Unterhalt in steuererklärung

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    Kind & Unterhalt

    Aus steuerlicher Sicht: Kinder & Unterhalt

    Keine steuerliche Berücksichtigung bei Kindergeld / Kinderfreibetrag

    Aktuelle Artikel zu Kind & Unterhalt

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  • Formulare zu Kind & Unterhalt

    1. Recht und Gesetz > Scheidung und Erbschaft: Trennungsvereinbarung, Wohnung, Hausrat, Unterhalt, Kinder

    Links zu Kind & Unterhalt

    Es setzt sich für die Familienförderung Kindergeld, Erziehungsgeld, Unterhaltsvorschuss, Mutterschutz , die Seniorenförderung, die Gleichstellung, die Kinder und Jugendförderung, den Zivildienst, die Wohlfahrtspflege und das bürgerschaftliche Engagement ein. Über die Politikbereiche, Gesetze, Publikationen und die Aktionen ‚Internationales Jahr der Freiwilligen‘, ‚Mehr Respekt vor Kindern‘ und ‚Mehr Spielraum für Väter‘ wird informiert.

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    Unterhalt und Steuern

    Wer Unterhalt leistet, kann diese Zahlungen unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich wirksam werden lassen. Egal, ob an den getrennt lebenden oder geschiedenen Ehepartner, einen Lebenspartner oder an einen Verwandten gezahlt wird, es gibt jeweils Möglichkeiten, den Unterhalt bei der Einkommensteuer abzusetzen.

    Steuerliche Absetzbarkeit des Unterhalts

    Unterhaltszahlungen können „außergewöhnliche Belastung“ oder „Sonderausgabe“ bei der Einkommensteuer sein.

    Unterhaltsleistungen können als Sonderausgaben an den geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehegatten bei der Einkommensteuer als sogenanntes „Realsplitting“ abgesetzt werden. Da der Unterhaltsempfänger die Unterhaltszahlungen dann versteuern muss, ist die Berücksichtigung der Unterhaltszahlungen als Sonderausgaben beim Unterhaltszahlenden nur möglich, wenn der Unterhaltsempfänger zustimmt. Der Höchstbetrag beträgt 13.805 Euro im Kalenderjahr.

    Als außergewöhnliche Belastung können Unterhaltsleistungen bis zu einem Höchstbetrag von 8.472 Euro jährlich berücksichtigt werden. Hier spielen aber auch die Höhe der Einkünfte und Bezüge des Unterhaltsempfängers eine Rolle, die den Höchstbetrag mindern.

    Unterhalt für Kinder

    Zu beachten ist, dass Kindesunterhalt nicht von der Steuer absetzbar ist, sofern ein Elternteil auch steuerliche Freibeträge für Kinder oder das Kindergeld für das unterhaltsberechtigte Kind in Anspruch nimmt. Für Eltern älterer Kinder, die über der Altersgrenze beim Kindergeld bzw. den steuerlichen Freibeträgen für Kinder liegen, kann eine Berücksichtigung der Unterhaltsleistungen als außergewöhnliche Belastung in Frage kommen.

    So setzt man den Unterhalt über die Steuererklärung ab

    • Wer Unterhalt bezahlen muss, kann diese Zahlungen über die Steuererklärung absetzen.
    • Ausgenommen sind Unterhaltszahlungen für Kinder, wenn der Unterhaltszahler Kindergeld bezieht oder den Kinderfreibetrag nutzt.
    • Der Unterhalt für Ex-Partner ist entweder in der Anlage U als Sonderausgabe (Realsplitting) oder in der Anlage Unterhalt als außergewöhnliche Belastung abzusetzen.
    • Dieser Abzug ist erst im Jahr der Aufhebung der Zusammenveranlagung möglich.

    Den Unterhalt für Kinder über die Steuer absetzen

    Beim Kindesunterhalt gilt: Dieser ist in der Regel überhaupt nicht absetzbar. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Kinder noch minderjährig oder bereits volljährig sind.

    Die einzige und sehr seltene Ausnahme ist, dass weder Kindergeld gezahlt noch der Kinderfreibetrag in Anspruch genommen werden. Nur dann ist der Kindesunterhalt absetzbar.

    Die Belastung wird nach Ansicht des Gesetzgebers über das Kindergeld oder den Kinderfreibetrag ausgeglichen. Unterhaltspflichtige sollten deshalb darauf hinwirken, dass diese Summen bei der Festsetzung der Höhe ihrer Zahlungen berücksichtigt werden.

    • Unterhalt meint nicht nur eine regelmäßige Geldzahlung, sonder auch eine Einmalzahlung oder die mietfreie Überlassung einer Immobilie.

    Die steuerlichen Möglichkeiten zum Unterhalt in der Übersicht

    Häufig gestellte Fragen zum Unterhalt

    Wie setzt man Unterhalt für den ehemaligen Partner über die Steuer ab?

    Dies ist auf zwei Wegen möglich:

    • als Sonderausgabe über die Anlage U (Realsplitting)
    • als außergewöhnliche Belastung

    Beide Varianten gelten erst für das Jahr, indem die Zusammenveranlagung aufgehoben ist. Und beide Möglichkeiten sind nicht optimal: Wählt man beispielsweise die Sonderausgabe, so darf man maximal 13.805 Euro pro Jahr bzw. 1.150 Euro pro Monat absetzen.

    Das Problem ist, dass der Partner dieser Variante zustimmen muss. Er muss dann seine Unterhaltszahlungen als Einkommen versteuern. Diese Verpflichtung besteht ansonsten nicht.

    Lehnt der Partner ab, kann man versuchen, die Zahlungen als außergewöhnliche Belastung abzusetzen. In diesem Fall dürfen maximal 7.680 Euro pro Jahr bzw. 640 Euro pro Monat abgesetzt werden.

    Aber: Der Partner darf über kein Einkommen oder Vermögen verfügen. Dies bedeutet, der Unterhaltsempfänger darf maximal 624 Euro pro Jahr verdienen.

    Erhält er mehr, mindert jeder gezahlte Unterhaltseuro den Freibetrag und macht diese Variante nicht mehr rentabel. Dieser Möglichkeit muss der Empfänger allerdings nicht extra zustimmen.

    • Beide Varianten dürfen nicht parallel gewählt werden.

    Was darf als Unterhalt über die Steuererklärung abgesetzt werden?

    Als Unterhalt können die monatlichen Zahlungen abgesetzt werden. Darüberhinaus auch:

    • Einmalzahlungen
    • den Schuldendienst für gemeinsame Immobilien
    • die mietfreie Überlassung einer eigenen Immobilie

    Источники: http://www.steuerberaten.de/tag/kind/unterhalt/, http://www.familien-wegweiser.de/wegweiser/stichwortverzeichnis,did=38510.html, http://www.steuerklassen.com/steuererklaerung/familie/unterhalt/

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