Steuerklasse bei rente

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    Steuerklasse Rentner

    Steuerklasse Rentner: Auch Rentner sind in einer Steuerklasse eingestuft!

    Vielfach nehmen Rentner an, mit ihrem Ruhestand sei die leidige Angelegenheit der Steuerzahlung aus ihrem Leben verschwunden.

    Weit gefehlt. Auch Rentner sind gegebenenfalls verpflichtet, eine Steuererklärung vorzulegen.

    Welche Steuerklasse als Rentner?

    Wie alle anderen Arbeitnehmer auch, ist bei der Frage nach der richtigen Steuerklasse für Rentner der Familienstand für die Lohnsteuerklasse entscheidend. Sind Sie also alleinstehend, würde die Lohnsteuerklasse 1, oder, wenn Sie ein Kind im eigenen Haushalt ernähren und gleichzeitig auch Kindergeld beziehen, die Lohnsteuerklasse 2 in der ESTAM vermerkt sein.

    Ist der Ehepartner erst kürzlich abgelebt, können für das Todesjahr und das Jahr darauf die eingetragenen Lohnsteuerklassen weiter gelten.

    Rentenbezüge sind steuerpflichtig

    Grundsätzlich ist also nicht nur Vermögen, das durch Arbeit in einem Arbeitsverhältnis erwirtschaftet wird, steuerpflichtig, sondern auch die Rentenbezüge, egal, ob sie nun aus der gesetzlichen Rentenversicherung stammen oder aus einer kapitalgedeckten privaten Rente oder aus berufsständischen Versorgungswerken oder landwirtschaftlichen Altersklassen.

    Auch Rentner sollten die beste Steuerklasse wählen

    Es gilt also, mit der Rente genauso umzugehen, wie mit durch Arbeit erwirtschaftetem Kapital. Das heißt, es ist von Vorteil, die Kombinationsmöglichkeiten, die in den Lohnsteuerklassen gegeben sind, auszunützen.

    Welche Steuerklasse ist für Rentner die beste?

    Ist die Rente mehr als 60 Prozent höher als der Anteil vom Gesamtvermögen, so lohnt sich bei der Wahl der Steuerklasse für Rentner beispielsweise für Verheiratete das Ehegattensplitting in der Steuerklassenkombination 3/5.

    Verdienen beide ungefähr gleich viel, ist bei der Wahlt der Steuerklasse Rentner ein Wechsel in die Steuerklasse 4 oder auch die Steuerklasse 4 Faktor zu überlegen.

    Ein Überblick über die besten Steuerklassen für Rentner

    Die beste Steuerklasse für Rentner, die verheiratet sind:

    Rentner, die verheiratet sind, wählen am besten die Steuerklassenkombination 4 / 4 oder Steuerklassenkombination 3 / 5. Die Steuerklassenkombination 4 / 4 ist am besten, wenn beide Partner in etwa gleich viel verdienen.

    Die Steuerklassenkombination 3 / 5 ist am besten, wenn ein Ehepartner ein deutlich höheres Einkommen erzielt. Dieser Ehepartner sollte die Steuerklasse 3 wählen.

    Die beste Steuerklasse für Rentner, die alleinstehend sind:

    Rentner die alleinstehend sind, werden in die Steuerklasse 1 eingestuft. Eine Ausnahme besteht, wenn es einen Ehepartner gab, der erst kürzlich verstorben ist. In diesem Fall kann für zwei Jahre nach dem Tod eine Einstufung in Steuerklasse 3 erfolgen.

    Welche Vorteile habe ich als Rentner steuerlich?

    Obwohl es keine gesonderten Steuerklassen für Rentner gibt, erwachsen aus der lebenslangen Arbeit und dem verdienten Ruhestand doch etliche Vorteile.

    Freibeträge für Rentner

    Die Freibeträge, die Rentner erhalten, sind deutlich höher als die für aktiv Beschäftigte. So kann in der Steuerklasse 3 der Grundfreibetrag verdoppelt werden, die Freibeträge in den Steuerklassen 1 und Steuerklasse 2 sowie 4 sind grundsätzlich höher angesetzt. Diese unterscheiden sich nach der jeweils gewählten Steuerklasse für Rentner.

    Altersentlastungsbetrag

    Der Altersentlastungsbetrag sollte von allen Rentnern genutzt werden, die zuzüglich zu den Rentenbezügen noch weitere Einkünfte haben wie Kapitalvermögen, Einkünfte aus einer selbstständigen Tätigkeit, Riester Renten oder auch Einnahmen aus Vermietung.

    Wie hoch der Altersentlastungsbetrag ist, dies hängt vom Alter ab. So erhielt ein Rentner, der im Jahr 2009 64 Jahre alt war einen Altersentlastungsbetrag von max. 1596 Euro. Im Jahre 2017 jedoch beträgt der Altersentlastungsbetrag nur noch 988 Euro.

    Sonderausgaben

    Für Sonderausgaben ist eine Pauschale von 36 Euro zu veranschlagen. Bei einer Zusammenveranlagung verdoppelt sich der Freibetrag auf 72 Euro. Wissen sollte man, dass Spenden von der Steuer als Sonderausgaben abgesetzt werden können. Hierfür müssen jedoch die Spendenquittungen sorgfältig gesammelt werden.

    Werbungskostenpauschale

    Die Werbungkostenpauschale beträgt für Rentner jährlich 102 Euro.

    Außergewöhnlichen Belastungen

    Geradebei Rentnern fallen häufig außergewöhnliche Belastungen an, die steuerlich geltend gemacht werden können. Hierzu zählen z.B. die Anstellung einer Haushaltshilfe oder auch beispielsweise die Unterbringung in einem Pflegeheim.

    Minijob Rentner

    Wer als Altersrentner einen Minijob annimmt (450 Euro), der muss diese Einnahmen nicht versteuern.

    Änderungen Steuerklasse bei Rentnern ab 2013

    Grundsätzlich wird jeder, der ab 2013 in Rente geht, mehr an Steuern bezahlen. Mussten die Rentner, welche bis 2012 in Rente gingen, lediglich 64 Prozent ihrer Rente versteuern, sind es 2013 bereits 66 Prozent. Tendenz steigend.

    Der Steuerprozentsatz bei Rentenantritt bleibt bis zum Tode gleich

    Der Steuerprozentsatz, der bei einem Eintritt in die Rente einmal festgelegt wurde, bleibt für den Rest des Lebens erhalten und gilt auch nach dem Tod für Witwen- und Waisenrente. Die prozentuale Entwicklung des Besteuerungsanteils liefert hier die Grundlage.

    Steuerklasse Rentner – Wissen kompakt

    Welche Steuerklasse sollten Sie wählen, wenn einer der Ehegatten Rentner ist?

    Allgemeinhin mag man denken, dass die beste Kombination der Steuerklasse bei der Lebenssituation Rentner/Verdiener ist, dass der Partner, der noch im Arbeitsleben steht, Steuerklasse 3 wählt. Dies ist aber definitiv nicht immer die beste Wahl.

    Muss der Ehegatte, der bereits im Ruhestand ist, seine Rente versteuern und steht der andere Partner noch im Arbeitsleben, dann ist die Steuerklassenkombination 4/4 die günstigste. Bei einer zu hohen Steuerzahlung können zu viel bezahlte Steuern im Rahmen der Steuererklärung zurückerhalten werden.

    Verdient der Ehegatte, der noch einer Tätigkeit nachgeht, eher gering dann sollte dieser Partner die Steuerklasse 5 wählen. Der Rentner in der Beziehung wird dann in Steuerklasse 3 eingestuft und muss als Folge weniger Steuern auf die Rente zahlen.

    Ist sowohl die Rente des einen Partners sehr gering (die Rente liegt unter dem Steuersockelbetrag) als auch das Einkommen des noch Erwerbstätigen, dann ist die Wahl der Steuerklasse sekundär.

    Sie sind Rentner und fragen sich, welche Steuerklasse für Sie die beste ist? Unser kostenloser Steuerklassen Rechner lässt Sie schnell die beste Steuerklasse in Erfahrung bringen.

    Was passiert, wenn Rentenbezüge dem Finanzamt verschwiegen werden?

    Dem Finanzamt als Rentner Bezüge zu verschweigen, das kann zu großen Problemen führen. So entschied der Finanzgericht Rheinland-Pfalz in einem Urteil vom 23.03.2011, dass, verschweigt ein Ehepaar, das eine zusammenveranlagte Steuererklärung abgibt, über mehrere Jahre, dass die Ehefrau nicht nur den Beruf der Hausfrau hat, sondern auch Rentenbezüge erhält, dann kann von einer Steuerhinterziehung ausgegangen werden [Finanzgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 23.03.2011, 2 K 1592/10].

    Was muss man als Rentner beim Ausfüllen der Steuererklärung beachten?

    Als Rentner ist für Sie die Anlage R der Steuererklärung wichtig. Diese muss bei Erstellung der Steuererklärung ausgefüllt werden. Die Anlage R ist für die Angabe von Einkünften aus Leistungen von Renten und Altersvorsorgeverträgen.

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    Steuerklasse für Rentner

    Die richtige Steuerklasse für Rentner richtet sich nach Familienstand. Verheiratete Rentner können entweder in Lohnsteuerklasse 3 oder Lohnsteuerklasse 5 eingeordnet werden oder gemeinsam die Steuerklasse 4 wählen. Alleinstehende Rentner werden im Normalfall nach den Regeln der Lohnsteuerklasse 1 veranlagt.

    Wie hoch die jeweilige Rente ausfällt, hängt vom Renteneintrittsjahr ab. Derzeit müssen 74% der Rente versteuert werden. Von Jahr zu Jahr steigt diese Zahl um 2 %. Der Prozentsatz, der bei Renteneintritt galt, bleibt jedoch konstant.

    Steuerklasse für Rentner: Alleinstehende

    Unabhängig davon, ob ein alleinstehender Rentner ledig, geschieden oder verwitwet ist, wird er in den allermeisten Fällen in die Steuerklasse 1 eingeordnet.

    • Eine Ausnahme besteht lediglich dann, wenn der Ehepartner erst kürzlich verstorben ist und seit seinem Tod weniger als zwei Jahre vergangen sind. In diesem Falle ist die Steuerklasse 3 die gültige Klasse für Rentner.

    Grundsätzlich sollte jeder Rentner wissen, dass nicht nur Arbeitseinkommen, sondern auch die Rente steuerpflichtig ist. Dies gilt allerdings nur dann, wenn die Rente so hoch ist, dass sie den gesetzlich festgelegten Freibetrag überschreitet.

    Nimmt ein Rentner einen Nebenjob auf, sind die daraus erzielten Einkünfte immer dann steuerfrei, wenn

    es sich um eine geringfügige Beschäftigung mit einem Bruttoverdienst von bis zu 450 Euro pro Monat handelt.

    Steuerklasse für Rentner: Verheiratete

    Auch für verheiratete Rentner gibt es keine gesonderten Steuerklassen. Ähnlich wie die meisten Arbeitnehmer müssen sich auch die verheirateten Rentner auf eine der beiden Steuerklassenkombinationen 4/4 oder 3/5 festlegen.

    Die Steuerklassenkombination 3/5 ist insbesondere dann als Steuerklasse geeignet, wenn einer der beiden Ehepartner noch berufstätig ist und sehr gut verdient. Er kann dann die Steuerklasse 3 nutzen, während der andere Ehepartner in die Steuerklasse 5 eingeordnet wird.

    Sind hingegen beide Ehepartner bereits im Ruhestand und haben ein ähnliches Einkommen, bietet sich die Steuerklasse 4 an.

    Steuerklassen für Rentner im Überblick

    Welche Steuer Grundfreibeträge gelten für Rentner?

    Je nachdem, welche Steuerklasse für Rentner letzten Endes gewählt wird, gelten dafür verschiedene Freibeträge. Diese Freibeträge unterscheiden sich jedoch bei einer Steuerklasse für Rentner grundsätzlich von den Freibeträgen, die für Arbeitnehmer gültig sind.

    In den Steuerklassen 1, 2 und 4 gelten für Rentner höhere Grundfreibeträge als bei den meisten Arbeitnehmern. Diese Sonderregelungen beziehen sich jedoch nur auf die Rente und keinesfalls auf eventuelle Arbeitseinkommen.

    In der Steuerklasse 3 kann der Grundfreibetrag noch einmal verdoppelt werden. Die Steuerklassen 5 und 6 verfügen über keinen Grundfreibetrag.

    Dies ist auch der Grund dafür, dass alle Personen, die in solch eine Steuerklasse für Rentner eingeordnet sind, relativ hohe Abzüge auf ihre monatlichen oder jährlichen Bruttoeinnahmen hinnehmen müssen.

    • Wer als Rentner einen oder mehrere Nebenjobs aufnehmen möchte, sollte nicht nur auf die passende Steuerklasse für Rentner achten, sondern auch die Tatsache berücksichtigen, dass die Nebeneinkünfte eventuell auf den laufenden Rentenbezug angerechnet werden.

    Insbesondere bei einer Einstufung in die Steuerklasse 6 kann es deshalb passieren, dass sich eine Arbeitsaufnahme finanziell kaum lohnt. Hier sollte jeder Rentner die Vor- und Nachteile genau abwägen und erst dann eine Entscheidung treffen.

    Wichtige Fragen rund um die Rentenbesteuerung

    Die Rentensteuer: für welche Renten gilt sie?

    • Die Rentenbesteuerung gilt sowohl für Renten aus einer betrieblichen Altersversorgung als natürlich auch für Renten, die aus der gesetzlichen Rentenversicherung stammen, sowie für private Renten.

    Von der Neuregelung, die am 1.1.2005 in Kraft trat, sind grundsätzlich sämtliche Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung als auch aus den landwirtschaftlichen und berufsständischen Versorgungswerken betroffen.

    Ebenfalls unterliegen der nachgelagerten Besteuerung alle Renten, die aus einer privaten, kapitalgedeckten Lebensversicherung stammen. Hierunter fällt zum Beispiel die Rürup Rente. Auch Waisenrenten und Witwenrenten sind von der Besteuerung betroffen.

    Was änderte sich 2013?

    Für jeden, der seit 2013 in Rente geht, werden mehr Steuern fällig. So müssen Rentner, die 2012 in Rente gegangen sind, 64 % der Rentenbezüge versteuern. Diejenigen, die 2013 in Ruhestand gegangen sind, müssen 66 % ihrer Rente versteuern.

    • Der Steuerprozentsatz, der bei Renteneintritt festgesetzt wurde, bleibt das restliche Leben lang konstant. Dieser Steuersatz markiert darüber hinaus die Steuerfreigrenze.

    Wie gestaltet sich der Steuerfreibetrag bei der Rentenbesteuerung?

    Bei Eintritt in den Rentenstand wird ein Steuerfreibetrag festgelegt. Dieser gilt ebenso wie der Steuerprozentsatz bis zum Tod und wird über den Todesfall hinaus auch für etwaige Hinterbliebene in Bezug auf Witwenrente oder Waisenrente angewandt.

    Der Steuerfreibetrag wird anhand der prozentualen Entwicklung des Besteuerungsanteils einmalig festgelegt. Er beträgt zum Beispiel 50 % für diejenigen, die im Jahr 2005 in Rente gegangen sind bzw. 36 % für alle, die 2012 in Ruhestand gegangen sind.

    Sind Rentner zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet?

    Bezieht ein Rentner ausschließlich Einkünfte, bei denen kein Lohnsteuerabzug vorgenommen wird, muss auch keine Steuererklärung abgegeben werden, solange die Summe der Einkünfte den Grundfreibetrag nicht übersteigt.

    Wer hingegen zusätzliche Einnahmen wie beispielsweise einen Arbeitslohn hat, von dem Steuern abgezogen werden, ist in der Regel zur Abgabe einer Einkommenssteuererklärung verpflichtet.

    Und zwar immer dann, wenn die positive Summe der weiteren Einkünfte mehr als 410 Euro beträgt.

    Wo muss die Rente in der Steuererklärung vermerkt werden?

    Renten aus den gesetzlichen Alterssicherungssystemen werden in der Anlage R eingetragen. Genauer gesagt: Die Rente muss auf der Vorderseite der Anlage R in Zeile 4 ff vermerkt werden. Anzugeben ist der Jahresbruttorentenbetrag.

    Einkünfte aus privaten Rentenversicherungen werden ebenfalls auf der Vorderseite der Anlage R eingetragen. Dafür vorgesehen ist die Zeile 14 ff.

    Auf der Rückseite sind Leistungen aus der betrieblichen Altersversorgung sowie Leistungen aus Altersvorsorgeverträgen zu verzeichnen.

    Rentenbesteuerung Rechner

    Wer als Rentner plant, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, um sein monatliches Einkommen ein wenig aufzubessern, sollte sich ein genaues Bild verschaffen, welche Besteuerung anfällt und wie hoch das Nebeneinkommen sein darf. Ein Rentenbesteuerung Rechner kann hier hilfreich sein.

    Liegt das Einkommen aus dem Nebenerwerb über der Minijob-Grenze von 450 Euro, kann es sein, dass es in die Besteuerung der Rente mit hineingezogen wird.

    Rechenbeispiele für die Rentenberechnung

    Szenario 1: Steuerpflichtiger Rentner seit 2005, gesetzliche Rentenversicherung

    Aufgrund des Alterseinkünftegesetzes liegt der Besteuerungsanteil für die Altersrente bei 50 %. Der Rentner bezieht ausschließlich eine gesetzliche Rente in Höhe von 12.500 Euro im Jahr. Damit sind für die Steuererhebung 6.250 Euro relevant. Für das Steuerjahr 2015 liegt dieser Betrag unterhalb des Grundfreibetrags. Das Ergebnis: Der steuerpflichtige Rentner muss keine Einkommenssteuer an den Fiskus abführen.

    Szenario 2: Rentner mit gesetzlicher Rente und Rürup-Rente, Eintritt 2014

    In diesem Szenario bezieht der steuerpflichtige Rentner sowohl Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung und einer privat abgeschlossenen Rürup-Rente. Zusammen ergeben beide eine Summe von 18.100 Euro. Für 2014 lag der Rentenfreibetrag bei 32 %. Auf den Rentner angewandt, ergibt sich somit ein steuerrelevantes Einkommen von 12.308 Euro. In diesem Fall ist das Einkommen zwar steuerpflichtig. Allerdings kann die Besteuerung durch Sonderausgaben – etwa für die Krankenversicherung für Rentner in ihrer Höhe vermindert werden.

    Szenario 3: Rentner mit gesetzlicher Rente und Nebenverdienst (550 Euro)

    Hier werden 12.000 Euro Rente (seit 2005, keine Frühverrentung) und 6.600 Euro Arbeitslohn bezogen. Letzterer wird um Arbeitnehmerpauschbetrag und Werbungskosten vermindert, es bleiben 4.800 Euro übrig. Insgesamt liegt das steuerrelevante Einkommen bei 10.800 Euro – und damit über dem Grundfreibetrag.

    Steuerklasse für Rentner

    Die richtige Steuerklasse für Rentner richtet sich nach Familienstand. Verheiratete Rentner können entweder in Lohnsteuerklasse 3 oder Lohnsteuerklasse 5 eingeordnet werden oder gemeinsam die Steuerklasse 4 wählen. Alleinstehende Rentner werden im Normalfall nach den Regeln der Lohnsteuerklasse 1 veranlagt.

    Wie hoch die jeweilige Rente ausfällt, hängt vom Renteneintrittsjahr ab. Derzeit müssen 74% der Rente versteuert werden. Von Jahr zu Jahr steigt diese Zahl um 2 %. Der Prozentsatz, der bei Renteneintritt galt, bleibt jedoch konstant.

    Steuerklasse für Rentner: Alleinstehende

    Unabhängig davon, ob ein alleinstehender Rentner ledig, geschieden oder verwitwet ist, wird er in den allermeisten Fällen in die Steuerklasse 1 eingeordnet.

    • Eine Ausnahme besteht lediglich dann, wenn der Ehepartner erst kürzlich verstorben ist und seit seinem Tod weniger als zwei Jahre vergangen sind. In diesem Falle ist die Steuerklasse 3 die gültige Klasse für Rentner.

    Grundsätzlich sollte jeder Rentner wissen, dass nicht nur Arbeitseinkommen, sondern auch die Rente steuerpflichtig ist. Dies gilt allerdings nur dann, wenn die Rente so hoch ist, dass sie den gesetzlich festgelegten Freibetrag überschreitet.

    Nimmt ein Rentner einen Nebenjob auf, sind die daraus erzielten Einkünfte immer dann steuerfrei, wenn

    es sich um eine geringfügige Beschäftigung mit einem Bruttoverdienst von bis zu 450 Euro pro Monat handelt.

    Steuerklasse für Rentner: Verheiratete

    Auch für verheiratete Rentner gibt es keine gesonderten Steuerklassen. Ähnlich wie die meisten Arbeitnehmer müssen sich auch die verheirateten Rentner auf eine der beiden Steuerklassenkombinationen 4/4 oder 3/5 festlegen.

    Die Steuerklassenkombination 3/5 ist insbesondere dann als Steuerklasse geeignet, wenn einer der beiden Ehepartner noch berufstätig ist und sehr gut verdient. Er kann dann die Steuerklasse 3 nutzen, während der andere Ehepartner in die Steuerklasse 5 eingeordnet wird.

    Sind hingegen beide Ehepartner bereits im Ruhestand und haben ein ähnliches Einkommen, bietet sich die Steuerklasse 4 an.

    Steuerklassen für Rentner im Überblick

    Welche Steuer Grundfreibeträge gelten für Rentner?

    Je nachdem, welche Steuerklasse für Rentner letzten Endes gewählt wird, gelten dafür verschiedene Freibeträge. Diese Freibeträge unterscheiden sich jedoch bei einer Steuerklasse für Rentner grundsätzlich von den Freibeträgen, die für Arbeitnehmer gültig sind.

    In den Steuerklassen 1, 2 und 4 gelten für Rentner höhere Grundfreibeträge als bei den meisten Arbeitnehmern. Diese Sonderregelungen beziehen sich jedoch nur auf die Rente und keinesfalls auf eventuelle Arbeitseinkommen.

    In der Steuerklasse 3 kann der Grundfreibetrag noch einmal verdoppelt werden. Die Steuerklassen 5 und 6 verfügen über keinen Grundfreibetrag.

    Dies ist auch der Grund dafür, dass alle Personen, die in solch eine Steuerklasse für Rentner eingeordnet sind, relativ hohe Abzüge auf ihre monatlichen oder jährlichen Bruttoeinnahmen hinnehmen müssen.

    • Wer als Rentner einen oder mehrere Nebenjobs aufnehmen möchte, sollte nicht nur auf die passende Steuerklasse für Rentner achten, sondern auch die Tatsache berücksichtigen, dass die Nebeneinkünfte eventuell auf den laufenden Rentenbezug angerechnet werden.

    Insbesondere bei einer Einstufung in die Steuerklasse 6 kann es deshalb passieren, dass sich eine Arbeitsaufnahme finanziell kaum lohnt. Hier sollte jeder Rentner die Vor- und Nachteile genau abwägen und erst dann eine Entscheidung treffen.

    Wichtige Fragen rund um die Rentenbesteuerung

    Die Rentensteuer: für welche Renten gilt sie?

    • Die Rentenbesteuerung gilt sowohl für Renten aus einer betrieblichen Altersversorgung als natürlich auch für Renten, die aus der gesetzlichen Rentenversicherung stammen, sowie für private Renten.

    Von der Neuregelung, die am 1.1.2005 in Kraft trat, sind grundsätzlich sämtliche Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung als auch aus den landwirtschaftlichen und berufsständischen Versorgungswerken betroffen.

    Ebenfalls unterliegen der nachgelagerten Besteuerung alle Renten, die aus einer privaten, kapitalgedeckten Lebensversicherung stammen. Hierunter fällt zum Beispiel die Rürup Rente. Auch Waisenrenten und Witwenrenten sind von der Besteuerung betroffen.

    Was änderte sich 2013?

    Für jeden, der seit 2013 in Rente geht, werden mehr Steuern fällig. So müssen Rentner, die 2012 in Rente gegangen sind, 64 % der Rentenbezüge versteuern. Diejenigen, die 2013 in Ruhestand gegangen sind, müssen 66 % ihrer Rente versteuern.

    • Der Steuerprozentsatz, der bei Renteneintritt festgesetzt wurde, bleibt das restliche Leben lang konstant. Dieser Steuersatz markiert darüber hinaus die Steuerfreigrenze.

    Wie gestaltet sich der Steuerfreibetrag bei der Rentenbesteuerung?

    Bei Eintritt in den Rentenstand wird ein Steuerfreibetrag festgelegt. Dieser gilt ebenso wie der Steuerprozentsatz bis zum Tod und wird über den Todesfall hinaus auch für etwaige Hinterbliebene in Bezug auf Witwenrente oder Waisenrente angewandt.

    Der Steuerfreibetrag wird anhand der prozentualen Entwicklung des Besteuerungsanteils einmalig festgelegt. Er beträgt zum Beispiel 50 % für diejenigen, die im Jahr 2005 in Rente gegangen sind bzw. 36 % für alle, die 2012 in Ruhestand gegangen sind.

    Sind Rentner zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet?

    Bezieht ein Rentner ausschließlich Einkünfte, bei denen kein Lohnsteuerabzug vorgenommen wird, muss auch keine Steuererklärung abgegeben werden, solange die Summe der Einkünfte den Grundfreibetrag nicht übersteigt.

    Wer hingegen zusätzliche Einnahmen wie beispielsweise einen Arbeitslohn hat, von dem Steuern abgezogen werden, ist in der Regel zur Abgabe einer Einkommenssteuererklärung verpflichtet.

    Und zwar immer dann, wenn die positive Summe der weiteren Einkünfte mehr als 410 Euro beträgt.

    Wo muss die Rente in der Steuererklärung vermerkt werden?

    Renten aus den gesetzlichen Alterssicherungssystemen werden in der Anlage R eingetragen. Genauer gesagt: Die Rente muss auf der Vorderseite der Anlage R in Zeile 4 ff vermerkt werden. Anzugeben ist der Jahresbruttorentenbetrag.

    Einkünfte aus privaten Rentenversicherungen werden ebenfalls auf der Vorderseite der Anlage R eingetragen. Dafür vorgesehen ist die Zeile 14 ff.

    Auf der Rückseite sind Leistungen aus der betrieblichen Altersversorgung sowie Leistungen aus Altersvorsorgeverträgen zu verzeichnen.

    Rentenbesteuerung Rechner

    Wer als Rentner plant, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, um sein monatliches Einkommen ein wenig aufzubessern, sollte sich ein genaues Bild verschaffen, welche Besteuerung anfällt und wie hoch das Nebeneinkommen sein darf. Ein Rentenbesteuerung Rechner kann hier hilfreich sein.

    Liegt das Einkommen aus dem Nebenerwerb über der Minijob-Grenze von 450 Euro, kann es sein, dass es in die Besteuerung der Rente mit hineingezogen wird.

    Rechenbeispiele für die Rentenberechnung

    Szenario 1: Steuerpflichtiger Rentner seit 2005, gesetzliche Rentenversicherung

    Aufgrund des Alterseinkünftegesetzes liegt der Besteuerungsanteil für die Altersrente bei 50 %. Der Rentner bezieht ausschließlich eine gesetzliche Rente in Höhe von 12.500 Euro im Jahr. Damit sind für die Steuererhebung 6.250 Euro relevant. Für das Steuerjahr 2015 liegt dieser Betrag unterhalb des Grundfreibetrags. Das Ergebnis: Der steuerpflichtige Rentner muss keine Einkommenssteuer an den Fiskus abführen.

    Szenario 2: Rentner mit gesetzlicher Rente und Rürup-Rente, Eintritt 2014

    In diesem Szenario bezieht der steuerpflichtige Rentner sowohl Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung und einer privat abgeschlossenen Rürup-Rente. Zusammen ergeben beide eine Summe von 18.100 Euro. Für 2014 lag der Rentenfreibetrag bei 32 %. Auf den Rentner angewandt, ergibt sich somit ein steuerrelevantes Einkommen von 12.308 Euro. In diesem Fall ist das Einkommen zwar steuerpflichtig. Allerdings kann die Besteuerung durch Sonderausgaben – etwa für die Krankenversicherung für Rentner in ihrer Höhe vermindert werden.

    Szenario 3: Rentner mit gesetzlicher Rente und Nebenverdienst (550 Euro)

    Hier werden 12.000 Euro Rente (seit 2005, keine Frühverrentung) und 6.600 Euro Arbeitslohn bezogen. Letzterer wird um Arbeitnehmerpauschbetrag und Werbungskosten vermindert, es bleiben 4.800 Euro übrig. Insgesamt liegt das steuerrelevante Einkommen bei 10.800 Euro – und damit über dem Grundfreibetrag.

    Источники: http://www.spitzensteuersatz.com/steuerklasse-rentner, http://www.steuerklassen.com/lohnsteuerklassen/rentner/, http://www.steuerklassen.com/lohnsteuerklassen/rentner/

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