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    Steuertipps: So gibt's Hochzeitsgeschenke vom Finanzamt

    • 13.04.2017 21:30 Uhr

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    Die Ehe kann auch steuerliche Vorteile bringen.

    Frankfurt Ein Vergleich der Industriestaaten hat es gerade wieder gezeigt. Alleinstehende zahlen in Deutschland besonders hohe Steuern – bei einem Durchschnittsverdiener sind es satte 49,4 Prozent der Einkünfte. Wer verheiratet ist, kann seine Steuerlast oft deutlich senken. Das ist zwar kein besonders romantisches Argument für die Eheschließung, aber auch kein seltenes. So wertet in einer Emnid-Studie knapp jeder dritte Befrage das Steuersparen als guten Grund fürs Heiraten.

    Hintergrund der Ehe oder der eingetragenen Lebenspartnerschaft als Steuersparmodell ist das sogenannte Ehegattensplitting. Wenn Paare unterschiedlich hohe zu versteuernde Einkommen haben, lohnt sich das besonders. Denn das Finanzamt rechnet so: Zunächst addiert es die Jahreseinkommen der beiden Partner. Dann berechnet es für die Hälfte dieser Summe die Einkommensteuer. Und schließlich wird dieses Ergebnis verdoppelt. Den resultierenden Betrag muss das Paar dann als Steuern zahlen.

    Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnhilfe (VLH) veranschaulicht das an einem Beispiel: „Nehmen wir einmal an, einer der beiden arbeitet Vollzeit und verdient 45.000 Euro im Jahr, der andere arbeitet Teilzeit und verdient 15.000 Euro im Jahr. Als nicht zusammen veranlagtes Paar muss der eine rund 10.680 Euro und der andere gut 1.280 Euro Steuern zahlen (Beträge aus der Einkommensteuer-Grundtabelle). Mehr als 1.000 Euro weniger Steuern zahlen beide, wenn sie gemeinsam eine Steuererklärung machen und das Finanzamt mit dem Splittingtarif rechnet.“

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    Zusätzlich können Ehepaare und eingetragene Lebenspartner zwischen mehreren Kombinationen von Steuerklassen wählen. Hintergrund: Der Arbeitgeber behält jeden Monat Steuern vom Gehalt ein. Damit er dabei den Familienstatus seines Angestellten berücksichtigen kann, gibt es verschiedene Steuerklassen für Alleinstehende, Verheiratete, Alleinerziehende – oder auch für Steuerzahler mit mehreren Jobs.

    Zur Wahl stehen die Kombinationen aus Steuerklasse III und Steuerklasse V oder IV/IV oder IV/IV mit Faktor. „Bei der Steuerklassen-Kombination IV/IV können Nachzahlungen vermieden werden, wenn beide Ehegatten oder Lebenspartner in etwa gleich viel verdienen“, erklärt der Bund der Steuerzahler (BdSt). Bei der Steuerklassen-Kombination III/V wird davon ausgegangen, dass der Partner mit der Steuerklasse III 60 Prozent und derjenige Partner mit der Steuerklasse V 40 Prozent des gemeinsamen Arbeitseinkommens erzielt. Entsprechen die Einnahmen nicht diesem Verhältnis, kann es zu Steuernachzahlungen kommen. Bei der Wahl des Steuerklassen-Kombination IV/IV mit Faktor wird die einzubehaltende Lohnsteuer mittels eines Faktors berechnet.

    Diese Steuerklassen gibt es

    Steuerklasse I

    Ledige und geschiedene Arbeitnehmer sowie verheiratete Arbeitnehmer, deren Ehegatte im außereuropäischen Ausland wohnt oder die von ihrem Ehegatten dauernd getrennt leben. Verwitwete Arbeitnehmer gehören ebenfalls in die Steuerklasse I, wenn die Voraussetzungen für die Steuerklasse III nicht erfüllt sind. (Quelle: Bundesfinanzministerium)

    Steuerklasse II

    Die bei Steuerklasse I genannten Arbeitnehmer, sofern ihnen der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende zusteht. Voraussetzung für die Gewährung des Entlastungsbetrags: Der Arbeitnehmer ist Alleinerziehender und zu seinem Haushalt gehört mindestens ein Kind, für das ihm ein Freibetrag für Kinder oder Kindergeld zusteht und das bei ihm mit Haupt- oder Nebenwohnung gemeldet ist.

    Steuerklasse III

    Verheiratete, unbeschränkt einkommensteuerpflichtige, nicht dauernd getrennt lebende Arbeitnehmer sowie a) der Ehegatte des Arbeitnehmers, wenn er keinen Arbeitslohn bezieht oder b) der Ehegatte des Arbeitnehmers, wenn er auf Antrag beider Ehegatten in die Steuerklasse V eingereiht wird, oder c) verwitwete Arbeitnehmer, aber nur für das auf das Todesjahr des Ehegatten folgende Kalenderjahr.

    Steuerklasse IV

    Arbeitnehmer, die verheiratet und unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind sowie nicht dauernd getrennt leben – sofern beide Ehegatten Arbeitslohn beziehen.

    Steuerklasse V

    Arbeitnehmer, die verheiratet und unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind sowie nicht dauernd getrennt leben – sofern der Ehegatte des Arbeitnehmers auf Antrag in die Steuerklasse III eingereiht wird.

    Steuerklasse VI

    Arbeitnehmer, die nebeneinander von mehreren Arbeitgebern Arbeitslohn beziehen, mit ihren zweiten und weiteren Lohnsteuerkarten 2010 oder Ersatzbescheinigungen.

    Wichtig: Das Ganze funktioniert nur, wenn die Ehe vor dem Standesamt geschlossen wurde, eine kirchliche Hochzeit ist steuerlich nicht relevant. Allerdings kann sich eine Eheschließung oder das Eintragen einer Lebenspartnerschaft auch kurz vor Jahresende noch rückwirkend für das ganze vergangene Jahr bezahlt machen. Der Steuervorteil des Ehegattensplittings kann nämlich auch dann noch für das gesamte Kalenderjahr genutzt werden, wenn die Ehe erst am 31. Dezember beginnt.

    Wie sich die Änderung der Steuerklasse auf das persönliche Nettoeinkommen auswirkt, lässt sich etwa mit dem Brutto-Netto-Rechner auf Handelsblatt.com durchspielen. Hier können Arbeitnehmer außerdem prüfen, wie sich ihr Netto bei einer Gehaltserhöhung verändern würde oder wie sich ein veränderter Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung bemerkbar macht.

    So gibt's Hochzeitsgeschenke vom Finanzamt

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    Wann eine Heirat die Steuerlast erhöht

    Mit der Heirat freuen sich viele Paare schon auf die Steuerersparnis. Doch das Jawort bringt nicht automatisch eine finanzielle Entlastung. Mitunter kann der Trauschein sogar die Steuerlast erhöhen. Die Zeitschrift „Finanztest“ hat errechnet, wie Paare und Geschiedene am günstigsten wegkommen.

    Brautpaar vor der Kirche: Mitunter wird durch eine Heirat die Steuerlast sogar erhöht

    Heiraten spart Steuern – dieser vermeintliche Grundsatz gilt nicht für alle Ehepaare. Mit Trauschein haben zwar viele Pärchen Hunderte oder gar Tausende Euro mehr in der Tasche, in bestimmten Fällen läuft es aber anders. Verdienen Partner vor der Ehe etwa gleich viel, bringt das Jawort steuerlich fast nichts. Mitunter kann der Trauschein die Steuerlast eines Paares sogar erhöhen.

    Die folgenden Beispiele zeigen, wie Lebenspartner, Verheiratete und Geschiedene steuerlich am besten abschneiden.

    Splittingvorteil für Ehepaare

    Der Splittingtarif ist für Ehepaare günstig, wenn beide Partner unterschiedlich viel Einkommen versteuern müssen. Je größer der Unterschied, desto besser. Ein Beispiel: Ein Paar ohne Trauschein versteuert gemeinsam 100.000 Euro im Jahr.

    • Hat einer der Partner ein Einkommen von 66.000 Euro (66 Prozent) und der andere Partner ein Einkommen von 34.000 Euro (34 Prozent), dann sparen beide mit dem Splittingtarif 777 Euro.
    • Die Steuerersparnis steigt sogar auf 2435 Euro, wenn ein Partner 80 Prozent (80.000 Euro) des gemeinsamen Einkommens versteuert.
    • Versteuert einer der Partner das Einkommen von 100.000 Euro allein, gewinnen beide Partner nach der Hochzeit 8134 Euro.

    Häufig keine Vorteile für Alleinerziehende

    Alleinerziehende verlieren den Entlastungsbetrag von 1308 Euro, wenn sie heiraten. Sind die Einkommen beider Partner unterschiedlich hoch, macht der Splittingtarif den Verlust aber meistens wieder wett. Verdienen beide Partner gleich viel, geht allerdings Geld verloren. Muss zum Beispiel jeder Partner 30.000 Euro im Jahr versteuern, zahlt das Paar 408 Euro mehr Steuer als vor der Hochzeit, wenn einer den Entlastungsbetrag verliert.

    Splittingvorteil im Hochzeitsjahr

    Wenn Ehepaare vom Splittingtarif profitieren, müssen sie in der Steuererklärung für das Hochzeitsjahr nur die Zusammenveranlagung ankreuzen und die gemeinsame Adresse angeben – schon gewinnen sie Hunderte oder gar Tausende Euro. Arbeitnehmer können sich den Splittingvorteil gleich nach der Hochzeit sichern. Sie müssen dafür beim Arbeitgeber ihre Steuerkarten für 2011 abholen und dann beim Finanzamt entweder die Steuerklassenkombination III/V oder IV/IV mit Faktor beantragen. Dann bleibt vom Gehalt gleich mehr übrig.

    • Die Kombination III/V ist sinnvoll, wenn ein Partner allein verdient oder ungefähr 60 Prozent zum gemeinsamen Bruttolohn beisteuert.
    • Ist der Unterschied größer, kann das Finanzamt später Geld nachfordern. Wer das nicht will, nimmt die Kombination IV/IV mit Faktor. Die berücksichtigt den Splittingtarif von Berufstätigen am genauesten.
    • Die Steuerklasse IV können Ehepartner auch ohne Faktor auf ihre Lohnsteuerkarten eintragen lassen. Das ist aber nur sinnvoll, wenn beide Partner ungefähr gleich viel verdienen.

    Splittingvorteil für getrennte Ehepaare

    Zerbricht eine Ehe, können beide Partner den Splittingvorteil zuletzt im Jahr der Trennung wählen. Sie behalten ihre Steuerklassen und kreuzen dann in der Steuererklärung noch einmal die Zusammenveranlagung an. Müssen Steuerzahler ihren Ex-Partner unterstützen, können sie Unterhalt bis zur Höhe von 13.805 Euro im Jahr als Sonderausgabe absetzen. Einen Betrag von höchstens 8004 Euro im Jahr erkennt das Finanzamt alternativ auch als außergewöhnliche Belastung an.

    Homosexuelle Paare nicht mit allen Vorteilen

    Gleichgeschlechtliche Partner können ebenfalls bis zu 8004 Euro im Jahr als außergewöhnliche Belastung abrechnen, wenn sie ihren Lebensgefährten unterstützen. Den Splittingtarif allerdings erhalten sie selbst dann nicht, wenn sie in einer gesetzlichen Lebenspartnerschaft leben. Sie können sich aber auf mehrere Verfassungsbeschwerden berufen und binnen eines Monats Einspruch einlegen, wenn ihr Steuerbescheid kommt. Dann bleibt der Bescheid bis zur endgültigen juristischen Klärung der Frage offen.

    Das können Sie sparen, wenn Sie heiraten

    Wenn Sie verheiratet sind, haben Sie viele Vorteile und können bei der Wahl Ihrer Steuerklasse, bei Versicherungen und beim Rentenanspruch sparen.

    Wenn Sie vor 2006 geheiratet haben, kamen Sie vielleicht in den Genuss der Heiratsbeihilfe. Das heißt: Ihr Arbeitgeber durfte Ihnen zur Hochzeit Geld oder Geschenke im Wert von bis zu 315 Euro überreichen und Sie mussten dafür keine Steuern zahlen. Seit Januar 2006 existiert diese Regel leider nicht mehr. Es gibt aber immer noch ein paar Steuervorteile, die bis heute gelten und die einem die Heirat zusätzlich versüßen:

    1. Einkommensteuer sparen

    Ein Vorteil für Verheiratete gegenüber Unverheirateten: Sie haben die Wahl zwischen drei Steuerklassen-Kombinationen, nämlich entweder IV und IV, IV und IV mit Faktor oder III und V. Wann sich welche Kombination lohnt, hängt davon ab, wie viel beide Ehepartner jeweils verdienen:

    • Erhalten beide in etwa das gleiche Gehalt, eignet sich Kombination IV und IV mit oder ohne Faktor.
    • Verdient einer der beiden viel und der andere wenig bzw. gar nichts, lohnt sich die Kombination III und V.

    Berechnen Sie selbst, welche Steuerklassen-Kombination für Sie lohnenswert sein könnte:

    Paare werden nach der Hochzeit zunГ¤chst automatisch in Steuerklasse IV (4) eingruppiert – egal ob beide berufstГ¤tig sind oder nur einer von beiden.

    Der größte Vorteil ergibt sich für Eheleute und Lebenspartner aber durch das sogenannte Ehegattensplitting: Wenn Sie verheiratet sind, werden Sie automatisch – auch ohne Antrag – zusammen veranlagt. Das heißt, dass Sie und Ihr Ehepartner eine gemeinsame Steuererklärung abgeben und damit steuerlich wie eine Person behandelt werden. Das spart Zeit und meistens auch Steuern. Welche Steuerersparnis Sie dadurch haben können, zeigt unser Artikel zum Thema Ehegatten-Splitting.

    Wenn Sie als Ehepaar trotzdem jeder eine eigene Steuererklärung abgeben wollen, können Sie das natürlich auch machen. Zudem sollten Sie beide auf Seite 1 Ihres Mantelbogens ein Kreuz bei „Einzelveranlagung von Ehegatten/Lebenspartnern“ setzen. Vorteil der Einzelveranlagung ist, dass das Finanzamt damit die Einnahmen und Ausgaben eines Ehegatten exakt zuordnet. So profitiert genau derjenige von Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen, der auch tatsächlich dafür gezahlt hat. Auf Antrag können Ehepaare ihre Ausgaben auch je zur Hälfte anrechnen lassen. Wann sich das für Eheleute lohnt, erfahren Sie in unserem Artikel zum Thema Zusammenveranlagung.

    Neben der Zusammenveranlagung oder der Einzelveranlagung nach dem Grundtarif gibt es zwei weitere Splittingtarife, die nur verheiratete oder verpartnerte Paare nutzen können:

    • Das Witwen-Splitting, mit Steuervorteil fГјr den Witwer oder die Witwe im Folgejahr des Todes eines Ehepartners.
    • Das Sonder-Splitting, mit Steuervorteil fГјr den Mann oder die Frau, dessen Ex-Partner im Jahr der Scheidung erneut heiratet.

    2. Bei Versicherungen dieВ Sondertarife fГјr Ehepaare nutzen

    Ehepartner zahlen bei vielen Versicherungen geringere Beiträge als Unverheiratete: Entweder durch günstigere Sondertarife oder durch die Möglichkeit, zwei separate Versicherungen auf eine gemeinsame Versicherung umschreiben zu lassen. Diese Angebote gibt es zum Beispiel bei Auto-, Haftpflicht- oder Hausratversicherungen. Sprechen Sie mit Ihrer Versicherung und fragen Sie nach, ob eine der beiden Möglichkeiten zur Auswahl steht.

    Für Eheleute ist auch der Abschluss einer Riester-Rente interessant. Dabei handelt es sich um eine Altersvorsorge, die Sie zwar aus eigener Tasche bezahlen müssen, die aber vom Staat unterstützt wird. Die staatlichen Zulagen bekommt nicht nur derjenige, der die Riester-Rente bezahlt, sondern unter Umständen auch der Ehepartner.

    3. Familienversicherung bei der gesetzliche KrankenversicherungenВ abschlieГџen

    Arzt-, Medikamenten- oder Krankenhauskosten – eine Krankenversicherung übernimmt einen Großteil oder sogar alle Krankheitskosten. Dafür muss der Versicherte jeden Monat einen gewissen Beitrag zahlen. Für Verheiratete bieten die gesetzlichen Krankenversicherungen die sogenannte Familienversicherung an: Ein Ehepartner zahlt, der andere kann sich unter bestimmten Bedingungen kostenlos mitversichern lassen, und zwar bei der Kranken- und bei der Pflegeversicherung. Auch Kinder können über die Familienversicherung kostenlos mitversichert werden.

    Private Krankenversicherungen bieten keine Familienversicherung. Jede Person, ob Ehepartner oder Kind, muss sich extra versichern lassen und monatlich eigene Beiträge zahlen.

    4. Den Rentenanspruch des Ehepartners nutzen

    Durch die Heirat erhalten Sie einen Anspruch auf Witwenrente, wenn Sie bis zum Tod Ihres Partners verheiratet waren. Viele weitere Informationen rund um das Thema Witwenrente finden Sie in unserem Artikel Leibrente und Steuern: Das müssen Sie wissen. Zudem dürfen Ehegatten, deren Partner verstorben sind, im laufenden und darauf folgenden Jahr die günstige Steuerklasse III (3) nutzen. Erst danach verlieren sie dieses Privileg und werden vom Staat wieder als Alleinstehend betrachtet und Steuerklasse I (1) zugeordnet – es sei denn, sie heiraten erneut.

    Bei einer Scheidung werden die Rentenpunkte beider Ehepartner addiert und dann je zur Hälfte an jeden verteilt. Mehr dazu im Artikel Versorgungsausgleich.

    5. Hochzeit im kleinen Kreis feiern

    Eine Hochzeitsfeier kostet meistens viel Geld: Brautkleid, Blumen, Essen, RГ¤umlichkeiten – da kommen schnell mehrere tausend Euro zusammen. Geld lГ¤sst sich hier nur sparen, wenn Sie ohne viele GГ¤ste und groГџe Feier im kleinen Kreis heiraten. Doch nicht jeder mГ¶chte das, denn schlieГџlich heiratet man meistens nur einmal im Leben. Also lassen Sie sich nicht aufhalten. Aber eine Frage bleibt: Hochzeit – kann ich das von der Steuer absetzen? Unser Video gibt in Sekundenschnelle eine Antwort:

    Falls Sie keine Lust auf Bewegtbild haben, hier die Antwort auf Ihre Frage: Absetzen kГ¶nnen Sie die Kosten fГјr die Hochzeitsfeier und die Hochzeitsreise nicht. Das ist Ihr PrivatvergnГјgen.В

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    Источники: http://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/steuern/steuersparen-in-der-ehe-so-gibts-hochzeitsgeschenke-vom-finanzamt/19667074.html, http://m.spiegel.de/wirtschaft/service/einkommen-von-paaren-wann-eine-heirat-die-steuerlast-erhoeht-a-791230.html, http://www.vlh.de/familie-leben/heirat/das-koennen-sie-sparen-wenn-sie-heiraten.html

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