.

    Ein klassischer Fall für Rückzahlungen sind die Werbungskosten. Der steuerlich geltend machende Betrag für beruflich veranlasste Kosten liegt laut „Finanztip“ bei 1.000 Euro. Die Pauschale gilt für jeden einzelnen Arbeitnehmer. Zu den Werbungskosten gehören Faktoren wie Fort- und Weiterbildungen, Fahrtkosten, Berufskleidung, etc. Laut dem Portal „Steuertipps“ können Sie ebenfalls außergewöhnliche Belastungen oder Sonderausgaben angeben und auf eine Steuererstattung hoffen.

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    Steuererklärung 2017 :  Wer sie machen muss und wer Ihnen dabei hilft

    Jetzt wird es aber wirklich Zeit. Am 31. Mai endet die Frist für die Steuererklärung – aber nicht für alle.

    Bis zum 31. Mai muss die Einkommensteuererklärung beim Finanzamt sein – zumindest wenn man verpflichtet ist, mit dem Finanzamt abzurechnen. Falls die Abgabe freiwillig ist, hat man vier Jahre Zeit, für das Jahr 2016 also bis zum 31. Dezember 2020. Die Mühe lohnt sich in vielen Fällen: In Berlin bekommt jeder Steuerzahler im Schnitt 985 Euro zurück. Aber auch wer eine Steuererklärung abgeben muss, kann sich Zeit erkaufen, indem er einen Lohnsteuerhilfeverein oder einen Steuerberater einschaltet. Dann muss man erst am Jahresende liefern. Verzichten Sie auf fremde Hilfe und können schon jetzt absehen, dass Sie den Mai-Termin nicht schaffen, sollten Sie beim Finanzamt um Fristverlängerung bitten.

    Wer in der Pflicht ist

    Einige Steuerzahler sind verpflichtet, eine Erklärung abzugeben. Das gilt für Arbeitnehmer oder Pensionäre mit Steuerklasse V, IV mit Faktor oder VI. Auch wer sich Freibeträge auf der Lohnsteuerkarte hat eintragen lassen, muss in aller Regel mit dem Finanzamt abrechnen. Wer Nebeneinkünfte (Miete, selbstständige Arbeit) von 410 Euro oder mehr hatte, muss ebenfalls eine Steuererklärung abgeben. Gleiches gilt, wenn man Lohnersatzleistungen wie Eltern- oder Arbeitslosengeld von über 410 Euro bezogen hat. Rentner sind betroffen, wenn sie mit der Rente und anderen Einkommensquellen wie Miete und Verpachtung über den Grundfreibetrag von 8652 Euro (Ehepaare: 17 304 Euro) kommen.

    Wer beim Ausfüllen hilft

    Wer die Steuererklärung selber machen möchte, kann sich Hilfe in Form von Steuerprogrammen holen. Elf Programme hat die Stiftung Warentest getestet. Testsieger waren „Tax 2017“ und die zwei „Wiso“-Programme. Wer die Arbeit an andere delegieren möchte, ist bei einem Lohnsteuerhilfeverein gut aufgehoben. Dort bezahlt man einen einkommensabhängigen jährlichen Mitgliedsbeitrag, der zwischen 40 und 300 Euro betragen kann – der Durchschnittsbeitrag liegt bei 150 Euro. Die Dienstleistung umfasst die Beratung, das Ausfüllen der Formulare, die Prüfung des Bescheids bis hin zum Einspruch. Das Problem: Wer Kapitaleinnahmen von mehr als 13 000 Euro hat (Verheiratete: 26 000 Euro) oder die Anlagen S, G oder L ausfüllen muss oder Honorare bezieht, darf nicht zum Lohnsteuerhilfeverein gehen, sondern muss zum Steuerberater. Das macht die Sache deutlich teurer. Steuerberater rechnen nach der Gebührenordnung ab. Bei einem Arbeitnehmereinkommen von 30 000 Euro können schnell Gebühren von 700 Euro anfallen.

    Источники: http://www.steuertipps.de/steuererklaerung-finanzamt/themen/nicht-jeder-muss-eine-steuererklaerung-abgeben, http://www.t-online.de/finanzen/id_46110950/steuererklaerung-2016-verpflichtet-zur-abgabe-oder-freiwillig-.html, http://m.tagesspiegel.de/wirtschaft/steuererklaerung-2017-wer-sie-machen-muss-und-wer-ihnen-dabei-hilft/19740350.html

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