Unfallversicherung steuerlich absetzbar

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    Steuererklärung: Unfallversicherung lässt sich absetzen

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    Steuererklärung

    München (RPO). Verbraucher können ihre Unfallversicherung als Werbungskosten steuerlich absetzen. Voraussetzung ist, dass sie mit der Police auch berufliche Risiken abdecken. Ähnliches gilt für eine Rechtsschutzversicherung.

    Die hierfür anfallenden Beiträge könnten anteilig als Werbungskosten geltend gemacht werden. Darauf weist die Steuerberaterkammer München hin.

    Dieser Grundsatz gelte zwar für alle Versicherungen, erklärte die Kammer. Besonders bei der Unfallversicherung sei es jedoch lohnenswert, sie beim Finanzamt anzugeben. Hier entfalle oft ein größerer Teil auf berufliche Risiken, weil auch Unfälle im Betrieb oder auf dem Weg zur Arbeit versichert seien.

    Aber auch die Rechtsschutzversicherung komme in Betracht, wenn sie auch berufliche Risiken abdecke. Wer im öffentlichen Dienst arbeitete, könne zudem Beiträge für Diensthaftpflichtversicherungen als Werbungskosten absetzen.

    Jedes Jahr nervt sie aufs neue, die Einkommensteuererklärung. Doch der lästige Papierkram lohnt sich für fast alle Arbeitnehmer. So erhielten sie 2006 im Schnitt 823 Euro vom Fiskus zurück.

    Wer bis Ende des Jahres noch richtig viel Geld ausgibt, kann auch richtig viel Steuern sparen. Erledigen Sie eine ohnehin schon geplante Renovierung, den Kauf von Büromöbeln oder einer neuen Brille noch bis Silvester. Wird das Geld erst 2011 ausgegeben, geht der Steuervorteil verloren.

    Die Unfallversicherung über die Steuererklärung absetzen

    Die Unfallversicherung gehört für viele Menschen einfach dazu, um sich effizient gegen die Risiken des Lebens abzusichern.

    Aus verständlichen Gründen wünscht man sich eine steuerliche Anerkennung dieser Vorsorge durch den Fiskus.

    Diese gibt es: Die Beiträge für die Versicherung lassen sich über die Steuererklärung absetzen. Allerdings hat dies nicht immer in der Praxis eine wirkliche finanzielle Entlastung zur Folge.

    Wie kann man die Beiträge für die Unfallversicherung absetzen?

    Entscheidend ist, in welchem Zusammenhang über die Versicherung abgeschlossen wird. Zu unterscheiden ist hier, ob die Police

    Ist die Versicherung beruflich veranlasst, können alle Beiträge als Werbungskosten abgesetzten werden. Ist die Police aus privaten Gründen abgeschlossen, so handelt es sich um Sonderausgaben.

    In diesem Fall dürfen insgesamt 1900 Euro abgesetzt werden. Allerdings fällt auch die Krankenversicherung unter diesen Posten. Eine tatsächliche Steuererleichterung scheidet deshalb meist aus.

    Wenn die Versicherung sowohl für den Beruf als auch für das Privatleben genutzt wird, man aber keine genaue Aufteilung der Beiträge kennt, so muss man schätzen.

    Die Rechtsprechung gestattet eine Schätzung von 50 zu 50. Die Hälfte der Beiträge darf also als Werbungskosten abgesetzt werden, die andere Hälfte sind Sonderausgaben.

    Wie werden Beiträge des Arbeitgebers in der Steuererklärung behandelt?

    Schließt man die Police aus beruflichen Gründen ab, so übernimmt häufig der Arbeitgeber selbst einen Teil oder sogar alle Beiträge. Diese gelten als steuerpflichtiger Arbeitslohn. Sie dürfen deshalb nicht steuermindernd in der Einkommensteuererklärung berücksichtigt werden.

    Eine Ausnahme dabei: Tritt im Beruf ein Unfall ein und ist der Arbeitgeber zur Leistung von Schadenersatz verpflichtet, der tatsächlich durch die Versicherung geleistet wird, so sind die Beiträge entsprechend zu behandeln.

    Sie sind in diesem Fall also kein steuerpflichtiger Arbeitslohn. Praktisch bezieht sich diese Ausnahmeregelung auf die Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung.

    Steuerliche Absetzbarkeit der Unfallversicherung

    Die private Unfallversicherung zählt zu den meistgewählten privaten Versicherungen.

    Eine private Unfallversicherung deckt vor allem das Invaliditätsrisiko ab und zahlt im Fall einer Invalidität eine vertraglich vereinbarte Kapitalsumme. Hierbei gilt: Je gravierender die körperliche Leistungsfähigkeit nach einem Unfall eingeschränkt ist, desto mehr Geld zahlt auch die private Unfallversicherung. Die Kapitalsumme wird in der Unfallversicherung auf Basis der Gliedertaxe ermittelt, die jedem Körperteil eine bestimmte Prozentzahl zuordnet. Neben dem Invaliditätsfall als Schwerpunktleistung sind in der privaten Unfallversicherung weitere Leistungsbereiche eingeschlossen.

    Zu diesen Leistungen zählen unter anderem Bergungskosten, kosmetische Operationen und ein Krankenhaustagegeld.

    Einige dieser Leistungen sind automatisch in der privaten Unfallversicherung enthalten, während andere gegen Aufpreis angeboten werden. Für eine private Unfallversicherung spricht auch ihr günstiger Preis: Sie erhalten den privaten Unfallschutz oft schon für einhundert Euro jährlich. Vor dem Abschluss einer privaten Unfallversicherung können Sie sich natürlich auch bei verschiedenen Versicherungsgesellschaften Angebote einholen und miteinander vergleichen. Häufig wird die private Unfallversicherung mit einer Dynamik angeboten: Die Beiträge und mit ihnen auch die Leistungshöhe steigen jährlich um wenige Prozentpunkte an. Eine Dynamik eignet sich für alle, die einen besonders günstigen Einstieg in ihre Unfallversicherung wünschen. Beachten Sie auch, dass Sie Ihre private Unfallversicherung von der Steuer absetzen können.

    Steuerliche Absetzbarkeit der Unfallversicherung: gut versichert sein und Steuern sparen

    Die private Unfallversicherung zählt zu den Policen, die steuerlich absetzbar sind.

    Eine private Unfallversicherung kann immer zu Gunsten der Person, die auch die Beiträge bezahlt, steuerlich geltend gemacht werden. Die steuerliche Absetzbarkeit der Unfallversicherung bezieht sich auf die jährliche Einkommensteuerjahreserklärung: Sie können die Beiträge zur Unfallversicherung als Sonderausgaben geltend machen.

    Das Finanzamt unterscheidet bei der steuerlichen Absetzbarkeit privater Unfallversicherungen zwischen der beruflichen und privaten Abdeckung der Unfallversicherung.

    Das bedeutet für steuerpflichtige Arbeitnehmer in der Praxis, dass die Beiträge zur Unfallversicherung als Sonderausgaben geltend machen können. Möglich ist auch eine Aufteilung zwischen Sonderausgaben und Werbungskosten. Das klingt für Laien erst einmal kompliziert, hat aber lediglich den Hintergrund, dass die private Unfallversicherung häufig auch berufliche Risiken abdeckt. Ihr Steuerberater oder ein Lohnsteuerhilfeverein kann Ihnen im Zweifelsfall genau erläutern, wie Sie die Beiträge zu Ihrer privaten Unfallversicherung richtig absetzen können. Grundsätzlich kann die private Unfallversicherung aber zumindest teilweise steuerlich geltend gemacht werden.

    Bei vielen Versicherungen sparen Sie auch mit einer halbjährigen oder jährlichen Zahlungsweise anstelle monatlicher Beiträge etwas Geld. Abhängig von der Laufzeit und Kündigungsfrist Ihrer privaten Unfallversicherung können Sie sich auch jederzeit für eine bessere oder preisgünstigere Police zur Unfallversicherung entscheiden.

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    Источники: http://m.rp-online.de/leben/ratgeber/steuern/unfallversicherung-laesst-sich-absetzen-aid-1.2320238, http://www.steuerklassen.com/steuererklaerung/versicherungen/unfallversicherung/, http://www.tarifcheck.de/unfallversicherung/steuerliche-absetzbarkeit/

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