Steuerklassen splitting

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    Ehegattensplitting: Steuertarif für Paare

    Die Wahl der richtigen Steuerklasse kann für Ehepaare schnell in einer großen Rechnerei enden – denn schließlich will man so wenig Steuern bezahlen müssen, wie es nur geht! Neben der richtigen Steuerklassenkombination, haben verheiratete Paare auch die Möglichkeit, das Ehegattensplitting zu wählen: Dieser Steuertarif können Sie bei den Steuerklassenkombinationen III und V oder IV und IV anwenden. Durch das Splittingverfahren ist Ihr monatliches Nettoeinkommen als Paares am höchsten!

    Ehegattensplitting: Gemeinsame Veranlagung

    Beim Ehegattensplitting wird Ihr gemeinsames zu versteuerndes Einkommen durch zwei geteilt – der Betrag wird also gesplittet. Anschließend werden die Steuern nach dem Einkommensteuertarif berechnet und der Betrag wird wieder verdoppelt.

    Wenn also ein Ehepaar zusammen ein Einkommen von 50.000 EUR hat, wird für die Hälfte der Steuern berechnet. Dann werden sie verdoppelt und heraus kommt die Steuer, die das Ehepaar bezahlen muss. Wenn die Ehegatten nicht verheiratet wären, würde jedes Einkommen für sich besteuert werden – die Summe wäre also um einiges größer. Generell gilt in Deutschland: Wer viel verdient, muss viel Steuern bezahlen. Durch das Splittingverfahren wird dies optimiert.

    Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass die Einkommenssteuer für beide Ehegatten zu gleichen Teilen berechnet wird. Damit tragen weder Sie noch Ihr Ehepartner die Steuerlast alleine! Die Ehepartner bekommen pro Monat dieselben Steuern berechnet.

    Die Wahl des Ehegattensplitting ist in jedem Fall günstiger, als die Wahl der Einzelveranlagung. Vor allem die Tatsache, dass die Freibeträge besser ausgeschöpft werden, bewirkt den Vorteil.

    Beim Ehegattensplitting wird der Steuersatz angewendet, der halb so hoch ist, wie der Steuersatz eines Unverheirateten.

    Ehegattensplitting: Voraussetzungen

    Um das Ehegattensplittingverfahren wählen zu können, müssen Sie einige Voraussetzungen erfüllen:

    – Beide Ehegatten müssen unbeschränkt einkommenspflichtig sein

    – Sie als Ehepaar dürfen nicht dauerhaft getrennt leben

    Als das Ehegattensplitting eingeführt wurde, wurden nur Ehepaare im traditionellen Sinne berücksichtigt. Seit 2014 können aber auch Paare, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, dieses Verfahren wählen. Dazu gehören auch gleichgeschlechtliche Ehen.

    Wichtig ist: Durch das Ehegattensplitting mindern Sie Ihre jährliche Steuerlast nicht. Sie können aber bewirken, dass Ihr monatliches Einkommen höher ist. So müssen Sie nicht waren, bis Ihre Steuererklärung geprüft ist und haben pro Monat mehr Geld zur Verfügung!

    Ehegattensplitting: Höhe des Splittingeffekts

    Wie viel Steuern Sie als Ehepaar sparen, hängt von mehreren Faktoren ab. Beispielsweise spielt die Höhe des zu versteuernden Einkommens eine Rolle. Bedeutend ist auch, wie das Einkommen zwischen den Ehegatten verteilt ist. Natürlich wirkt sich auch der Steuertarif auf den Splittingeffekt aus.

    Der höchste Splittingeffekt beim Ehegattensplitting wird erzielt, wenn ein Ehepartner keine oder nur sehr geringe Einkünfte erzielt – das heißt: Je größer der Einkommensunterschied, desto höher der Effekt. Wenn also ein Ehegatte Alleinverdiener ist und der andere zu Hause bleibt, fällt der größte Vorteil an. Falls ein Ehegatte einen Verlust verbuchen kann, steigt die Wirkung noch mehr: Die Gewinne oder Verluste werden unter dem Ehepaar verrechnet.

    Ehegattensplitting: Rechenbeispiel

    Um den Steuervorteil nochmal zu verdeutlichen, folgt ein Beispiel:

    Beispiel 1: Lisa und Frank sind nicht verheiratet, beide aber berufstätig. Lisa hat ein monatliches Jahreseinkommen von 30.000 EUR, Frank verdient 50.000 EUR. Da die beiden nicht in einer Ehe leben, wird ihr Einkommen getrennt versteuert. Lisa muss 4.116 EUR Steuern zahlen, Frank 10.074 EUR. Zusammen also 14.190 EUR.

    Anna und Peter haben vor kurzem geheiratet. Anna verdient wie Lisa 30.000 EUR, Peter hat das gleiche Einkommen wie Frank, 50.000 EUR. Die Steuern werden mit Hilfe des Ehegattensplittings berechnet. Zusammen haben die beiden ein Einkommen von 80.000 EUR. Die Summe wird halbiert, sodass aus 40.000 EUR die Einkommenssteuer berechnet werden. Diese beträgt bei der Steuerklassenkombination III und V 12.852 €.

    Anna und Peter sparen also danke des Ehegattensplittings im Vergleich zu Lisa und Frank 1.338 EUR. Zögern Sie also nicht, das Ehegattensplitting beim Finanzamt zu beantragen!

    Steuerklassen splitting

    Üblich bei Verheirateten: Er hat Steuerklasse III, sie hat Steuerklasse V. Doch das kann die Frau teuer zu stehen kommen. Warum das so ist und welche Möglichkeiten Sie in der Ehe noch haben, Ihr Geld zu versteuern, erfahren Sie hier.

    Ehegattensplitting – ist das gerecht?

    Naja. In barer Münze zahlt es sich in Deutschland jedenfalls kaum aus, wenn die Frau stundenweise arbeiten geht. Wenn man von diesem Verdienst dann noch Betreuungskosten abrechnet, steigt ein durchschnittliches Familieneinkommen in so einem Fall lediglich um etwa fünf Prozent.

    Grund dafür ist das so genannte Ehegattensplitting . Dabei wird das Gesamt-Einkommen der beiden Ehegatten ermittelt und halbiert, aus diesem halben Einkommen wird die Höhe der Steuer berechnet – und die sich daraus ergebende Einkommensteuer verdoppelt.

    Das Splittingverfahren bewirkt, dass das zu versteuernde Einkommen zu gleichen Teilen auf beide Ehepartner verteilt wird. Dahinter steht der Grundsatz, dass die Ehe eine Wirtschaftsgemeinschaft ist – und dass es egal ist, wer von beiden wie viel zum Gesamteinkommen beigetragen hat. Von Vorteil ist das allerdings nur für Paare, bei denen lediglich einer verdient – oder der zweite ein niedriges Einkommen hat. Im Klartext: In unserem Steuerrecht wird eine Ehefrau, die zu Hause bleibt, dafür vom Staat belohnt.

    Die klassische Variante: Steuerklasse III für ihn, Steuerklasse V für sie

    Derzeit lassen sich daher in Deutschland vier Millionen Ehepaare, bei denen ein Partner ein erheblich höheres Einkommen hat als der andere, in Steuerklasse III und V veranlagen. Der bessere Verdienst wird dann in Klasse III relativ günstig besteuert: Der Besserverdienende zahlt in etwa so viel Lohnsteuer wie ein Alleinverdiener – der Partner mit dem kleineren Einkommen hingegen in Steuerklasse V überproportional viel.

    Beispiel: Verdient der Ehemann zum Beispiel 35.000 Euro pro Jahr, zahlt er bei Steuerklasse III 2.952 Euro ans Finanzamt. Die Ehefrau in Steuerklasse V, die lediglich auf 15.000 Euro jährlich kommt, muss dafür 3.400 Euro abgeben.

    Zwar gleicht sich das bei der Einkommensteuererklärung am Jahresende wieder aus – aber für viele Frauen ist es frustrierend, das ganze Jahr zu arbeiten, ohne das entsprechende Geld dafür zu bekommen. Außerdem gewährt man dem Finanzamt durch die mehr bezahlten Steuern praktisch einen Kredit, den man erst am Jahresende zurück bekommt.

    Was ist das Ehegattensplitting?

    Das Ehegattensplitting eignet sich für Ehepaare mit unterschiedlich hohem Einkommen. Wer sich steuerlich für eine Zusammenveranlagung entscheidet, zahlt monatlich insgesamt weniger Steuern. Der Steuervorteil beim Splittingtarif gilt für Ehepaare oder eingetragene Lebenspartnerschaften, die nicht dauerhaft getrennt leben und uneingeschränkt steuerpflichtig sind.

    Wer als Ehepaar steuern sparen will, fragt sich: Was ist das Ehegattensplitting genau? Wann sollte das Splittingverfahren angewendet werden? Wie kann ich Ehegattensplitting beantragen?

    Ehegattensplitting: Definition

    Grundsätzlich haben Ehepaare und eingetragene Lebenspartner die Wahl, wie sie veranlagt werden möchten. Folgende vier Möglichkeiten stehen zur Verfügung:

    • Einzelveranlagung mit Grundtarif,
    • Zusammenveranlagung mit Ehegattensplitting,
    • Verwitwetensplitting,
    • Sondersplitting im Trennungsjahr

    Sobald sich ein Ehepaar oder eine eingetragene Lebenspartnerschaft für die Zusammenveranlagung bei der Steuererklärung entscheidet, greift das sogenannte Ehegattensplitting. Auch bekannt unter dem Namen Splittingverfahren, kann bei der Zusammenveranlagung eine gerechte Verteilung der Steuerlast erreicht werden. Der Grund: Das Ehepaar wird beim Splitting als Wirtschaftsgemeinschaft gesehen, bei der es unerheblich ist, wie viel jeder Einzelne zum Gesamteinkommen beiträgt.

    • Beim Ehegattensplitting werden die Partner im Rahmen der Zusammenveranlagung als ein Steuerpflichtiger gesehen. Der Splittingtarif errechnet sich dann aus dem Gesamteinkommen beider Ehepartner.

    Ehegattensplitting Rechner als Hilfsmittel

    Bei Splittingverfahren werden zunächst die Einkünfte beider Partner addiert und durch zwei geteilt. Für das dabei errechnete Einkommen wird wiederum der Steuerbetrag berechnet, der dann mit zwei multipliziert wird.

    Möglich ist das Ehegattensplitting sowohl bei der Steuerklassenkombination 3/5, als auch bei der Variante 4/4. Der Steuervorteil beim Splittingtarif ergibt sich monatlich und nicht jährlich nach dem Lohnsteuerjahresausgleich.

    • Die größten steuerlichen Vorteile können Partner erzielen, deren Einkünfte sehr weit auseinander liegen und die sich daher in den Steuerklassen 3 und 5 befinden. Sind beide Einkommen hingegen gleich hoch und es wurde die Kombination 4/4 gewählt, ist die Wirkung des Splittingverfahrens sehr gering.

    Mit einer Steuertabelle für Splitting können Sie schnell berechnen, was für einen Steuervorteil beim Ehegattensplitting zu erreichen ist.

    Die Steuerklassen beim Ehegattensplitting

    Die Zusammenveranlagung für die Einkommenssteuer ist für Ehepaare und eingetragene Lebenspartner möglich. Diese befinden sich in der Regel in der Steuerklassenkombination 3/5 oder 4/4.

    • Das Ehegattensplitting kann bei der Steuerklassenkombination 3/5 oder 4/4 angewendet werden. Große Vorteile bringt es jedoch nur bei der Variante 3/5.

    Liegen die Einkünfte weit auseinander und ein Paar entscheidet sich für die Steuerklassen 3 und 5, kann es mit dem Splittingverfahren einen großen Vorteil erzielen. Gehen die Einkünfte hingegen nicht weit auseinander und das Paar ist deshalb in den Steuerklassen 4 und 4, kann nur selten vom Ehegattensplitting profitiert werden.

    Die Splittingtabelle bei Ehegattensplitting

    Hat sich ein paar für die Zusammenveranlagung entschieden, wird mittels der Splittingtabelle die Einkommenssteuer berechnet. Im Falle der Einzelveranlagung würde die Grundtabelle greifen.

    Die Tabelle für das Ehegattensplitting ist folgendermaßen aufgebaut:

    • Steuerjahr
    • Höhe des gemeinsam zu versteuernden Einkommens
    • Steuerbelastung

    Die Splittingtabelle enthält folglich die Steuersätze und Steuerbeträge, die für das gemeinsame Einkommen gelten.

    Zusammenveranlagung abschaffen: das Verfahren auf dem Prüfstand

    Immer wieder kommt die Frage auf, ob das Ehegattensplitting in seiner jetzigen Form noch zeitgemäß ist. Die Diskussionen darüber gehen sogar so weit, dass von Gegnern des Splittingverfahrens die Abschaffung dessen gefordert wird. Doch was sind die Gründe, die gegen die Splittingmethode sprechen?

    Sinn und Zweck des Ehegattensplittings ist es, die Ehe und die Familie als eine Wirtschaftsgemeinschaft zu betrachten. Aus diesem Grund können Eheleute bzw. eingetragene Lebenspartner steuerliche Vorteile in Anspruch nehmen, die allen anderen Personen nicht zur Verfügung stehen. Wer zwar in einer eheähnlichen Gemeinschaft zusammen wohnt , aber weder verheiratet ist noch in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebt, kann nicht die Vorteile der Zusammenveranlagung genießen.

    Kritik wird auch hinsichtlich Ehepaaren mit Kindern laut. Erhält ein Partner ein gutes Einkommen, der andere hingegen keines, weil er aufgrund der Kinder nicht arbeitet, kann die Familie mittels der Zusammenlegung dennoch steuerliche Vorteile für sich erzielen.

    Familien hingegen, bei denen beide Partner trotz Kinder arbeiten möchten und in etwa gleich viel verdienen, können durch das Ehegattensplitting keine Vorteile für sich beanspruchen. Zudem sind sie durch die Erziehung der Kinder und die Berufstätigkeit beider Partner einer zusätzlichen Belastung ausgesetzt.

    Im Rahmen der Diskussion zum Ehegattensplitting wird auch immer wieder die Abschaffung der Steuerklasse 5 gefordert. Der Grund: Viele Ehepaare verzichten durch das Ehegattensplitting und Wahl der Steuerklassenkombination 3 und 5 auch heute noch gänzlich auf die Berufstätigkeit der Frau. Obwohl viele Frauen nach der Geburt wieder arbeiten möchten, lassen sich Teile von ihnen durch die Steuerklasse 5 mit ihren hohen Abzügen abschrecken. Schenkt man den Aussagen einiger Politiker Glauben, würden Frauen stärker motiviert, eine Vollzeitbeschäftigung und nicht nur eine geringfügige Tätigkeit auszuüben, wenn es die Steuerklasse 5 nicht gäbe.

    Vor- und Nachteile des Splittingverfahrens

    Das Ehegattensplitting ist ein viel diskutiertes Thema, das für einige Personengruppen große Vorteile mit sich bringen kann, aber auch seine Nachteile hat.

    Ehegattensplitting – ein Beispiel

    Der Steuerexperte Frank Hechtner hat ein eindrucksvolles Beispiel aufgestellt, wie sich das Ehegattensplitting konkret auswirkt.

    Manuel hat 90.000 Euro zu versteuerndes Einkommen im Jahr und seine Ehefrau Lena keine Einkünfte. Es handelt sich also um einen Extremfall, der die Auswirkungen des Splittings sehr gut verdeutlicht.

    Der Steuervorteil beträgt durch das Splitting 7912 Euro pro Jahr (mit Solidaritätszuschlag sogar 8347,16 Euro. Kirchensteuer wurde als Null gesetzt). Die Steuerbelastung für eine Einzelveranlagung hätte 29.604 Euro (für 2013) betragen. Durch das Splitting sinkt sie auf 21.692 Euro.

    Werden die Gewichte im Beispiel noch deutlicher verschoben, dehnt sich auch das Splitting aus: Wenn der Alleinverdiener auf 114.000 Euro pro Jahr kommt, so steigt der Vorteil durch das Splitting auf über 8600 Euro. Nähern sich die Gehälter von Manuel und Lena hingegen an, so wird der Steuervorteil kleiner.

    • Verdient Manuel 5000 Euro Brutto monatlich und Lena 3000 Euro, so beträgt der jährliche Steuervorteil noch etwa 550 Euro.

    Ehegattensplitting beantragen: Welche Formulare sind nötig?

    Gewöhnlich muss das Splittingverfahren nicht extra beantragt werden. Das Ehegattensplitting ist identisch mit der gemeinsamen Veranlagung, die für frisch getraute Paare automatisch gewählt wird.

    Wer allerdings sicher gehen möchte oder für eine Zeit anders verlangt war und dies nun wieder ändern will, kann hierfür den Mantelbogen der Einkommensteuererklärung wählen: Bei der Frage nach der gewünschten Veranlagungsart reicht ein Kreuz bei der gemeinsamen Veranlagung.

    • Das Splittingverfahren muss nicht extra beantragt werden. Es gibt daher auch kein spezielles Formular, dass die Partner ausfüllen müssen.

    Darüber hinaus kann alternativ oder zusätzlich eine formlose Erklärung als Anlage beigelegt werden, um die gemeinsame Veranlagung zu beantragen. Hierbei sollte man darauf hinweisen, dass man die rechtlichen Voraussetzungen laut § 32a Absatz 5 EStG erfüllt. Diese sind denkbar einfach:

    • Man muss verheiratet sein und darf das Trennungsjahr nicht hinter sich haben.
    • Zudem darf keiner der Partner seinen Wohnsitz dauerhaft im Ausland führen.

    Wann muss die Zusammenveranlagung beantragt werden?

    Hier macht der Gesetzgeber wenig Druck: Solange der Steuerbescheid nicht ergangen ist, kann man das Ehegattensplitting sogar noch nachträglich beantragen.

    Entscheidend ist die Abgabe der Einkommensteuererklärung bzw. der Erhalt des Steuerbescheids.

    Ehegattensplitting und eingetragene Lebenspartnerschaft

    Im Juni 2013 entschied das Bundesverfassungsgericht, dass das Ehegattensplitting auch für Homo-Ehen gelten soll. Und das sogar rückwirkend ab Einführung des Lebenspartnerschaftsgesetzes am 1. August 2001. Die Gleichstellung von Ehepaaren und eingetragenen Lebenspartnern wurde damit auch einkommensteuerrechtlich vollzogen.

    • Im Regelfall kommen aufgrund der Verjährungsvorschriften für die rückwirkende Beantragung des Ehegattensplittings nur noch die letzten vier Jahre in Betracht.

    Grundvoraussetzungen für das Ehegattensplitting sind auch bei einer Homo-Ehe, dass die Personen in dieser

    • dauerhaft zusammenleben und
    • uneingeschränkt steuerpflichtig sind.

    Auch für gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften kann das Ehegattensplitting bei den Steuerklassenkombinationen 3/5 oder 4/4 angewendet werden. Das heißt, es gilt auch hier: Die Steuerklassenkombination 3/5 bietet beim Splittingverfahren die meisten Vorzüge.

    Elterngeld und Ehegattensplitting: Was ist zu beachten?

    Viele Ehepaare, die sich für die Steuerklassen 3 und 5 und das damit verbundene Ehegattensplitting entschieden haben, kommen irgendwann in die Situation, dass Nachwuchs ins Haus steht und Elterngeld bezogen werden soll. Doch was müssen Paare in dieser Situation beachten?

    Da das Elterngeld vom Nettolohn berechnet wird, ist es in der Regel vorteilhaft, wenn der Partner, der das Elterngeld beziehen soll, sich zur Zeit der Berechnung in Steuerklasse 3 befindet. In dieser Klasse sind die Abzüge am geringsten.

    • Ein dementsprechender Steuerklassenwechsel sollte von der Mutter mindestens 7 Monate vor dem Mutterschutz vollzogen werden. Der Vater sollte spätestens 7 Monate vor der Geburt den Wechsel beantragen.

    Einzelnachweise

    1. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Einkommensteuergesetz (EStG)

    § 26 Veranlagung von Ehegatten

  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Familien-Wegweiser, Steuern: Ehegattensplitting
  • Bundeszentrale für politische Bildung: Splittingverfahren
  • Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V.: Eingetragene Lebenspartnerschaft: Die Top 5 Steuer-Infos
  • Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: Einkommensteuergesetz (EStG)

    § 32a Einkommensteuertarif

  • Bundesministerium für Finanzen: Merkblatt zur Steuerklassenwahl
  • Источники: http://www.steuerklassen.net/steuererklaerung/ehegattensplitting-das-muessen-sie-wissen.html, http://m.eltern.de/familie-urlaub/familienleben/achtung-vor-steuerklasse-v, http://www.steuerklassen.com/lohnsteuerklassen/ehegattensplitting/

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