Steuern auf weihnachtsgeld

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    3.1. : Beispielabrechnung mit Weihnachtsgeld

    Diese Beispielabrechnung soll zeigen, dass die Lohnabteilung des Arbeitgebers nicht gleich einen Fehler gemacht haben muss, wenn im Monat November oder Dezember von Gehalt und Weihnachtsgeld gerade einmal die Hälfte übrig bleibt.

    Rechenbeispiel: Der Arbeitnehmer Peter Hurtig ist nicht verheiratet, hat keine Kinder und gehört der Steuerklasse I an. Er verdient brutto 3.100 Euro im Monat. Das entspricht laut Statistischem Bundesamt dem Durchschnittsverdienst im produzierenden oder dienstleistenden Gewerbe im 2. Quartal 2008. Mit dem November-Gehalt zahlt ihm sein Arbeitgeber ein 13. Monatsgehalt als Weihnachtsgeld aus.

    Nachfolgend berechnen wir zwei Mal die Steuerlast und Sozialabgaben für den Monat November: Beim ersten Mal ohne Weihnachtsgeld, beim zweiten Mal mit Weihnachtsgeld. Am Ende jeder Rechnung halten wir fest, über welchen Anteil des Bruttogehalts Peter Hurtig tatsächlich verfügen darf.

    Peter Hurtigs November-Gehaltszettel:

    Hier geht’s weiter in dieser Artikelserie:

    • 1.: Die steuersichere Weihnachtsfeier
      • 1.1.: Teilnahme von Familienmitgliedern an der Weihnachtsfeier
      • 1.2.: Weihnachtsfeier: Überschreiten der Freigrenze
      • 1.3.: Auswege, wenn die Weihnachtsfeier zu teuer war
      • 1.4.: Voraussetzungen für eine Betriebsfeier ohne Finanzamt
      • 1.5.: Beispiel: Mehrtägige Betriebsreise mit Arbeit und Vergnügen
      • 1.6.: Steuerfalle: Geschenke für Mitarbeiter während der Weihnachtsfeier
      • 1.7.: Kurzübersicht Weihnachtsfeier: Was ist steuerlich erlaubt und was nicht?
    • 2.: Steuerfrei Schenken und beschenkt werden
      • 2.1.: Der Schenker: Geschenke steuersicher überreichen
      • 2.2.: Der Empfänger: Geschenke steuersicher annehmen
    • 3.: Steuern und Sozialabgaben beim Weihnachtsgeld
      • 3.1.: Beispielabrechnung mit Weihnachtsgeld
      • 3.2.: Wie sich das Weihnachtsgeld auf die Steuer auswirkt
      • 3.3.: Die Belastung des Weihnachtsgelds mit Sozialabgaben

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      • 2.11: Ausland .
      • 2.12: Außergew. Belastung .
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      • 2.14: Doppelter Haushalt .
      • 2.15: Einkommensteuer .
      • 2.16: Finanzamt .
      • 2.17: Freibeträge .
      • 2.18: Haushaltsnahe Dienstleistungen .
      • 2.19: Kirchensteuer .
      • 2.20: Konto & Geld .
      • 2.21: Kredit .
      • 2.22: Lebensversicherung .
      • 2.23: Reisekosten .
      • 2.24: Sonderausgaben .
      • 2.25: Steuerberater .
      • 2.26: Verein & Ehrenamt .
      • 2.27: Werbungskosten .
    • 3: Steuererklärung .
    • 4: Einspruch gegen den Steuerbescheid .
    • 5: Rechner & Vergleiche .
    • 6: Service .
    • 7: Editorial & Kommentar .
    • 8: Steuerberater suchen und finden .

    Der Steuer-Schutzbrief schreibt seit 1993 über Steuern und Geld. Unser Ziel ist es, dass Sie Geld, Zeit und Steuern sparen und einen größtmöglichen Nutzen erhalten. Die Inhalte sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte an den Artikeln und Dokumenten des Steuer-Schutzbriefs liegen bei Information Highway Lutz Schumann, sofern nicht anders vermerkt. Nachdruck, die Verwendung auf Internetseiten und die Veröffentlichung sind nur mit schriftlicher Genehmigung erlaubt.

    3. : Steuern und Sozialabgaben beim Weihnachtsgeld

    Auf Weihnachtsgeld sind Steuern fällig. Mit den richtigen Mitteln lassen sie sich senken.

    Viele Unternehmen zahlen ihren Mitarbeitern am Ende des Jahres ein mehr oder weniger hohes Weihnachtsgeld, in manchen Branchen sogar in Höhe eines normalen Monatsgehalts. Doch wenn die Mitarbeiter ihre Gehaltsabrechnung öffnen, kommt nach der Freude meist der Schock: Vom Weihnachtssegen bleibt selbst Normalverdienern meist nur etwas mehr als die Hälfte. Der Rest geht für Lohnsteuer, Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag und Sozialabgaben wie Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung drauf.

    Angesichts solch hoher Abzüge vermuten viele Arbeitnehmer, dass die Gehaltsabrechnung Fehler enthält. Doch in den meisten Fällen ist sie völlig korrekt, wie unsere Beispielabrechnung zeigt. Es ist die so genannte Progression, welche die Lohnsteuer beim Weihnachtsgeld in ungeahnte Höhe schnellen lässt. Dank ihr steigt die Steuer nicht gleichmäßig, sondern in Sprüngen. Außerdem unterliegt das Weihnachtsgeld der Sozialversicherung.

    Wie Arbeitnehmer mehr Weihnachtsgeld vorm Staat retten

    Vereinfacht ausgedrückt, unterscheiden die Finanzämter und Sozialkassen nicht zwischen monatlich fließendem normalem Gehalt und gesonderten Zahlungen wie Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und Erfolgsprämien. Die Ämter betrachten jeden Monat einzeln.

    Beispiel: Sie sind Angestellter und verdienen jeden Monat 3.000 Euro. Im November zahlt Ihre Arbeitgeberin Ihnen zusätzlich 3.000 Euro Weihnachtsgeld. Das macht zusammen 6.000 Euro im November. Sie müssen in diesem Monat genauso viel Steuern und Sozialabgaben zahlen wie ein Arbeitnehmer, der jeden Monat des Jahres 6.000 Euro verdient. Der Unterschied zwischen Letzterem und Ihnen: Bei Ihnen handelt es sich um eine Einkommensspitze, die sich übers Jahr gesehen ausgleicht.

    Um diese Steuerspitze zu glätten, gibt es zweieinhalb Möglichkeiten:

    • 1. Ihr Arbeitgeber macht automatisch einen Lohnsteuerjahresausgleich.
    • 2. Sie geben eine Einkommensteuererklärung ab.
    • 2 1/2. Die "halbe" Möglichkeit ist, rechtzeitig einen Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eintragen zu lassen. Das mindert zumindest die laufend zu zahlende Steuer.

    Hier sind die 2 1/2 Möglichkeiten im Detail:

    1. Möglichkeit: Lohnsteuerjahresausgleich

    Manche Arbeitgeber machen automatisch einen Lohnsteuerjahresausgleich, der die Einkommensspitze glättet. Dazu sind sie jedoch nicht mehr verpflichtet.

    Hierdurch wird für den Monat Dezember eine so niedrige Steuer errechnet, dass sie die Steuerspitze des Weihnachtsgelds ausgleicht. Auch die Sozialabgaben werden gleichmäßig aufs Jahr verteilt.

    2. Möglichkeit: Steuererklärung abgeben

    Nur mit einer Steuererklärung holen Sie sich zu viel gezahlte Steuern zurück. Dazu müssen Sie in Ihrer privaten Einkommensteuererklärung möglichst hohe Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen geltend machen. Auch Ausgaben für Kinderbetreuung, Haushaltshilfen, haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen sparen Steuern.

    Als Werbungskosten gilt alles, was mit dem Job zusammenhängt. Dazu zählen zum Beispiel:

    Zu den Sonderausgaben gehören:

    • Kirchensteuer,
    • Unterhaltszahlungen für einen geschiedenen oder getrennt lebenden Ehepartner,
    • Ausbildungskosten,
    • Schulgeld,
    • Spenden und
    • private Kinderbetreuungskosten.

    Zu den außergewöhnlichen Belastungen zählen vor allem Ausgaben für die eigene Gesundheit. Dazu gehören Krankheitskosten wie zum Beispiel:

    • der Kauf einer Brille,
    • hohe Rezeptzuzahlungen,
    • Kurkosten,
    • Aufwendungen für die eigene Pflegebedürftigkeit,
    • Aufwendungen für die Pflege eines Angehörigen,
    • Unterhaltsleistungen an bedürftige Familienmitglieder.

    2 1/2. Möglichkeit: Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eintragen lassen

    Als Arbeitnehmer können Sie sich bis zum 30. November eines jeden Jahres einen Freibetrag auf Ihrer Lohnsteuerkarte eintragen lassen. Diese Möglichkeit senkt zwar nicht tatsächlich die Steuer, die fürs Weihnachtsgeld anfällt. Doch zumindest zahlen Sie jeden Monat etwas weniger Steuern und brauchen nicht auf eine Rückzahlung des Finanzamts im nächsten Jahr zu warten. Wegen dieses Vorteils steht der Lohnsteuerfreibetrag zumindest als "halbe" Möglichkeit in unserer Liste.

    Wichtig: Wenn Sie sich einen Lohnsteuerfreibetrag eintragen lassen, sind Sie dazu verpflichtet, für das Jahr eine Steuererklärung abzugeben.

    Aktueller Hinweis vom 28. November 2012: Für das Steuerjahr 2013 müssen Sie wegen der "elektronischen Lohnsteuerkarte" ELStAM alle Lohnsteuerfreibeträge noch im Jahr 2012 neu beantragen.

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    • 1.: Die steuersichere Weihnachtsfeier
      • 1.1.: Teilnahme von Familienmitgliedern an der Weihnachtsfeier
      • 1.2.: Weihnachtsfeier: Überschreiten der Freigrenze
      • 1.3.: Auswege, wenn die Weihnachtsfeier zu teuer war
      • 1.4.: Voraussetzungen für eine Betriebsfeier ohne Finanzamt
      • 1.5.: Beispiel: Mehrtägige Betriebsreise mit Arbeit und Vergnügen
      • 1.6.: Steuerfalle: Geschenke für Mitarbeiter während der Weihnachtsfeier
      • 1.7.: Kurzübersicht Weihnachtsfeier: Was ist steuerlich erlaubt und was nicht?
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    • 3.: Steuern und Sozialabgaben beim Weihnachtsgeld
      • 3.1.: Beispielabrechnung mit Weihnachtsgeld
      • 3.2.: Wie sich das Weihnachtsgeld auf die Steuer auswirkt
      • 3.3.: Die Belastung des Weihnachtsgelds mit Sozialabgaben

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    So wird Weihnachtsgeld richtig versteuert

    Haufe Online Redaktion

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    Bevor sich der Mitarbeiter darüber Gedanken machen kann, welche Geschenke er vom Weihnachtsgeld kauft, muss der Arbeitgeber zunächst das Weihnachtsgeld steuerlich richtig abrechnen. Dabei gilt es auf Besonderheiten zu achten. Diese haben wir für Sie zusammengestellt.

    Weihnachtsgeld gehört zu den sonstigen Bezügen

    Sonstige Bezüge sind alle Lohnzahlungen, die keinen laufenden Arbeitslohn darstellen.

    Neben Einmalzahlungen fallen unter diesen weiter gefassten Begriff sämtliche Arbeitslohnzahlungen, die nicht regelmäßig anfallen. Es handelt sich dabei um Einnahmen, die in größeren Zeitabständen als monatlich gewährt werden und die kein laufendes Arbeitsentgelt sind.

    Zu den sonstigen Bezügen gehören z. B.

    • Abfindungen,
    • Tantiemen,
    • Jubiläumszuwendungen,
    • Urlaubsgeld und
    • Weihnachtsgeld (teilweise wird diese Zahlung auch als 13. und evtl. sogar 14. Monatsgehalt bezeichnet, was jedoch an der steuerlichen Behandlung nichts ändert).

    Auf diese Besonderheiten müssen Sie achten

    Bei sonstigen Bezügen gelten einige Besonderheiten für die Ermittlung der Lohnsteuer:

    Zeitpunkt des Zuflusses: Der Arbeitgeber hat die Lohnsteuer für das Weihnachtsgeld im Zeitpunkt des Zuflusses beim Mitarbeiter einzubehalten. Dies gilt auch, wenn es zwar für das Jahr 2011 gewährt aber (versehentlich oder bewusst) erst im Januar 2012 ausgezahlt wird.

    Beispiel: Zeitpunkt des Zuflusses bei sonstigen Bezügen

    Der Monatslohn für Dezember 2011 wird zusammen mit dem Weihnachtsgeld am 3.1.2012 überwiesen. Der laufende Arbeitslohn gilt 2011 als zugeflossen und ist in die Lohnabrechnung für Dezember 2011 mit einzubeziehen. Das Weihnachtsgeld ist in 2012 zugeflossen und in die Lohnabrechnung für Januar 2012 einzubeziehen. Eine einheitliche Abrechnung mit den Dezemberbezügen ist nicht zulässig.

    Ermittlung der Lohnsteuer: Für die Einbehaltung der Lohnsteuer hat der Arbeitgeber den voraussichtlichen Jahresarbeitslohn und darauf die Lohnsteuer zu ermitteln.

    Außerdem ist die Jahreslohnsteuer für den Jahresarbeitslohn unter Einbeziehung des Weihnachtsgelds zu ermitteln.

    Der Unterschiedsbetrag zwischen den ermittelten Steuerbeträgen ist die Lohnsteuer, die vom Weihnachtsgeld einzubehalten ist. Weil die Steuerberechnung oberhalb des bereits berücksichtigten Jahresarbeitslohns erfolgt, sind der Steuersatz und damit auch die Lohnsteuer für das Weihnachtsgeld deutlich höher als beim regulären Monatslohn.

    Voraussichtlicher Jahresarbeitslohn ist der laufende Arbeitslohn für die im Kalenderjahr bereits abgelaufenen Lohnzahlungszeiträume zuzüglich des evtl. noch zu erwartenden laufenden Arbeitslohns für die restlichen Lohnzahlungszeiträume (Ermittlung durch Hochrechnung des bisher zugeflossenen lfd. Arbeitslohns, ggf. Schätzung unter Berücksichtigung evtl. Lohnerhöhungen) und zuzüglich bereits zugeflossener anderweitiger sonstiger Bezüge. Zusätzlich noch zu erwartende sonstige Bezüge sind nicht zu berücksichtigen.

    Besteuerung des sonstigen Bezugs:

    voraussichtlicher laufender Jahresarbeitslohn (12 x 4.000 EUR)

    Lohnsteuer A nach Jahrestabelle

    maßgebender Jahresarbeitslohn einschließlich des Weihnachtsgelds (12 x 4.000 EUR + 4.000 EUR)

    Lohnsteuer B nach Jahrestabelle

    Lohnsteuer gesamt für Dezember 2011

    (Lohnsteuer lfd. Monatslohn + Lohnsteuer Weihnachtsgeld)

    Elektronische Lohnabrechnungsprogramme sehen Eingabemöglichkeiten für sonstige Bezüge vor und führen die vorstehende Berechnung automatisch durch.

    Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte an.

    Das Weihnachtsgeld als Sonderzahlung am Jahresende ist voll steuerpflichtig. Sog. Einmalzahlungen wie das Weihnachtsgeld werden nach der Jahreslohnsteuertabelle versteuert. Durch diese besondere Art der Steuerberechnung bleibt oft weniger vom Weihnachtsgeld übrig, als erwartet. Weiter

    Das Urlaubsgeld ist steuerpflichtiger Arbeitslohn – unabhängig davon, ob diese Sonderzahlung aufgrund tarifvertraglicher, betrieblicher oder einzelvertraglicher Regelungen gezahlt wird. Entscheidend für die Besteuerung ist, ob es als Einmalzahlung oder laufender Arbeitslohn einzuordnen ist. Weiter

    Die Lohnsteueränderungsrichtlinien 2015 stellen klar, welche elektronischen Besteuerungsmerkmale (ELStAM) bei Arbeitgeberwechsel oder bei sonstigen Bezügen nach Ausscheiden aus dem Dienstverhältnis, maßgebend sind. Weiter

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    Einkommensteuergesetz / § 38a Höhe der Lohnsteuer

    (1) Die Jahreslohnsteuer bemisst sich nach dem Arbeitslohn, den der Arbeitnehmer im Kalenderjahr bezieht (Jahresarbeitslohn). Laufender Arbeitslohn gilt in dem Kalenderjahr als bezogen, in dem der Lohnzahlungszeitraum endet; in den Fällen des § 39b Absatz 5 . mehr

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    Источники: http://www.steuer-schutzbrief.de/steuertipp-rubriken/steuer-tipps/artikel/beispielabrechnung-mit-weihnachtsgeld.html, http://www.steuer-schutzbrief.de/steuertipp-rubriken/steuer-tipps/artikel/steuern-und-sozialabgaben-beim-weihnachtsgeld.html, http://www.haufe.de/unternehmensfuehrung/steuern-finanzen/so-wird-weihnachtsgeld-richtig-versteuert_62_66816.html

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