Steuerersparnis ehe

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    Finanzielle Vor- und Nachteile: Lohnt sich die Ehe noch?

    Finanzielle Vor- und Nachteile : Lohnt sich die Ehe noch?

    Ehepaare sind vom Gesetzgeber besonders geschützt. Aber Steuervorteile treten schnell in den Hintergrund, wenn bei einer Scheidung abgerechnet wird. Ob sich der Trauschein bezahlt macht.

    Der Partner fürs Leben scheint gefunden, sogar Nachwuchs kündigt sich an. Paare in dieser Situation mögen sich fragen, ob sie heiraten sollen. Sicher, das ist eine emotionale und sehr weitreichende Entscheidung. Aber nicht nur. Denn was glücklich begann, kann auch jäh enden. Viele Ehen scheitern schon in den ersten Lebensjahren gemeinsamer Kinder, nur zwei von drei Ehepaaren scheidet der Tod. Kommt es vorher zur Trennung, sind auch die meisten Vorteile der Ehe wieder perdu. Ganz nüchtern betrachtet, stellt sich also die Frage: Lohnt sich die Ehe? Oder sind die Nachteile einer Partnerschaft ohne Trauschein zu vernachlässigen?

    Ob ein Paar verheiratet ist oder nicht, wirkt sich früher oder später auf die finanzielle Situation der Partner aus. Betroffen sind neben den Steuerzahlungen auch viele Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit der Altersvorsorge, dem Vermögen, Versicherungen oder Erbschaften. Im Folgenden nehmen wir die wichtigsten Vor- und Nachteile einer Eheschließung unter die Lupe.

    Steuern zahlen – gemeinsam oder getrennt

    Andrea Fromherz, Fachanwältin für Familienrecht in der Sozietät Cavada Lüth & Partner aus Bietigheim-Bissingen, sieht die augenscheinlichsten finanziellen Vorteile für Verheiratete in der Wahl der Steuerklassen. „Die Steuerersparnis ist umso größer, je weiter die beiden jeweiligen Einkommen auseinanderliegen“, sagt Fromherz. „Der Vorteil greift aber hauptsächlich in der Ehe mit klassischer Rollenverteilung, also der Ehemann ist der Haushaltsverdiener und die Ehefrau arbeitet nicht, sondern betreut die Kinder.“

    Der Grund dafür liegt im sogenannten Ehegattensplitting. Dahinter verbirgt sich die Möglichkeit von Verheirateten, zwischen verschiedenen Steuerklassen zu wählen und die Steuerlast so auf beide zu verteilen. Da der Steuersatz in Deutschland mit höherem Einkommen steigt (Steuerprogression), lohnt es sich für den Ehegatten mit dem höheren Einkommen, die günstigere Einkommensteuerklasse drei zu wählen. Der Partner mit dem geringeren Verdienst erhält dann die teurere Steuerklasse fünf. Die Steuerersparnis in Klasse drei fällt dann regelmäßig höher aus, als die zusätzliche Steuerlast in Klasse fünf.

    Vorteile ohne Trauschein :  Die 10 besten Spartipps für Paare

    Ist der Einkommensunterschied zwischen den Eheleuten gering, ist die Steuerersparnis eher zu vernachlässigen. Dann können beide alternativ zu den Klassen drei und fünf die Steuerklasse vier wählen. Dann löst sich der Steuervorteil der Ehe praktisch in Luft aus. „Wenn beide Ehegatten arbeiten und gleich viel verdienen, gibt es nahezu keinen Unterschied zwischen der Steuerklasse eins, die für Unverheiratete gilt, und den Steuerklassen vier und vier, wenn man verheiratet ist“, erklärt Fromherz.

    Mit und ohne Trauschein zum Sozialamt

    Für den Fall, dass ein Partner durch Arbeitslosigkeit oder aufgrund anderer Umstände kein Einkommen mehr hat und bedürftig ist, sind Lebensgemeinschaften mit und ohne Trauschein gleichgestellt. „Sozialleistungen werden unabhängig davon gewährt, ob ein Paar verheiratet ist oder nicht“, sagt Familienanwältin Fromherz. „Die Ämter betrachten nach den Vorschriften des Sozialgesetzbuches immer die Bedarfsgemeinschaft in einem gemeinsamen Haushalt.“ Auch bei unverheirateten Paaren, die unter einem Dach leben, werden daher die beiden Einkommen addiert, um über die Höhe von Sozialleistungen zu entscheiden. Solange ein Partner den Lebensunterhalt bestreiten kann, gibt es kein Geld vom Staat.

    Elterngeld gestalten geht nur in der Ehe

    Einen kleinen Vorteil für Ehepaare gibt es beim Bezug von Elterngeld. Da sich das Elterngeld nach dem letzten Nettomonatseinkommen des Antragstellers richtet, kann es für Eheleute sinnvoll sein, die Steuerklasse zu wechseln. Durch den Wechsel von Steuerklasse vier oder fünf zu Steuerklasse drei, kann sich das Nettoeinkommen schnell um ein paar hundert Euro erhöhen. Damit steigt auch das Elterngeld, sofern nicht bereits Anspruch auf den Maximalbetrag (1800 Euro im Monat) besteht. Paare in „wilder“ Ehe haben diesen Gestaltungsspielraum nicht.

    • Seite 1: Lohnt sich die Ehe noch?
    • Seite 2: Große Unterschiede beim Erben und Schenken
    • Seite 3: Unverheiratete brauchen Vollmachten und Vereinbarungen
    • Seite 4: Scheiden tut weh
    • Seite 5: Harter Schnitt für Vermögen von Ehepaaren

    Redakteur Finanzen WirtschaftsWoche Online

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    Steuertipps: So gibt's Hochzeitsgeschenke vom Finanzamt

    • 13.04.2017 21:30 Uhr

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    Die Ehe kann auch steuerliche Vorteile bringen.

    Frankfurt Ein Vergleich der Industriestaaten hat es gerade wieder gezeigt. Alleinstehende zahlen in Deutschland besonders hohe Steuern – bei einem Durchschnittsverdiener sind es satte 49,4 Prozent der Einkünfte. Wer verheiratet ist, kann seine Steuerlast oft deutlich senken. Das ist zwar kein besonders romantisches Argument für die Eheschließung, aber auch kein seltenes. So wertet in einer Emnid-Studie knapp jeder dritte Befrage das Steuersparen als guten Grund fürs Heiraten.

    Hintergrund der Ehe oder der eingetragenen Lebenspartnerschaft als Steuersparmodell ist das sogenannte Ehegattensplitting. Wenn Paare unterschiedlich hohe zu versteuernde Einkommen haben, lohnt sich das besonders. Denn das Finanzamt rechnet so: Zunächst addiert es die Jahreseinkommen der beiden Partner. Dann berechnet es für die Hälfte dieser Summe die Einkommensteuer. Und schließlich wird dieses Ergebnis verdoppelt. Den resultierenden Betrag muss das Paar dann als Steuern zahlen.

    Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnhilfe (VLH) veranschaulicht das an einem Beispiel: „Nehmen wir einmal an, einer der beiden arbeitet Vollzeit und verdient 45.000 Euro im Jahr, der andere arbeitet Teilzeit und verdient 15.000 Euro im Jahr. Als nicht zusammen veranlagtes Paar muss der eine rund 10.680 Euro und der andere gut 1.280 Euro Steuern zahlen (Beträge aus der Einkommensteuer-Grundtabelle). Mehr als 1.000 Euro weniger Steuern zahlen beide, wenn sie gemeinsam eine Steuererklärung machen und das Finanzamt mit dem Splittingtarif rechnet.“

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    Zusätzlich können Ehepaare und eingetragene Lebenspartner zwischen mehreren Kombinationen von Steuerklassen wählen. Hintergrund: Der Arbeitgeber behält jeden Monat Steuern vom Gehalt ein. Damit er dabei den Familienstatus seines Angestellten berücksichtigen kann, gibt es verschiedene Steuerklassen für Alleinstehende, Verheiratete, Alleinerziehende – oder auch für Steuerzahler mit mehreren Jobs.

    Zur Wahl stehen die Kombinationen aus Steuerklasse III und Steuerklasse V oder IV/IV oder IV/IV mit Faktor. „Bei der Steuerklassen-Kombination IV/IV können Nachzahlungen vermieden werden, wenn beide Ehegatten oder Lebenspartner in etwa gleich viel verdienen“, erklärt der Bund der Steuerzahler (BdSt). Bei der Steuerklassen-Kombination III/V wird davon ausgegangen, dass der Partner mit der Steuerklasse III 60 Prozent und derjenige Partner mit der Steuerklasse V 40 Prozent des gemeinsamen Arbeitseinkommens erzielt. Entsprechen die Einnahmen nicht diesem Verhältnis, kann es zu Steuernachzahlungen kommen. Bei der Wahl des Steuerklassen-Kombination IV/IV mit Faktor wird die einzubehaltende Lohnsteuer mittels eines Faktors berechnet.

    Diese Steuerklassen gibt es

    Steuerklasse I

    Ledige und geschiedene Arbeitnehmer sowie verheiratete Arbeitnehmer, deren Ehegatte im außereuropäischen Ausland wohnt oder die von ihrem Ehegatten dauernd getrennt leben. Verwitwete Arbeitnehmer gehören ebenfalls in die Steuerklasse I, wenn die Voraussetzungen für die Steuerklasse III nicht erfüllt sind. (Quelle: Bundesfinanzministerium)

    Steuerklasse II

    Die bei Steuerklasse I genannten Arbeitnehmer, sofern ihnen der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende zusteht. Voraussetzung für die Gewährung des Entlastungsbetrags: Der Arbeitnehmer ist Alleinerziehender und zu seinem Haushalt gehört mindestens ein Kind, für das ihm ein Freibetrag für Kinder oder Kindergeld zusteht und das bei ihm mit Haupt- oder Nebenwohnung gemeldet ist.

    Steuerklasse III

    Verheiratete, unbeschränkt einkommensteuerpflichtige, nicht dauernd getrennt lebende Arbeitnehmer sowie a) der Ehegatte des Arbeitnehmers, wenn er keinen Arbeitslohn bezieht oder b) der Ehegatte des Arbeitnehmers, wenn er auf Antrag beider Ehegatten in die Steuerklasse V eingereiht wird, oder c) verwitwete Arbeitnehmer, aber nur für das auf das Todesjahr des Ehegatten folgende Kalenderjahr.

    Steuerklasse IV

    Arbeitnehmer, die verheiratet und unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind sowie nicht dauernd getrennt leben – sofern beide Ehegatten Arbeitslohn beziehen.

    Steuerklasse V

    Arbeitnehmer, die verheiratet und unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind sowie nicht dauernd getrennt leben – sofern der Ehegatte des Arbeitnehmers auf Antrag in die Steuerklasse III eingereiht wird.

    Steuerklasse VI

    Arbeitnehmer, die nebeneinander von mehreren Arbeitgebern Arbeitslohn beziehen, mit ihren zweiten und weiteren Lohnsteuerkarten 2010 oder Ersatzbescheinigungen.

    Wichtig: Das Ganze funktioniert nur, wenn die Ehe vor dem Standesamt geschlossen wurde, eine kirchliche Hochzeit ist steuerlich nicht relevant. Allerdings kann sich eine Eheschließung oder das Eintragen einer Lebenspartnerschaft auch kurz vor Jahresende noch rückwirkend für das ganze vergangene Jahr bezahlt machen. Der Steuervorteil des Ehegattensplittings kann nämlich auch dann noch für das gesamte Kalenderjahr genutzt werden, wenn die Ehe erst am 31. Dezember beginnt.

    Wie sich die Änderung der Steuerklasse auf das persönliche Nettoeinkommen auswirkt, lässt sich etwa mit dem Brutto-Netto-Rechner auf Handelsblatt.com durchspielen. Hier können Arbeitnehmer außerdem prüfen, wie sich ihr Netto bei einer Gehaltserhöhung verändern würde oder wie sich ein veränderter Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung bemerkbar macht.

    So gibt's Hochzeitsgeschenke vom Finanzamt

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    Ab zum Standesamt? Warum man noch dieses Jahr heiraten sollte

    Im Dezember herrscht auf Standesämtern ganz ordentlich Betrieb. Meist hat das Jawort kurz vor Jahresende ganz materielle Gründe: Das Paar sichert sich rückwirkend Steuervorteile. Aber welche sind das überhaupt?

    Eine Weihnachtsfeier jagt die nächste, dazwischen sind im Job oft noch wichtige Aufgaben zu Ende zu bringen, es wird spät hell, früh dunkel und dazwischen ist es grau – eigentlich eignet sich fast jeder Monat im Jahr besser zum Heiraten als der Dezember. Trotzdem gehörte er mit fast 38.000 Eheschließungen im Jahr 2013 zu den beliebteren Vermählungsmonaten. Zum Vergleich: im Januar haben keine 8000 Paare geheiratet. Der Grund für den Hochzeitsboom zum Jahresende: Paare, die sich rechtzeitig vor Silvester trauen, können noch die Steuervorteile rückwirkend für das ganze Jahr mitnehmen. Aber welche sind das überhaupt?

    Wer dieses Jahr noch heiraten will, sollte sich schnell einen Termin beim Standesamt sichern.

    Für wen lohnt sich Heiraten wegen der Steuer?

    "Splitting" heißt das Zauberwort, das die Ehe zum Steuersparmodell macht. Lassen sich Verheiratete zusammenveranlagen, zählt das Finanzamt zunächst beide Einkommen zusammen und halbiert dann den Betrag. Dafür wird dann die Einkommensteuer errechnet und verdoppelt. Das ergibt dann die Steuer, die das Paar zahlen muss.

    Profiteure sind vor allem Paare, bei denen ein Partner viel und einer wenig oder im besten Falle gar nichts verdient. Denn grundsätzlich werden mit zunehmendem Einkommen auch höhere Steuersätze berechnet, dafür sorgt die Progression.

    Ein Beispiel zeigt, wie sich das Splitting auswirken kann: Der eine Partner kommt auf ein Jahresbrutto von 60.000 Euro. Bei Einzelveranlagung muss er rund 16.940 Euro Steuern zahlen, plus Solidaritätszuschlag. Der andere Partner arbeitet nur Teilzeit und verdient dabei 20.000 Euro brutto. Seine Steuerlast: 2610 Euro. Insgesamt fließen also 19.550 ans Finanzamt, zusätzlich noch 1075 Euro Soli.

    Heiraten die beiden und lassen sich zusammenveranlagen, werden 40.000 Euro für jeden Partner versteuert. Das ergibt eine Gesamtbelastung von knapp 17.840 Euro plus Soli von 980 Euro. Die Ehe bringt also einen Steuervorteil von gut 1800 Euro.

    Verdienen beide Partner 40.000 Euro, wäre ihr Splittingvorteil gleich null. Kommt einer auf 35.000 Euro und der andere auf 45.000 Euro, fällt der finanzielle Nutzen ziemlich überschaubar aus. Das Paar würde gerade mal 120 Euro im Jahr sparen, etwas mehr als der Termin beim Standesamt kostet.

    Welchen Einfluss haben die Steuerklassen?

    Mit der Heirat ändert sich auch die Steuerklasse. Während Alleinstehende ohne Kinder automatisch der Steuerklasse I zugeordnet werden, können Verheiratete zwischen verschiedenen Varianten wählen: Standard ist die Kombination IV und IV, wählt man dazu das Faktorverfahren, kommen die Vorteile des Splittingtarifs schon unterjährig zum Tragen. Die Kombination III und IV eignet sich besonders dann, wenn ein Partner etwa 60 Prozent zum Familieneinkommen beiträgt. Er bekommt dann sämtliche Freibeträge des Paares angerechnet.

    Egal bei welcher Kombination: Unterm Strich bleibt die steuerliche Belastung für das Paar die gleiche. Wer im Laufe des Jahres mehr Geld zur Verfügung hat, muss nach der nächsten Steuererklärung mit Rückforderungen rechnen.

    Trotzdem kann die Wahl der Steuerklassenkombination entscheidend sein. Dann nämlich, wenn einer der beiden Partner in absehbarer Zeit Lohnersatzleistungen wie Elterngeld, Mutterschaftsgeld oder Arbeitslosengeld beziehen wird. Bei solchen Zahlungen dient der Nettolohn als Bemessungsgrundlage. Lässt sich beispielsweise eine werdende Mutter in der günstigen Steuerklasse III einstufen, erhöht sich ihr Nettoeinkommen und somit später auch das Elterngeld. Der Steuerklassenwechsel muss aber sehr frühzeitig beantragt werden, nämlich spätestens sieben Monate, bevor die werdende Mutter ihren sechswöchigen Mutterschutz antritt. Paare, die ein Kind planen, wechseln also am besten, sobald sie verheiratet sind.

    Bei einer Hochzeit im Dezember gilt die neue Steuerklasse aber erst ab dem nächsten Jahr. Denn der Steuerklassewechsel wird immer erst im Folgemonat gültig, nicht rückwirkend. Sprich: Wer noch im Dezember Steuervorteile nutzen will, muss spätestens im November heiraten und den Steuerklassenwechsel beantragen.

    Kann man Unterhalt an den Partner von der Steuer absetzen?

    Der eine verdient schon Geld, der andere studiert noch oder kümmert sich um den Haushalt, beide wohnen zusammen – solange das Paar nicht verheiratet ist, kann der besserverdienende Partner seine Unterhaltsleistungen von der Steuer absetzen. Nach der Hochzeit geht das nicht mehr. Dann bilden die Partner eine Solidargemeinschaft, der Unterhalt ist nicht mehr freiwillig, sondern Pflicht. Und dann kann man ihn nicht mehr von der Steuer absetzen. Die Vorteile des Splittingtarifs dürften aber darüber hinwegtrösten.

    Welche Steuervorteile gibt es sonst noch?

    Der eine Partner ist in diversen Geldanlagen investiert, der andere hat nur ein paar Euro auf einem schlecht verzinsten Tagesgeldkonto herumliegen – auch in diesem Fall kann sich eine baldige Eheschließung noch auszahlen. Jedem Steuerzahler steht ein Sparerfreibetrag von 801 Euro zu. Für Kapitaleinnahmen, die darüber hinausgehen, fallen 25 Prozent Abgeltungssteuer plus Soli an. Verheiratete können den Gesamtbetrag von 1601 Euro nach Belieben aufteilen, so dass auch der Freibetrag des Partners ohne Zinseinnahmen genutzt wird.

    Wer heiratet, denkt meist noch lange nicht an den Tod. Doch gerade wenn es ans Erben oder auch ans Schenken geht, hat die Ehe enorme Vorteile. In der gesetzlichen Erbfolge kommen unverheiratete Lebenspartner gar nicht vor. Wenn es kein Testament gibt, gehen sie völlig leer aus, wenn der andere stirbt.

    Wenn sich der Verstorbene rechtzeitig gekümmert hat, müssen unverheiratete Hinterbliebene ihr Erbe womöglich mit dem Fiskus teilen. Bei der Erbschaftssteuer wird nur ein Freibetrag von 20.000 Euro angerechnet, außerdem gilt eine ungünstigere Steuerklasse. Witwen und Witwer können dagegen bis zu 500.000 Euro steuerfrei erben. Die gleichen Freibeträge gelten für Schenkungen zu Lebzeiten.

    Источники: http://www.wiwo.de/finanzen/steuern-recht/finanzielle-vor-und-nachteile-lohnt-sich-die-ehe-noch/9612938.html, http://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/steuern/steuersparen-in-der-ehe-so-gibts-hochzeitsgeschenke-vom-finanzamt/19667074.html, http://mobil.n-tv.de/ratgeber/Warum-man-noch-dieses-Jahr-heiraten-sollte-article15964531.html

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