Steuerklasse alleinerziehende mutter

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    Steuerklasse für Alleinerziehende

    • Als Steuerklasse für Alleinerziehende kommen die Steuerklasse 1 oder die Steuerklasse 2 in Frage
    • Alleinerziehende Personen: ledig, getrennt lebend, geschieden, verwitwet & mind. 1 Kind zu versorgen.
    • Der Wohnsitz des Kindes beeinflusst die Steuerklasse.
    • Bei der Steuerklasse für Alleinerziehende spielt auch die Kindergeldberechtigung eine wichtige Rolle.

    Steuerklasse für Alleinerziehende – Wann Steuerklasse 1 und wann 2?

    Fast alle Frauen oder Männer, denen das Sorgerecht für ihre minderjährigen Kinder zugesprochen wurde, werden in die Steuerklasse 2 eingeordnet. Dies hat für sie eine ganze Reihe von Vorteilen.

    Dabei wäre in erster Linie der Alleinerziehendenentlastungsbetrag in Höhe von 1.908 Euro zu nennen, der zusätzlich zu den anderen steuerlichen Vergünstigungen für Alleinerziehende in Anspruch genommen werden kann.

    • Sofern mehrere Kinder im eigenen Haushalt leben, kann der Alleinerziehendenentlastungsbetrag für jedes Kind geltend gemacht werden. Für jedes weitere Kind wächst der Freibetrag sogar noch um zusätzliche 240 Euro.

    Mit dieser Regelung möchte der Gesetzgeber einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, dass die erheblichen finanziellen Belastungen, welche oftmals mit der Kindererziehung verbunden sind, zumindest teilweise wieder ausgeglichen werden.

    In die Steuerklasse 1 werden alle alleinstehenden Personen eingeordnet, die aus irgendeinem Grund nicht die Voraussetzungen für die Steuerklasse 2 erfüllen. Dies ist z.B. der Fall, wenn das Kind nicht ständig bei der Person wohnt und die Person auch nicht kindergeldberechtigt ist.

    Die Steuerklasse 1 ist in erster Linie dadurch gekennzeichnet, dass hier kein Alleinerziehendenentlastungsbetrag existiert und dass die betreffenden Personen lediglich einen Kinderfreibetrag in Höhe von 7.356 Euro und einen Grundfreibetrag in Höhe von 8.820 Euro pro Jahr geltend machen können.

    Darüber hinaus gibt es noch:

    • einen jährlichen Arbeitnehmerpauschbetrag in Höhe von 1.000 Euro
    • einen Sonderausgabenpauschbetrag in Höhe von 36 Euro
    • und einen Vorsorgeausgabenpauschbetrag.

    Letzterer ist in seiner Höhe nicht eindeutig festgelegt, sondern immer vom Bruttoverdienst abhängig.

    Auch eingetragene Lebenspartnerschaften wurden bis 2013 oftmals noch so behandelt, als wären sie Singles. Dies galt auch für Alleinerziehende. Seit 2014 werden eingetragene Lebenspartnerschaften steuerrechtlich allerdings wie Ehen behandelt.

    Steuerklasse für Alleinerziehende – Wechsel

    Sobald eine alleinerziehende Person wieder heiratet, fallen die Grundlagen für eine Einordnung in die Steuerklasse 1 oder die Steuerklasse 2 gänzlich fort.

    Nach der Heirat könnten die Eheleute selbst entscheiden, ob sie die Steuerklassenkombination 4/4 oder 3/5 wählen möchten. Die Kinderfreibeträge blieben trotzdem erhalten, würden jedoch der Steuerklasse entsprechend angepasst.

    Häufig gestellte Fragen

    Wie viele Abzüge gibt es in Steuerklasse 1?

    Generell richtet sich die Höhe der Abzüge in Steuerklasse 1 nach der Höhe des Einkommens. Daher sind konkrete Aussagen schwierig. Neben der Lohnsteuer, die auf Basis des Lohnsteuertarifs ermittelt wird, kommen Sozialabgaben zum Abzug.

    Auf Basis der verschiedenen Abzüge muss man als Steuerpflichtiger mit 30 – 40 Prozent Differenz rechnen.

    Welche Abzüge gibt es in Steuerklasse 2?

    Prinzipiell fallen auch in Steuerklasse 2 die bekannten Abzüge an. Diese sind – neben der Lohn- und Kirchensteuer – der Solidaritätszuschlag und:

    • Krankenversicherung
    • Pflegeversicherung
    • Arbeitslosenversicherung
    • Rentenversicherung.

    Aber: In der Steuerklasse 2 greift eine Besonderheit – der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende. Dieser liegt für das erste Kind bei 1.908 Euro. Damit vermindert sich die Berechnungsgrundlage für die Bemessung der Abzüge in der Steuerklasse.

    Wie kann man die Steuerklasse 2 beantragen?

    Alleinstehende müssen den Klassenwechsel in Steuerklasse 2 beantragen.

    Hierfür sind entsprechende Formulare beim Finanzamt einzureichen – und zwar die Versicherung zum Entlastungsbetrag für Alleinerziehende bzw. der vereinfachte Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung.

    Abrufbar sind die Formulare unter anderem über das Formular-Management-System der Verwaltungsstelle des Bundesministeriums für Finanzen. Oder sie werden über die Finanzämter zur Verfügung gestellt.

    Was passiert, wenn das Kind volljährig ist?

    Steuerklasse 2 gilt allgemein als die Klasse für Alleinerziehende mit Kind. Sobald das Kind die Volljährigkeit erreicht, entfallen die Voraussetzungen für den Entlastungsbetrag nicht sofort. Letzterer ist an den Kinderfreibetrag bzw. den Kindergeldbezug gekoppelt.

    Während der Ausbildung des Kindes ist damit auch weiterhin eine Inanspruchnahme des Entlastungsbetrags möglich. Ausnahme: Der Anspruch entfällt, wenn sich ein weiterer Erwachsener an der Haushaltsführung beteiligt.

    Wie verhält es sich mit der Steuerklasse 6 für Alleinerziehende?

    Gerade Alleinerziehende, bei denen das Geld oftmals knapp ist, äußern verstärkt den Wunsch, ihm Rahmen ihrer zeitlichen Möglichkeiten einen zweiten oder dritten Job anzunehmen.

    • Hierbei müssten Sie aber damit rechnen, dass Sie in die Steuerklasse 6 eingeordnet werden, was unter anderem zur Folge hätte, dass sie erheblich mehr Steuern als in der Steuerklasse 1 oder der Steuerklasse 2 zahlen müssten.

    Kinderfreibeträge fallen in der Steuerklasse 6 komplett weg.

    Das Gleiche gilt auch für die Grundfreibeträge sowie für alle anderen Freibeträge.

    Alleinerziehendenentlastungsbetrag

    • Der Alleinerziehendenentlastungsbetrag liegt im Jahr 2017 bei 1.908 Euro.
    • Ab dem zweiten Kind erhöht sich der Steuerfreibetrag um 240 Euro.
    • Er ist nur in der Steuerklasse 2 vorgesehen.

    Alleinerziehendenentlastungsbetrag – Das muss man wissen

    Wer vom Entlastungsbetrag für Alleinerziehende profitieren will, muss gewisse Bedingungen erfüllen. Dazu gehört:

    • mindestens 1 Kind wird im Haushalt betreut
    • für das Kind besteht ein Anspruch auf Kindergeld oder
    • für das Kind besteht ein Anspruch auf den Kinderfreibetrag
    • keine gemeinsame Haushaltsführung mit anderen Erwachsenen.

    Zentraler Dreh- und Angelpunkt beim Alleinerziehendenentlastungsbetrag ist die Tatsache, dass steuerpflichtige Personen Kinder allein erziehen müssen.

    Erfüllt wird die Bedingung, wenn:

    • kein Anspruch auf das Splitting-Verfahren besteht
    • keine Haushaltsgemeinschaft mit anderen volljährigen Personen besteht.

    Letztgenannter Punkt ist in gewisser Weise verwirrend, da volljähriger Kinder heute nach wie vor oft über Jahre im Haushalt der Eltern verbleiben. Der Gesetzgeber würdigt diese Tatsache unter anderem dadurch, dass der Anspruch auf Kindergeld/Kinderfreibetrag für den volljährigen Nachwuchs den Alleinerziehendenentlastungsbetrag fortbestehen lässt.

    Der Alleinerziehendenentlastungsbetrag ist im deutschen Steuerrecht noch recht neu. Ausschlaggebend für dessen Einführung war das Haushaltsbegleitgesetz 2004 (HBeglG 2004), mit welchem der bis dato geltende Haushaltsfreibetrag für Alleinerziehende durch den Alleinerziehendenentlastungsbetrag ersetzt wurde.

    Das HBeglG 2004 hat § 24b EStG geschaffen, welche die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Betrag regelt.

    Häufig gestellte Fragen

    Wie wird der Alleinerziehendenentlastungsbetrag beantragt?

    Viele Freibeträge aus dem Steuerrecht werden bei der Steuererklärung automatisch berücksichtigt – ohne einen Antrag stellen zu müssen. Für den Alleinerziehendenentlastungsbetrag sieht die Situation anders aus.

    Im Rahmen einer Trennung oder bei der Geburt des Kindes wird Betroffenen der Entlastungsbetrag nicht automatisch anerkannt. Vielmehr müssen Steuerpflichtige hier selbst aktiv werden – in Form eines Antrags. Dieser ist gegenüber dem zuständigen Finanzamt zu stellen. Das entsprechenden Formular – der sogenannte Antrag auf Lohnsteuerermäßigung – kann direkt hier online abgerufen werden:

    Zu beachten ist an dieser Stelle, dass hier kein Antrag auf den erhöhten Entlastungsbeitrag eingetragen werden kann. Hierzu müssen Betroffene eine separate Erklärung einreichen.

    Warum gibt es diesen Freibetrag für Alleinerziehende?

    Der Alleinerziehendenentlastungsbetrag dient in erster Linie dazu, Müttern und Vätern, die ihre Kinder allein betreuen, finanziell unter die Arme zu greifen. Geltend gemacht werden kann dieser Vorteil spätestens im Rahmen der Steuererklärung. Allerdings besteht die Chance – über Lohnsteuerklasse 2 – bereits innerhalb des Steuerjahres davon zu profitieren. Alleinerziehende sollten die Chance nutzen und ihr steuerrelevantes Einkommen reduzieren. Schließlich kostet ein Kind – wie beispielsweise das Statistische Bundesamt herausgefunden hat – jeden Monat mehrere hundert Euro.

    Steuerklasse 2

    Welche Steuerklasse für Alleinerziehende? Steuerklasse 2 ist für Alleinerziehende vorgesehen. Voraussetzung für Steuerklasse 2: Die alleinerziehende Person muss mit mindestens einem minderjährigen Kind zusammenleben und für dieses das alleinige Sorgerecht haben. Außerdem muss die Alleinerziehende Kindergeld beziehen. Des Weiteren darf keine andere volljährige Person mit im Haushalt leben, die als Erziehungsberechtigter fungieren könnte.

    Ein klarer Vorteil der Steuerklasse 2 ist, dass im Gegensatz zu der Steuerklasse 1 deutlich weniger Steuern gezahlt werden müssen.

    Neben dem Grundfreibetrag und dem Kinderfreibetrag findet nur in dieser Klasse der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende (§ 24b) Berücksichtigung. Wichtig ist: wer in die Steuerklasse 2 wechseln möchte, muss einen entsprechenden Steuerklassenwechsel beantragen.

    Wer ist in Steuerklasse 2 eingeordnet?

    Grundsätzlich können nur Alleinerziehende in die Steuerklasse 2 einsortiert werden. Es sind jedoch einige Voraussetzungen zu erfüllen, um als alleinerziehende Person der Steuerklasse zugeordnet zu werden.

    • Es muss mindestens ein minderjähriges Kind mit im Haushalt leben.
    • Der Alleinerziehende muss für das Kind das alleinige Sorgerecht haben und Kindergeld beziehen.
    • Es darf keine weitere volljährige Person mit im Haushalt wohnen, die als zusätzlicher Erziehungsberechtigter fungieren kann.

    Abzüge bei Steuerklasse 2

    Die Steuerklasse 2 beantragen

    Alleinerziehende müssen den Klassenwechsel in Steuerklasse 2 beantragen.

    Hierfür sind entsprechende Formulare beim Finanzamt einzureichen.

    Die notwendigen Formulare können Sie hier kostenlos herunterladen:

    Bei einer Änderung der Freibeträge reicht auch der

    Steuerklasse 2 Vorteile

    Wer alleinerziehend ist, zahlt weniger Steuern. Die Steuerklasse 2 ist extra dafür da, eine finanzielle Entlastung für Alleinerziehende zu ermöglichen. Wer alleinerziehend ist, muss durch den Entlastungsbetrag weniger Steuern zahlen.

    Dieser Alleinerziehendenentlastungsbetrag 1.908 Euro wird zusätzlich zum Grundfreibetrag in Höhe von 8.820 Euro im Jahr 2017 und Kinderfreibetrag in Höhe von 7.356 Euro gewährt.

    Für jedes weitere Kind wächst der Freibetrag um zusätzliche 240 Euro. Nicht vergessen: Der Entlastungsbetrag muss gesondert beantragt werden!

    Darüber hinaus können in der Steuerklasse 2 weitere Vergünstigungen in Anspruch genommen werden.

    So erhalten Alleinerziehende in Steuerklasse 2 einen
    • Arbeitnehmerpauschbetrag in Höhe von 1000 Euro
    • Sonderausgabenpauschbetrag in Höhe von 36 Euro
    • Vorsorgepauschbetrag.

    Letzterer ist in seiner Höhe nicht eindeutig festgelegt, sondern richtet sich nach dem jeweiligen Bruttoverdienst.

    Steuerklasse 2 Vorteile bei mehreren Arbeitsverhältnissen

    Der Steuervorteil in Steuerklasse 2 gilt nur für Beschäftigungen in einem Job. Wer mehrere Jobs hat, könnte steuerlich schon wieder ein wenig ungünstiger dastehen.

    • Generell erhebt der Staat bei mehreren Beschäftigungsverhältnissen auch mehr Steuern. Zumeist gelten besondere Steuervorteile nur bei einem Job. Wer einen zweiten Job zusätzlich annimmt, muss meistens volle steuerliche Abzüge in Kauf nehmen.

    Freibeträge in der Steuerklasse 2 in der Übersicht

    Kinderfreibetrag oder Kindergeld?

    Häufig gestellte Fragen zur Steuerklasse 2

    Welche Abzüge gibt es in Steuerklasse 2?

    In Steuerklasse 2 fallen dieselben Abzüge an, wie in den übrigen Steuerklassen. Dies sind neben Lohnsteuer, Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag:

    • In der Steuerklasse 2 greift eine Besonderheit – der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende. Dieser liegt für das erste Kind bei 1.908 Euro. Damit vermindert sich die Berechnungsgrundlage für die Bemessung der Abzüge in der Steuerklasse.

    Wann und wie kann man die Steuerklasse 2 ändern?

    Grundsätzlich ist der Steuerklassenwechsel – von beispielsweise 1 auf 2 – sofort mit der Geburt des Kindes möglich. Bedingung ist, dass die alleinerziehende Person mit keinem anderen Erwachsenen eine gemeinsame Haushaltsführung realisiert. Entsprechendes gilt auch für die Trennung zwischen Ehe-/Lebenspartnern.

    Realisiert wird der Wechsel durch das Einreichen der entsprechenden Formulare beim Finanzamt.

    • Durch erwachsene Kinder ohne Kindergeldanspruch im Haushalt entfällt der Anspruch auf den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende nach § 24b EStG.

    Was passiert, wenn die Voraussetzungen für Steuerklasse 2 nicht erfüllt sind?

    Sollte auch nur eine der genannten Voraussetzungen nicht gegeben sein, führt dies bereits dazu, dass die Einordnung in die Steuerklasse 2 nicht mehr möglich ist. Die Alternativ ist dann Steuerklasse 1.

    Für die Einordnung in die Steuerklasse 2 spielt es grundsätzlich keine Rolle, ob die betreffende Person ledig, geschieden, verwitwet oder dauerhaft getrennt lebend ist

    Sobald der alleinstehende und alleinerziehende Arbeitnehmer heiratet oder eine gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft eingeht, sind die Voraussetzungen für die Steuerklasse 2 aber nicht mehr gegeben.

    Bei einer gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft käme nur die Steuerklasse 1 infrage. Nach einer Heirat können die Ehepartner selbst wählen, ob sie die Steuerklassenkombination 4/4 oder die Steuerklassenkombination 3/5 bevorzugen.

    Hier entfällt der Alleinerziehendenentlastungsbetrag, der Kinderfreibetrag hätte jedoch weiterhin seine Gültigkeit. Dies gilt auch bei einer Einordnung in die Steuerklasse 1.

    Was kann man in der Steuererklärung absetzen?

    Über die Einkommenssteuererklärung lässt sich heute eine Vielzahl verschiedener Aufwendungen absetzen. Dazu gehören unter anderem:

    • Fahrtkosten ins Büro
    • Zweitwohnungskosten
    • Arbeitsbekleidung usw.

    Hierbei handelt es sich um Werbungskosten, welche der Erhaltung einer Einkunftsquelle dienen. Ebenfalls möglich ist der Absatz von Aufwendung aus Vermietung und Verpachtung. Zusätzlich erkennt das Steuerrecht – als Sonderausgaben – auch verschiedene Versicherungsprämien und die Altersvorsorge als Abzug an.

    Berechnungsbeispiele: Steuerklasse 2

    Nachfolgend werden gängige Szenarien vorgestellt, um die Berechnung der Abzüge in der Steuerklasse 2 besser zu veranschaulichen. Klicken Sie auf den jeweiligen Button, um sich über ein Szenario zu informieren.

    Szenario 1: Alleinerziehender Steuerpflichtiger mit einem Kind zu Beginn des Kalenderjahres

    Hier ist die Berechnung der Lohnsteuer relativ einfach, da sich der Entlastungsbetrag auf monatlich 109 Euro verteilt. Bei einer Vollzeitbeschäftigung mit 2.455 Euro Bruttoentgelt beläuft sich der Abzug vom Arbeitsentgelt auf:

    • Lohnsteuer: 266,75 Euro
    • Solidaritätszuschlag: 5,45 Euro
    • Rentenversicherung: 229,54 Euro
    • Krankenversicherung: 179,22 Euro
    • Pflegeversicherung: 28,85 Euro
    • Arbeitslosenversicherung: 36,83 Euro.

    Szenario 2: Alleinerziehender mit 2 Kindern, eines beendet zum 31. August seine Ausbildung

    Lebt das ältere Kind nach Berufsabschluss weiterhin im Haushalt, erlischt der Anspruch auf den Entlastungsbetrag und die Steuerklasse 2. Lässt sich die Bildung einer Hausgemeinschaft widerlegen, kann die günstigere Klasse fortbestehen.

    Gründet das Kind einen eigenen Haushalt, hat dies keine schädlichen Auswirkungen auf Steuerklasse 2.

    Szenario 3: Kind wird Mitte Juni des laufenden Jahres geboren

    Bis zur Geburt des Kindes ist der alleinerziehende Steuerpflichtige in Steuerklasse 1 eingeordnet, die Abzüge werden entsprechend berechnet. Mit der Geburt ist der Wechsel in Klasse 2 möglich.

    Die Anrechnung erfolgt je Kalendermonat. Nach § 24b Abs. 4 EStG werden bezüglich der Abschläge auf den Entlastungsbetrag nur volle Kalendermonate angerechnet.

    Источники: http://www.steuerklassen.com/kinderfreibetrag/steuerklasse-fuer-alleinerziehende/, http://www.steuerklassen.com/steuerfreibetrag/alleinerziehendenentlastungsbetrag/, http://www.steuerklassen.com/steuerklasse-2/

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