Steuerklasse ermitteln

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    STEUERKLASSEN

    Willkommen bei Steuerklassen.biz

    Lohnsteuerklassen, Steuerklassenkombinationen, Faktorverfahren, Steuerklassenwahl, Steuerklassenwechsel + Steuerklassenrechner

    Die Lohnsteuerklassen 1, 2, 3 4, 5 und 6

    Die Steuerklassen sind als Lohnsteuerabzugsmerkmal auf der elektronischen Lohnsteuerkarte (ELStAM = Elektronische LohnSteuer Abzugs Merkmale) für die Höhe des Lohnsteuerabzugs entscheidend. Welche Steuerklasse für Sie in Frage kommt, erklären wir Ihnen nachfolgend und welche Steuerklasse für Sie am günstisten ist, können Sie mit dem Steuerklassenrechner ermitteln.

    Steuerklasse 1

    Steuerklasse 1 gilt für ledige und geschiedene Arbeitnehmer sowie für verheiratete Arbeitnehmer, deren Ehegatte im Ausland wohnt oder die von ihrem Ehegatten dauernd getrennt leben. Verwitwete Arbeitnehmer gehören ab dem Kalenderjahr 2015 ebenfalls in die Steuerklasse 1, wenn der andere Ehegatte vor dem 1. Januar 2014 verstorben ist. In die Steuerklasse I gehören auch Arbeitnehmer, die beschränkt einkommensteuerpflichtig sind oder in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben.

    Steuerklasse 2

    Steuerklasse 2 gilt für die unter Steuerklasse 1 genannten Arbeitnehmer, wenn ihnen der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende zusteht. Voraussetzung für die Gewährung des Entlastungsbetrags ist, dass der Arbeitnehmer alleinstehend ist und zu seinem Haushalt mindestens ein Kind gehört, für das ihm ein Freibetrag für Kinder oder Kindergeld zusteht und das bei ihm mit Haupt- oder Nebenwohnung gemeldet ist. Ist das Kind bei mehreren Personen gemeldet, steht der Entlastungsbetrag in der Regel demjenigen Alleinerziehenden zu, der einen Freibetrag für Kinder oder Kindergeld erhält. Lebt der Arbeitnehmer in einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft oder in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft, kann der Entlastungsbetrag nicht gewährt werden. Das Gleiche gilt, wenn der Alleinerziehende mit einer anderen volljährigen Person, für die ihm kein Freibetrag für Kinder oder Kindergeld zusteht, einen gemeinsamen Haushalt führt. Mit anderen volljährigen Personen besteht dann keine Haushaltsgemeinschaft, wenn diese sich tatsächlich und finanziell nicht an der Haushaltsführung beteiligen. Die Fähigkeit, sich tatsächlich an der Haushaltsführung zu beteiligen fehlt bei Personen, bei denen mindestens ein Schweregrad der Pflegebedürftigkeit im Sinne von § 14 Elftes Buch Sozialgesetzbuch (Pflegebedürftigkeit mit den Pflegestufen I, II oder III oder Blindheit) besteht. Die Fähigkeit, sich finanziell an der Haushaltsführung zu beteiligen, fehlt bei Personen, die kein oder nur geringes Vermögen besitzen (Vermögen bis zu 15.500 Euro) und deren Einkünfte und Bezüge 8.004 Euro im Jahr nicht übersteigen. Für jeden vollen Kalendermonat, in dem die Voraussetzungen für den Entlastungsbetrag nicht vorliegen, steht dem Arbeitnehmer die Steuerklasse II nicht zu. Das Finanzamt darf die Steuerklasse 2 nur dann als ELStAM bilden, wenn der Arbeitnehmer dem Finanzamt schriftlich versichert hat, dass die Voraussetzungen für die Berücksichtigung des Entlastungsbetrags für Alleinerziehende vorliegen und ihm seine Verpflichtung bekannt ist, die Bildung der Steuerklasse 2 als ELStAM umgehend ändern zu lassen, wenn diese Voraussetzungen wegfallen. Für die Antragstellung kann der Arbeitnehmer den amtlichen Vordruck „Versicherung zum Entlastungsbetrag für Alleinerziehende (Steuerklasse 2)“ oder wahlweise den amtlichen Vordruck „Vereinfachter Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung“ verwenden.

    Steuerklasse 3

    Steuerklasse 3 gilt auf Antrag für verheiratete Arbeitnehmer, wenn beide Ehegatten im Inland wohnen, nicht dauernd getrennt leben und der Ehegatte des Arbeitnehmers keinen Arbeitslohn bezieht oder Arbeitslohn bezieht und in die Steuerklasse 5 eingereiht wird. Verwitwete Arbeitnehmer gehören im Kalenderjahr 2013 in die Steuerklasse 3, wenn der Ehegatte nach dem 31. Dezember 2011 verstorben ist, beide Ehegatten an dessen Todestag im Inland gewohnt und nicht dauernd getrennt gelebt haben.

    Steuerklasse 4

    Steuerklasse 4 gilt für verheiratete Arbeitnehmer, wenn beide Ehegatten Arbeitslohn beziehen, im Inland wohnen und nicht dauernd getrennt leben.

    Steuerklasse 5

    Steuerklasse 5 tritt für einen der Ehegatten an die Stelle der Steuerklasse 4, wenn der andere Ehegatte auf Antrag beider Ehegatten in die Steuerklasse 3 eingereiht wird (siehe hierzu die folgenden Abschnitte).

    Steuerklasse 6

    Steuerklasse 6 gilt bei Arbeitnehmern, die nebeneinander von mehreren Arbeitgebern Arbeitslohn beziehen, für die Einbehaltung der Lohnsteuer vom Arbeitslohn aus dem zweiten und weiteren Dienstverhältnis. Den Lohnsteuerabzug nach der Steuerklasse 6 sollten Sie von dem Arbeitgeber vornehmen lassen, von dem Sie den niedrigeren Arbeitslohn (gekürzt um etwaige Freibeträge) beziehen.

    Steuerklassenwahl bei Ehegatten

    Bezieht der Ehegatte auch Arbeitslohn, so müssen Sie zunächst wissen, dass Ehegatten grundsätzlich gemeinsam besteuert werden können, wenn das für sie günstiger ist. Beim Lohnsteuerabzug eines Ehegattens kann aber nur dessen eigener Arbeitslohn zugrunde gelegt werden. Die Arbeitslöhne beider Ehegatten können erst nach Ablauf des Jahres zusammengeführt werden. Erst dann ergibt sich die zutreffende Jahressteuer. Es lässt sich deshalb oft nicht vermeiden, dass im Laufe des Kalenderjahres zu viel oder zu wenig Lohnsteuer einbehalten wird. Um dem Jahresergebnis möglichst nahe zu kommen, stehen den Ehegatten zwei Steuerklassenkombinationen und das Faktorverfahren zur Wahl.

    Grundsätzlich gelten die bisherigen Steuerklassenkombinationen der Ehegatten im nächsten Jahr weiter, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen dafür vorliegen. Allerdings ist die Berücksichtigung eines Faktors jährlich neu zu beantragen. Es besteht die Möglichkeit zur Wahl einer anderen Steuerklasse. Das Recht die Steuerklasse zu wechseln besteht einmal im Kalenderjahr. Soll von der bisherigen Steuerklassenkombination 3/5 oder 4/4 mit Faktor abgewichen werden, ist für ein entsprechender Antrag beider Ehegatten bis zum 30.11. des Jahres beim Wohnsitzfinanzamt erforderlich (amtlicher Vordruck „Antrag auf Steuerklassenwechsel bei Ehegatten“).

    Steuerklassenkombinationen

    Die Steuerklassenkombination 4/4 (gesetzlicher Regelfall) geht davon aus, dass die Ehegatten gleich viel verdienen.

    Die Steuerklassenkombination 3/5 ist so gestaltet, dass die Summe der Steuerabzugsbeträge für beide Ehegatten in etwa der gemeinsamen Jahressteuer entspricht, wenn der Ehegatte mit Steuerklasse 3 ca. 60 % und der Ehegatte mit Steuerklasse 5 ca. 40 % des gemeinsamen Arbeitseinkommens erzielt. Das hat zur Folge, dass der Steuerabzug bei der Steuerklasse V im Verhältnis höher ist als bei den Steuerklassen 3 und 4. Dies beruht auch darauf, dass in der Steuerklasse 5 der für das Existenzminimum stehende Grundfreibetrag nicht, dafür aber in doppelter Höhe bei der Steuerklasse 3 berücksichtigt wird. Entspricht das Verhältnis der tatsächlichen Arbeitslöhne nicht der gesetzlichen Annahme von 60:40, so kann es zu Steuernachzahlungen kommen. Aus diesem Grund besteht bei der Steuerklassenkombination 3/5 die Pflicht zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung. Tipp: Berechnen Sie die optimale Steuerklasse und Faktor mit dem Steuerklassenrechner.

    Faktorverfahren

    Anstelle der Steuerklassenkombinationen 3/5 oder ergänzend zur Steuerklassenkombination 4/4 können Sie das Faktorverfahren wählen. Durch die Steuerklassenkombination 4/4 in Verbindung mit dem vom Finanzamt zu berechnenden und als ELStAM zu bildenden Faktor wird erreicht, dass für jeden Ehegatten durch Anwendung der Steuerklasse 4 der für ihn geltende Grundfreibetrag beim Lohnsteuerabzug berücksichtigt wird und sich die einzubehaltende Lohnsteuer durch Anwendung des Faktors von 0,… (stets kleiner als eins) entsprechend der Wirkung des Splittingverfahrens reduziert. Der Faktor ist ein steuermindernder Multiplikator, der sich bei unterschiedlich hohen Arbeitslöhnen der Ehegatten aus der Wirkung des Splittingverfahrens in der Veranlagung errechnet. Tipp: Berechnen Sie die optimale Steuerklasse und Faktor mit dem Steuerklassenrechner.

    Der voraussichtliche Arbeitslohn der Ehegatten A und B beträgt 30.000 Euro (A) und 12.000 Euro (B). Die Lohnsteuer beträgt bei Steuerklasse 4 für A 4.073 Euro und für B 142 Euro. Die Summe der Lohnsteuer 4/4 beträgt 4.215 Euro. Die Einkommensteuer beträgt für das gemeinsame Arbeitseinkommen 3.786 Euro (Splittingverfahren). Das ergibt den Faktor von (3.786 Euro : 4.215 Euro =) 0,898. Der Arbeitgeber von A wendet auf den Arbeitslohn von 30.000 Euro die Steuerklasse 4 nebst Faktor an: 4.073 Euro x 0,898 = 3.658 Euro. Der Arbeitgeber von B wendet auf den Arbeitslohn von 12.000 Euro die Steuerklasse 4 nebst Faktor an: 142 Euro x 0,898 = 128 Euro. Die Summe der Lohnsteuer nach dem Faktorverfahren für die Ehegatten beträgt 3.786 Euro und entspricht der für das gesamte Arbeitseinkommen festzusetzenden Einkommensteuer. Die Lohnsteuer beträgt bei Steuerklasse 3 für A 1.528 Euro und bei Steuerklasse 5 für B 1.254 Euro (Summe der Lohnsteuer 3/5: 2.782 Euro). Dies führt bei der Veranlagung zur Einkommensteuer zu einer Nachzahlung von 1.004 Euro; das Finanzamt kann Einkommensteuer-Vorauszahlungen festsetzen. Diese Auswirkung wird bei Wahl des Faktorverfahrens vermieden, sofern keine an deren Einkünfte vorliegen.

    In den Fällen einer Eheschließung im Kalenderjahr 2013 wird Ihnen und Ihrem Ehegatten im elektronischen Verfahren zunächst automatisch die Steuerklasse 4 zugeteilt. Folglich erhalten Sie auch dann die Steuerklasse 4 (und nicht 3), wenn Ihr Ehegatte in keinem Beschäftigungsverhältnis steht. Die Berücksichtigung der Steuerklasse 3 setzt daher einen Antrag beim für Sie zuständigen Wohnsitzfinanzamt voraus. Möchten Sie nach der Eheschließung einen entsprechenden Antrag auf Berücksichtigung einer anderen Steuerklasse stellen, geht dadurch Ihr Recht auf den jährlichen Wechsel der Steuerklassenkombination nicht verloren. Arbeitnehmer, die bereits im Kalenderjahr 2012 in die Steuerklasse 3 eingereiht waren, erhalten weiterhin diese Steuerklasse. Ein Antrag hierfür ist nicht erforderlich.

    Lohnsteuerklasse IV/IV oder III/V oder Faktorverfahren?

    Auf die Frage welche Steuerklassenkombination oder Faktor optimal ist, gibt es keine allgemein gültige Antwort. Die Frage lässt sich letzten Endes nur nach Ihren persönlichen Verhältnissen und Interessen entscheiden. Möchten Sie erreichen, dass sich die Lohnsteuerbelastung und die Aufteilung der Lohnsteuer zwischen den Ehegatten im Wesentlichen nach dem Verhältnis der Arbeitslöhne richtet, so sollten Sie das Faktorverfahren erwägen. Möchten Sie erreichen, dass Ihnen im Laufe des Kalenderjahres möglichst wenig Lohnsteuer einbehalten wird, prüfen Sie, bei welcher Steuerklassenkombination (3/5 oder 4/4) sich in Ihrem Fall insgesamt der geringste Steuerabzug ergibt. Tipp: Berechnen Sie die optimale Steuerklasse und Faktor mit dem Steuerklassenrechner.

    Durch die Steuerklassenwahl können Sie auch darauf Einfluss nehmen, ob sich nach Ablauf des Jahres eine Steuererstattung oder Steuernachzahlung ergibt. Bei der Steuerklassenkombination 3/5 und beim Faktorverfahren besteht die Pflicht zur Einkommensteuerveranlagung, wobei zu wenig oder zu viel gezahlte Steuern ausgeglichen werden. Bei der Steuerklassenkombination 4/4 können Sie zur Erstattung überzahlter Steuern die Veranlagung zur Einkommensteuer beantragen. Wenn Sie zur Einkommensteuer veranlagt werden und mit einer Nachzahlung zu rechnen ist, kann das Finanzamt allerdings im Hinblick auf die voraussichtliche Einkommensteuerschuld Einkommensteuer-Vorauszahlungen festsetzen. Dadurch wird ein aufgrund Ihrer Steuerklassenwahl zu geringer Lohnsteuerabzug bereits im Laufe des Kalenderjahres korrigiert. Eine Steuernachzahlung wird jedoch in der Regel vermieden, wenn Sie die Steuerklassen 4/4 wählen. Eines muss aber betont werden: Die im Laufe des Kalenderjahres einbehaltene Lohnsteuer besagt nichts über die Höhe der zutreffenden Jahressteuer. Die Jahreseinkommensteuer wird auch nicht durch die Steuerklassenwahl beeinflusst.

    Denken Sie bitte daran, dass die Steuerklassenwahl (eine der beiden Steuerklassenkombinationen und das Faktorverfahren) auch die Höhe von Entgelt- und Lohnersatzleistungen wie beispielsweise Arbeitslosengeld I, Arbeitslosengeld bei beruflicher Weiterbildung, Krankengeld, Versorgungskrankengeld, Verletztengeld, Übergangsgeld, Mutterschaftsgeld und Elterngeld oder die Höhe des Lohnanspruchs bei der Altersteilzeit beeinflussen kann. Eine vor Jahresbeginn getroffene Steuerklassenwahl wird bei der Gewährung von Entgelt- und Lohnersatzleistungen von der Agentur für Arbeit grundsätzlich anerkannt. Wechseln Ehegatten im Laufe des Kalenderjahres die Steuerklassen oder wählen sie das Faktorverfahren, können sich bei der Zahlung von Entgelt- und Lohnersatzleistungen, z. B. wegen Arbeitslosigkeit eines Ehegatten, oder der Höhe des Lohnanspruchs bei Altersteilzeit unerwartete Auswirkungen ergeben. Wenn Sie damit rechnen, in absehbarer Zeit Entgelt- und Lohnersatzleistungen in Anspruch nehmen zu müssen, oder solche bereits beziehen bzw. in Altersteilzeit gehen, sollten Sie daher vor der Neuwahl der Steuerklassenkombination zu deren Auswirkungen auf die Höhe der Entgelt- und Lohnersatzleistungen den zuständigen Sozialleistungsträger bzw. zur Höhe des Lohnanspruchs bei Altersteilzeit Ihren Arbeitgeber befragen.

    Weitere Informationen zur Steuerklassenwahl und zu anderen lohnsteuerlichen Fragen finden Sie auf den Internetseiten des Bundesfinanzministeriums unter www.bundesfinanzministerium.de unter der Rubrik „Themen/Steuern/Steuerarten/Lohnsteuer/BMF-Schreiben“. Im Übrigen ist Ihnen auch Ihr Finanzamt gerne behilflich. Das Bundesministerium der Finanzen und die obersten Finanzbehörden der Länder halten auf ihren Internetseiten neben dem unter www.abgabenrechner.de eingestellten Abgabenrechner auch eine Berechnungsmöglichkeit für den Faktor bereit, damit Sie die steuerlichen Auswirkungen der jeweiligen Steuerklassenkombination prüfen können.

    Steuerklassenrechner

    Was ist besser: Steuerklassenkombination IV/IV oder III/V oder Faktorverfahren? Berechnen Sie jetzt schnell und einfach die optimale Steuerklasse mit Faktor.

    Steuerklassenwechsel bei Ehegatten

    Die als ELStAM gespeicherte Steuerklasse können Sie bei Ihrem Finanzamt im Laufe des Kalenderjahres 2014 einmal, und zwar spätestens bis zum 30. November 2014, ändern lassen. Die Wahl des Faktorverfahrens durch beide Ehegatten gilt auch als Steuerklassenwechsel. Der Antrag ist beim Finanzamt von beiden Ehegatten gemeinsam auf dem amtlichen Vordruck „Antrag auf Steuerklassenwechsel bei Ehegatten“ und bei Wahl des Faktorverfahrens unter Angabe der voraussichtlichen Arbeitslöhne des Kalenderjahres 2014 oder auch in Verbindung mit einem Antrag auf Lohnsteuerermäßigung zu stellen. In den Fällen, in denen im Laufe des Jahres 2014 ein Ehegatte aus dem Dienstverhältnis ausscheidet oder verstirbt, können Sie bei Ihrem Finanzamt bis zum 30. November 2014 auch noch ein weiteres Mal den Steuerklassenwechsel beantragen. Das Gleiche gilt, wenn Sie oder Ihr Ehegatte nach vorangegangener Arbeitslosigkeit wieder ein Dienstverhältnis eingehen, nach einer Elternzeit das Dienstverhältnis wieder aufnehmen oder Sie und Ihr Ehegatte sich im Laufe des Jahres auf Dauer getrennt haben. Der Steuerklassenwechsel kann nur mit Wirkung vom Beginn des auf die Antragstellung folgenden Monats vorgenommen werden.

    Formular Steuerklassenwechsel

    Aktualisierte endgültige Fassung – Hintergrund: neue Zahlenwerte durch die geänderten Programmablaufpläne für den Lohnsteuerabzug 2018 vom 23. November 2017 Ehegatten oder Lebenspartner, die beide unbeschränkt steuerpflichtig sind, nicht dauernd getrennt leben und beide Arbeitslohn (aktives Beschäftigungsverhältnis, keine Versorgungsbezüge) beziehen, können bekanntlich für den Loh.

    Aktualisierte endgültige Fassung – Hintergrund: neue Zahlenwerte durch die geänderten Programmablaufpläne für den Lohnsteuerabzug 2018 vom 23. November 2017

    Auswirkungen der Steuerklassenwahl oder des Faktorverfahrens

    Antragstellung

    Steuerklassenwahl

    Faktorverfahren

    Ehegatten oder Lebenspartner, die beide unbeschränkt steuerpflichtig sind, nicht dauernd getrennt leben und beide Arbeitslohn (aktives Beschäftigungsverhältnis, keine Versorgungsbezüge) beziehen, können bekanntlich für den Lohnsteuerabzug wählen, ob sie beide in die Steuerklasse IV eingeordnet werden wollen oder ob einer von ihnen (der Höherverdienende) nach Steuerklasse III und der ande.

    Auswirkungen der Steuerklassenwahl oder des Faktorverfahrens

    Antragstellung

    Steuerklassenwahl

    Faktorverfahren

    Der 3. Senat des Finanzgerichts Münster hat mit Urteil vom 10. November 2016 (Az. 3 K 1476/16 Erb) entschieden, dass eine Besteuerung von Erwerben durch Geschwister bzw. Nichten und Neffen des Erblassers mit 30 % nicht gegen Art. 6 GG verstoße. Die Kläger sind als Geschwister bzw. Nichten und Neffen des Erblassers aufgrund eines Testaments dessen Erben geworden. Das Finanzamt besteuerte die .

    Der 3. Senat des Finanzgerichts Münster hat mit Urteil vom 10. November 2016 (Az. 3 K 1476/16 Erb) entschieden, dass eine Besteuerung von Erwerben durch Geschwister bzw. Nichten und Neffen des Erblassers mit 30 % nicht gegen Art. 6 GG verstoße.

    Das zwischen dem Bundesministerium der Finanzen und den obersten Finanzbehörden der Länder abgestimmte „Merkblatt zur Steuerklassenwahl für das Jahr 2016 bei Ehegatten oder Lebenspartnern, die beide Arbeitnehmer sind“ erleichtert die Steuerklassenwahl. Das „Merkblatt zur Steuerklassenwahl für das Jahr 2016 bei Ehegatten oder Lebenspartnern, die beide Arbeitnehmer sind“ finden Sie auf der Home.

    Steuerklasse 4

    • Die Steuerklasse 4 ist nur Ehepaaren vorbehalten.
    • Wer heiratet, kommt automatisch in die Steuerklasse 4.
    • Man kann die Steuerklasse 4 wechseln und die Kombination aus Steuerklasse 3/5 wählen.
    • Für eingetragene Lebenspartnerschaften ist die Steuerklasse 1 meist günstiger als Steuerklasse 4.
    • Bei einem Zweitjob ist eine Kombination mit Steuerklasse 6 möglich.

    Abzüge der Steuerklasse 4

    Für wen eignet sich die Steuerklasse 4?

    Grundsätzlich lohnt sich die Steuerklasse 4 vor allem für Ehegatten und Lebenspartner, die in etwa gleich viel verdienen. Als Faustregel gilt hier, dass die beiden Einkommen maximal 10 Prozent auseinander liegen sollten.

    Hat hingegen einer der beiden Partner einen deutlich höheren Lohn oder ist er gar der Alleinverdiener der Familie, kommt eher die Steuerklassenkombination 3/5 infrage.

    Ein wesentlicher Vorteil verheirateter Personen ist es, dass sie ein grundsätzliches Wahlrecht zwischen den einzelnen Steuerklassenkombinationen haben und dass sie ihre Steuerklassen bei Bedarf jederzeit (einmal jährlich bis zum 30.November) ändern können.

    • Eine Änderung setzt jedoch voraus, dass beide Ehepartner damit einverstanden und deshalb auch bereit sind, die persönlichen Konsequenzen der Änderung der Steuerklasse zu tragen.

    Steuerklassenkombinationen

    Hier finden Sie Rechenbeispiele für die zwei möglichen Steuerklassenkombinationen für Ehepaare (3/5 und 4/4), die zeigen, dass sich bei stark abweichenden Einkommen die Kombination 3/5 mehr lohnt und bei annähernd gleichen Einkommen die Kombination 4/4.

    Rechenbeispiel Steuerklassenkombination 3/5

    Rechenbeispiel Steuerklassenkombination 4/4

    Die Freibeträge der Steuerklasse 4

    Ähnlich wie bei jeder anderen Steuerklasse, erhalten auch die Personen, die in die Steuerklasse 4 eingeordnet sind, bestimmte Freibeträge bei der steuerlichen Veranlagung ihres jährlichen Bruttoverdienstes:

    • In der Steuerklasse 4 gibt es nur die Hälfte des Kinderfreibetrages, der den Angehörigen anderer Steuerklassen zusteht. Der Grund für diese Regelung ist, dass beide Ehegatten den Kinderfreibetrag bekommen, was dann in der Summe aber auch einen Kinderfreibetrag in Höhe von 7.356 Euro im Jahr 2017 ergibt.

    Steuerklasse 4: Wichtige Fragen

    Wie beantragt/ändert man die Steuerklasse 4?

    Das deutsche Steuerrecht sieht die Lohnsteuerklasse 4 für alle Ehepaare und Lebenspartner vor. Prinzipiell ist es bei einer Eheschließung nicht notwendig, die Finanzbehörden zu informieren bzw. den Wechsel zu beantragen. Das Finanzamt wird automatisch in Kenntnis gesetzt und nimmt die Eintragung vor.

    • Für wen die Steuerklassenkombination 3/5 oder 4/4 mit Faktor günstiger ist, der kann ganz leicht die Steuerklassen wechseln. Hierzu muss lediglich ein Formular ausgefüllt, unterschrieben und an das Finanzamt geschickt werden. Dieses Formular können Sie sich hier kostenlos herunterladen: „Antrag auf Steuerklassenwechsel bei Ehegatten/Lebenspartnern“

    Welche Abzüge gibt es in Steuerklasse 4?

    Prinzipiell unterscheiden sich die Abzüge in Steuerklasse 4 nicht wesentlich von jenen in anderen Lohnsteuerklassen. Vom Arbeitslohn direkt einbehalten werden Lohnsteuer sowie Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer (im Fall der Mitgliedschaft).

    Darüber hinaus fallen bei den Abzügen die Sozialabgaben ins Gewicht:

    Die Höhe der Abzüge variiert mit der Einkommenshöhe und kann mit unserem Brutto Netto Rechner bemessen werden.

    Was kann man in der Steuererklärung angeben/absetzen?

    Die Steuerklasse 4 entscheidet darüber, wie viel ein Steuerpflichtiger innerhalb eines Steuerjahres vom Arbeitslohn als Lohnsteuer und Solidaritätszuschlag zu leisten hat. Die Steuererklärung ist hiervon getrennt zu betrachten. Letztere kann – im Fall einer hohen Steuerlast – durch steuermindernde Faktoren zu einer Erstattung führen.

    Abgesetzt werden können unter anderem:

    Welcher Job sollte in Steuerklasse 4 eingeordnet werden, wenn man mehrere Jobs hat?

    Werden mehrere Arbeitnehmertätigkeiten parallel ausgeübt, sollte die Steuerklasse 4 immer für den Job genutzt werden, bei dem der höchste Verdienst erzielt wird. Ein Nebenerwerb zusätzlich zur Hauptbeschäftigung sowie alle weiteren Nebenjobs werden automatisch in Steuerklasse 6 eingestuft. Handelt es sich jedoch um einen Minijob, bei dem maximal 450 Euro im Monat zusätzlich verdient werden, ist dieser steuerfrei.

    • Übt ein Arbeitnehmer neben der Hauptbeschäftigung mehrere Minijobs aus, bleibt nur eine der Nebentätigkeiten abgabenfrei. Für die weiteren Minijobs gilt: Die Einkünfte werden mit denen aus der Hauptbeschäftigung zusammengerechnet.

    Welchen Vorteil hat die Steuerklasse 4 mit Faktor?

    Sind die Einkommen von steuerpflichtigen Lebenspartnern und Eheleuten in etwa identisch, ist die Lohnsteuer ähnlich und die Klasse 4 zu bevorzugen. Bei der Kombination 3/5 profitiert letztlich nur einer der beiden vom Wechsel.

    Mit dem Faktor erfolgt eine Verteilung der Lohnsteuer entsprechend des Anteils am gemeinsamen Einkommen. Dem Finanzamt werden beim Antrag die erwartenden Einkommen mitgeteilt – und das Finanzamt bestimmt den Faktor. Damit wirkt das Faktorverfahren wie ein Lastenausgleich zwischen den Lebenspartnern bzw. Eheleuten.

    Berechnungsbeispiele: Steuerklasse 4

    Im Folgenden sollen hier kurz einige gängige Szenarien vorgestellt werden, die die Berechnung der Abzüge in der Steuerklasse 4 noch einmal besser veranschaulichen.

    Szenario 1: Zwei Steuerpflichtige entscheiden sich im Juni für die Heirat

    Bislang galt für die beiden Personen jeweils Steuerklasse 1 (sofern beide kinderlos sind). Mit der Heirat ergeht seit 2012 automatisch eine Mitteilung an das Finanzamt zur Eheschließung. Daher werden die Eheleute automatisch in die Steuerklasse 4/4 eingeordnet.

    Dies gilt auch dann, wenn einer der Eheleute deutlich weniger verdient. Nach der Eheschließung gilt es zu prüfen, inwiefern die Kombination 3/5 von Vorteil wäre.

    Szenario 2: Zwei Steuerpflichtige begründen eine Lebenspartnerschaft

    Bis Ende Oktober 2015 galt die Regel, dass nur bei Eheschließungen eine automatische Mitteilung an die Finanzämter zur Einordnung in die neue Steuerklasse erging. Seit November 2015 hat sich dies auch für die Begründung einer Lebenspartnerschaft geändert. Sobald diese eingetragen wird, erfolgt automatisch auch die Einstufung in Lohnsteuerklasse 4.

    Szenario 3: Ein Ehepartner erzielt nur unsichere Einkünfte

    Wechselnde Beschäftigungen – Stichwort Leiharbeit – sind heute keine Seltenheit mehr. Wo Partner/Eheleute ein unsicheres Einkommen erzielen, ist nicht unbedingt die Steuerklasse 3/5 die beste Wahl. Man kann sich an dieser Stelle auch für das Faktorverfahren entscheiden.

    Steuerklasse 1

    • Die Steuerklasse 1 ist für Ledige oder Verheiratete, die dauerhaft von ihrem Ehepartner getrennt leben.
    • Die Steuerklasse 1 gilt auch für Geschiedene oder Verwitwete.
    • In der Steuerklasse 1 gibt es einen Kinderfreibetrag.
    • Wer mehreren Jobs nachgeht, kann die Steuerklasse 1 nur einmal angeben.
    • Wenn man als ledige Person arbeitslos wird, bleibt man in der Steuerklasse 1.

    Steuerklasse 1 Rechner

    Wer wird in die Steuerklasse 1 eingeordnet?

    Die Steuerklasse 1 ist grundsätzlich allen Personen vorbehalten, die nicht (mehr) verheiratet sind. Dies betrifft sowohl

    • ledige
    • geschiedene
    • getrennt lebende
    • und verwitwete Arbeitnehmer.

    Steuerklasse 1 mit Kind

    Gerade für Arbeitnehmer, die in Steuerklasse 1 eingeordnet sind, bringt ein Kind steuerlich gesehen einige Änderungen mit sich. So können Alleinerziehende, die ein minderjähriges Kind versorgen, das dauerhaft im eigenen Haushalt lebt, von Steuerklasse 1 zu 2 wechseln. Hier bietet sich der Vorteil, dass der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende (§ 24b) berücksichtigt wird und die betroffene Person wesentlich weniger Steuern zahlen muss.

    Doch was ist, wenn ein unverheiratetes Paar zusammenlebt und Nachwuchs bekommt? In diesem Fall bleiben beide Partner in Steuerklasse 1. Da sie in einer eheähnlichen Gemeinschaft leben, profitieren sie nicht von den Vergünstigungen für Alleinerziehende.

    Haupt- und Nebentätigkeiten in der Steuerklasse 1

    Nimmt ein Arbeitnehmer neben seiner Hauptbeschäftigung eine Nebentätigkeit an, ist oft die Frage: Welche Steuerklasse ist die richtige? Grundsätzlich gilt: Die Steuerklasse 1 kann nur einmal verwendet werden. Der Nebenerwerb sowie alle weiteren Nebentätigkeiten werden in Steuerklasse 6 eingestuft.

    • Die Steuerklasse 1 kann nur einmal und dann nur für den Hauptjob verwendet werden. Für sämtliche Nebenjobs gilt die Steuerklasse 6.

    Steuerklasse 1: Die Freibeträge

    Welche Steuerfreibeträge gibt es in Steuerklasse 1?

    Alle monatlichen Bruttoverdienste bis zur Höhe von 450 Euro sind steuerfrei. Darüber hinaus gibt es in nahezu jeder Steuerklasse noch weitere Freibeträge, die jedoch unterschiedlich hoch sind und nicht nur den Familienstand des Arbeitnehmers, sondern auch die Zahl seiner Kinder berücksichtigen.

    In der Steuerklasse 1 liegt der Grundfreibetrag bei 8.820 Euro im Jahr 2017, der Arbeitnehmerpauschbetrag bei 1000 Euro und der Sozialausgabenpauschbetrag bei 36 Euro.

    Darüber hinaus erhält jeder Arbeitnehmer eine Vorsorgepauschale, die in ihrer Höhe variiert und grundsätzlich immer vom aktuellen Bruttoverdienst abhängig ist. Hat die steuerpflichtige Person Kinder, können pro Kind 7.356 Euro (im Jahr 2017) geltend gemacht werden.

    Verwitwete als Sonderfall in der Steuerklasse 1

    Stirbt ein Ehepartner, wird der Hinterbliebene nicht sofort in die Steuerklasse 1 eingeordnet. Sowohl im Jahr des Todes als auch im darauf folgenden Jahr können noch die Vergünstigungen der Steuerklasse 3 in Anspruch genommen werden. Erst dann wird ein Wechsel in die Steuerklasse 1 erforderlich.

    Häufig gestellte Fragen zur Steuerklasse 1

    Wie viele Abzüge gibt es in Steuerklasse 1?

    Generell richtet sich die Höhe der Abzüge in Steuerklasse 1 nach der Höhe des Einkommens. Daher sind konkrete Aussagen schwierig. Neben der Lohnsteuer, die auf Basis des Lohnsteuertarifs ermittelt wird, fallen zudem Sozialabgaben an.

    Auf Basis der verschiedenen Abzüge muss man als Steuerpflichtiger mit 30-40 Prozent Differenz rechnen.

    Was kann man in der Steuererklärung absetzen?

    Prinzipiell ist an dieser Stelle der konkrete Einzelfall zu berücksichtigen. Absetzbar ist unter anderem eine benötigte Zweitwohnung.

    Darüber hinaus haben Steuerpflichtige die Möglichkeit, über den Posten der Werbungskosten Folgendes abzusetzen:

    • Dienstreisekosten
    • Aufwendungen für Berufsbekleidung
    • Gewerkschaftsbeiträge
    • Arbeitswege

    Ebenfalls in Frage kommt die Absetzbarkeit für verschiedene Versicherungen, wie der Berufsunfähigkeitsvorsorge. Oder die private Altersvorsorge, für die hohe Höchstbeträge gelten.

    Wann kann man die Steuerklasse 1 ändern?

    Grundsätzlich ist ein Steuerklassenwechsel im Steuerrecht einmal im Jahr möglich. Da die Steuerklasse 1 speziell im Fall der Scheidung/Trennung eine Rolle spielt, sind hier einige Punkte zu beachten. Innerhalb des Trennungsjahres ist es möglich, die bisherige Klasse aus der Ehe/Lebenspartnerschaft zu behalten, also 3, 4 oder 5. Zum Ablauf des Kalenderjahres kommt es aber zum Wechsel von der bisherigen Steuerklasse in die Steuerklasse 1 oder Steuerklasse 2.

    Berechnungsbeispiele: Steuerklasse 1

    Um die Ermittlung der Abzüge in der Steuerklasse 1 besser zu verdeutlichen, werden hier gängige Szenarien vorgestellt.

    Szenario 1: Steuerpflichtiger ohne Religionszugehörigkeit

    Der Steuerpflichtige (Jahrgang 1986; keine Kinder) übt eine Vollzeitbeschäftigung mit 2.455 Euro Bruttoentgelt aus.

    Hierbei handelt es sich um die wahrscheinlich einfachste Konstellation für Steuerklasse 1.Der Steuerabzug vom Arbeitsentgelt liegt bei 310 Euro, der Solidaritätszuschlag kommt auf 17,05 Euro – Kirchensteuer wird keine erhoben. Der Nettolohn beläuft sich auf rund 1.647 Euro.

    Zudem fallen folgende Beträge an:

    • Rentenversicherung – 229,54 Euro
    • Krankenversicherung – 179,22 Euro
    • Pflegeversicherung – 34,98 Euro
    • Arbeitslosenversicherung – 36,83 Euro.

    Szenario 2: Steuerpflichtiger mit Kirchenzugehörigkeit

    Der Steuerpflichtige (evangelisch; Jahrgang 1986; Zusatzbeitrag 1 Prozent) übt eine Vollzeitbeschäftigung mit 2.455 Euro Bruttoentgelt aus und unterhält eine betr. Vorsorge mit 25 Euro.

    Die Lohnsteuer liegt bei 296,91 Euro, der Solidaritätszuschlag beläuft sich auf 16,33 Euro – Kirchensteuer wird in Höhe von 26,72 Euro erhoben. Der Nettolohn erreicht 1.590 Euro.

    Zusätzlich fallen folgende Beträge an:

    • Rentenversicherung – 227,21 Euro
    • Krankenversicherung – 201,69 Euro
    • Pflegeversicherung – 34,63 Euro
    • Arbeitslosenversicherung – 36,45 Euro.

    Szenario 3: Der Steuerpflichtige aus Szenario 2 heiratet im April des Kalenderjahres

    Hier kommt es zum Steuerklassenwechsel – und zwar automatisch. Durch die automatische Meldung über die Eheschließung passt das Finanzamt die Steuerklasse auf die Steuerklasse 4 an. Bei der Berechnung der Abzüge ändert sich nichts.

    Источники: http://steuerklassen.biz/, http://www.steuerklassen.com/steuerklasse-4/, http://www.steuerklassen.com/steuerklasse-1/

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