Versteuerung minijob

    0
    52

    Steuern beim Minijob

    Minijobbern müssen ihr Einkommen versteuern, wozu es unterschiedliche Möglichkeiten gibt: die pauschale Besteuerung oder die Erhebung nach den individuellen Lohnsteuermerkmalen des Minijobbers. Bei einer pauschalen Besteuerung ist immer der Arbeitgeber Steuerschuldner, kann aber diese Steuer vom Arbeitsentgelt einbehalten. Das würde bedeuten, dass eigentlich der Minijobber die Pauschsteuer aufbringt.

    Behandlung der Steuern bei Minijobbern

    Den pauschal versteuerten Lohn berücksichtigt das Finanzamt bei der Einkommensteuerveranlagung des Minijobbers nicht. Nur wenn der Arbeitgeber nicht die Pauschbesteuerung wählt, wird eine Steuer nach Lohnsteuermerkmalen erhoben. Die Höhe der Lohnsteuer hängt dann von der persönlichen Lohnsteuerklasse ab.

    Keine Lohnsteuer zahlen:

    • Alleinstehende (Lohnsteuerklasse I)
    • einige Alleinerziehende mit Kind (Lohnsteuerklasse II)
    • verheiratete Arbeitnehmer/innen (Lohnsteuerklassen III und IV)

    Die Lohnsteuerklassen V und VI zahlen hingegen Lohnsteuern.

    Besteuerung des Arbeitsentgelts von Minijobbern im Einzelnen

    Die Pauschalsteuer beträgt einheitlich 2,0 % oder 20 % plus Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer. Die Pauschalsteuer von 2,0 % wird erhoben, wenn der Minijobber Rentenversicherungsbeiträge zahlt, die einen Eigenanteil des Arbeitnehmers enthalten können.

    Diese einheitliche Pauschalsteuer gilt auch für Minijobber ohne Kirchensteuer und diejenigen Arbeitnehmer, die Mitglieder in einer berufsständischen Versorgung sind und keiner Rentenversicherungspflicht unterliegen (Befreiung auf Antrag). Der Arbeitgeber entrichtet dann einkommensabhängige Beiträge, die an die betreffende Versorgungseinrichtung fließen.

    Die Art der Pauschalsteuer bestimmt der Arbeitgeber, die Minijob-Zentrale zieht diese Pauschalsteuer von ihm ein. Für die Sozialversicherung ist das Bruttoarbeitsentgelt maßgebend. Wenn der Arbeitgeber nicht die Pauschalsteuer vom Lohn einbehält, kann es für den Minijobber günstiger sein, wenn er sich für eine individuelle Besteuerung entscheidet.

    Individuelle Besteuerung

    Die Minijobber mit den Steuerklassen I bis IV zahlen dann keine Steuern, wenn sie keine weiteren Einkünfte haben, weil seit 2015 die erste Progressionsstufe erst ab 8.354 Euro einsetzt. Daher kann in solchen Fällen die individuelle Besteuerung günstiger sein.

    Bei weiteren steuerpflichtigen Einnahmen kann sie sich hingegen als nachteilig herausstellen. Das wäre beispielsweise bei Ehepaaren der Fall, die gemeinsam veranlagt werden und bei denen ein Partner voll und der andere als Minijobber verdient.

    Pauschale Lohnsteuer von 20 Prozent

    Wenn der Arbeitgeber keinen gesetzlichen Rentenbeitrag (15 Prozent) entrichtet, kann er das Bruttoentgelt des Minijobbers 20 % plus SolidaritГ¤tszuschlag und Kirchensteuer versteuern. Diese pauschale Lohnsteuer von 20 Prozent entrichtet der Arbeitgeber an das BetriebsstГ¤ttenfinanzamt, nicht – im Gegensatz zur zweiprozentigen Pauschalsteuer- an die Minijob-Zentrale.

    Eine Pauschalsteuer ist zulässig bei gelegentlicher Beschäftigung, einer Beschäftigung von maximal 18 zusammenhängenden Arbeitstagen, einem täglichen Arbeitslohn von durchschnittlich maximal 62 Euro und einem durchschnittlichen Stundenlohn von maximal 12 Euro. (§ 40a Abs. 1, 4 EStG).

    Gut zu wissen

    Entwicklung

    Schreiben Sie uns!

    Interessante Urteile

    Kritik (Dokumentation)

    Steuerklassen und Minijobs

    • Die monatliche Verdienstgrenze für Minijobs liegt bei 450 Euro.
    • In der Regel ist ein Minijob steuerfrei und braucht keine Steuerklasse.
    • Ein Minijob wird entweder nach Pauschsteuer oder nach Lohnsteuerklasse versteuert.
    • Gilt die Pauschsteuer, muss der Arbeitnehmer keine Steuern zahlen.

    Steuerklassen und Minijob: Pauschsteuer oder Steuerklasse

    Im Normalfall wird ein Minijob über die Pauschsteuer versteuert. Praktisch bedeutet dies, dass der Arbeitgeber zwei Prozent des gesamten monatlichen Bruttoverdienstes an die Minijobzentrale abführt. Das Finanzamt wäre in diesem Falle nicht zuständig.

    Anders verhält es sich, wenn der Arbeitnehmer eine der sechs Steuerklassen wählt. Dabei sollte er jedoch bedenken, dass er in seiner Wahl nicht grundsätzlich frei, sondern an bestimmte gesetzliche Vorgaben gebunden ist. Lohnsteuer muss dann gezahlt werden, wenn man der Steuerklasse 5 oder 6 zugeordnet ist.

    Steuerklassen und Minijobs je nach Lebenssituation

    Nach der Pauschalbesteuerung des Minijobs benötigen Singles für diesen keine Steuerklasse. Denn das Einkommen bis max. 450 Euro ist steuerfrei.

    Entscheidet man sich gegen die Pauschsteuer und für die Versteuerung des Minijobs durch die Steuerklasse, gilt die Steuerklasse 6.

    Übt ein Single zusätzlich zu einem Hauptberuf einen Nebenjob aus, in dem er mehr als 450 Euro verdient, wird dieser automatisch ebenfalls der Steuerklasse 6 zugeordnet. Diese Steuerklasse ist mit sehr hohen Abzügen verbunden.

    Werden mehrere Nebentätigkeiten parallel ausgeübt, würde für den zweiten und jeden weiteren Nebenjob die Steuerklasse 6 gelten.

    Nicht selten tritt der Fall ein, dass einer der beiden Ehepartner voll berufstätig ist und der andere Ehepartner lediglich einen Minijob ausübt. Hier wäre es sinnvoll, dass der voll berufstätige Ehepartner die Steuerklasse 3 und der andere Ehepartner die Steuerklasse 5 wählt.

    Wer in die Steuerklasse 5 eingeordnet wurde, müsste allerdings damit rechnen, dass er weder einen Grundfreibetrag, noch einen Kinderfreibetrag geltend machen könnte und deshalb deutlich höhere Steuern als in den Steuerklassen 1, 2, 3 und 4 zahlen müsste. Lediglich die Steuerklasse 6 ist noch ungünstiger.

    Sollte eine verheiratete Person zusätzlich zu ihrem Hauptjob einen Nebenjob ausüben, gelten in etwa die gleichen Regelungen, wie sie auch für Singles gelten.

    Was muss ich bei mehreren Minijobs beachten?

    Es kann passieren, dass bei zwei oder mehreren Minijobs eine unkorrekte Besteuerung des Arbeitseinkommens erzielt wird.

    Denn die steuerbegünstigten Regelungen eines Minijobs gelten immer nur bis zur Höhe von 450 Euro. Wer mehr als diese 450 Euro verdient, zum Beispiel durch mehrere Minijobs , muss steuerlich gesehen aktiv werden.

    Er ist dann zum einen verpflichtet, am Jahresende eine Steuererklärung abzugeben. Zum anderen muss in dieser Steuererklärung der Verdienst, der bei der geringfügigen Beschäftigung erzielt wurde, mit angegeben werden.

    Er wird dann zwar nicht noch einmal versteuert, denn die Besteuerung erfolgt ja bereits durch die Knappschaft. Aber der Verdienst aus der geringfügigen Beschäftigung wird bei der Berechnung des Progressionsvorbehalts berücksichtigt.

    Wie läuft die Anmeldung eines Minijobs?

    Der Arbeitgeber eines Minijobbers muss den Arbeitnehmer und dessen Tätigkeit bei der Knappschaft anmelden. Die Knappschaft ist bundesweit für alle Minijobs zuständig und übernimmt für den Arbeitgeber die Abführung von Steuern und Sozialabgaben.

    Nach der Anmeldung eines Minijobs bei der Knappschaft erhält der Arbeitgeber eine entsprechende Mitteilung, in der die Höhe der vom Arbeitgeber abzuführenden Steuerabgaben und Sozialkosten enthalten ist. Diese zahlt er dann an die Knappschaft.

    Was ist ein Minijob?

    Als Minijob wird umgangssprachlich eine Tätigkeit auf Basis von 450 Euro monatlich bezeichnet. Diese Tätigkeit nennt sich korrekt geringfügige Beschäftigung. Dabei kommt es bei der Einstufung als Minijob nicht auf die zeitliche Dauer dieser Tätigkeit, sondern auf die Höhe der Bezahlung an.

    Studenten mit 450-Job (Minijob)

    Vorsicht bei BAföG-Bezug, Möglichkeiten der Besteuerung, wann die Versteuerung über Lohnsteuerkarte finanzielle Vorteile bringt, Zusammenhang mit Unterhalt und Krankenkasse, warum Deine Eltern dieses Kapitel lesen sollten, kostenlose Software für Deine Steuererklärung

    Ein 450 €-Job (auch Minijob genannt oder offiziell: geringfügig entlohnte Beschäftigung ) ist eine interessante Möglichkeit, sich etwas dazuzuverdienen, ohne davon Steuern und Sozialabgaben zahlen zu müssen.

    Wie der Name schon sagt, darf der Arbeitslohn regelmäßig nur maximal 450 € pro Monat betragen. Die wöchentliche Arbeitszeit und die Anzahl der monatlichen Arbeitseinsätze spielen dagegen keine Rolle – eigentlich. Denn auch für Minijobs gilt der gesetzliche Mindestlohn von zurzeit (2017) 8,84 € pro Stunde. Bei einem Stundenlohn von 8,84 € ergibt sich demnach rechnerisch eine maximale Arbeitszeit von 50,9 Stunden im Monat, damit die Verdienstgrenze von 450 € im Monat nicht überschritten wird.

    wie viel Hinzuverdienst erlaubt ist

    verschiedene Möglichkeiten der pauschalen Versteuerung

    Minijob und Lohnsteuerkarte, das sollten auch Deine Eltern wissen

    lade Dir jetzt die kostenlose Software für Deine Steuererklärung herunter

    Vorsicht bei BAföG-Bezug

    wie viel Hinzuverdienst erlaubt ist

    Wenn Du BAföG bekommst, erkundige Dich bitte, viel Du in Deinem Fall anrechnungsfrei dazuverdienen darfst! Wird die maßgebende Verdienstgrenze nämlich überschritten, mindert der übersteigende Betrag die BAföG-Leistung.

    Grundsätzlich sind derzeit in einem Jahr bis zu 4.880 € Bruttoverdienst erlaubt, das entspricht 406,66 € pro Monat. Für verheiratete Studenten und Studenten mit Kind gelten etwas höhere Freibeträge. Maßgebender Zeitraum ist der Bewilligungszeitraum, der mit dem Monat der Antragstellung beginnt und in der Regel zwölf Monate dauert. Auf Antrag kann noch ein höheres Einkommen anrechnungsfrei bleiben, wenn Du z. B. Semestergebühren zahlen musst.

    Seit dem 1. August bzw. 1.10.2016 liegt die Hinzuverdienstgrenze bei 5.400 € im Jahr, also 450 € im Monat.

    So zahlst Du bei einem 450,00-Euro-Job Steuern

    verschiedene Möglichkeiten der pauschalen Versteuerung, Minijob und Lohnsteuerkarte

    Auch der Lohn aus einem 450 €-Job muss versteuert werden – nur merkt man das als Mini-Jobber normalerweise gar nicht. Denn der Arbeitgeber zahlt eine Pauschale für Dich an den Staat. Es geht aber auch anders. Insgesamt gibt es drei Möglichkeiten, wie der Lohn aus einem 450,00-Euro-Job versteuert werden kann:

    Pauschalversteuerung durch den Arbeitgeber mit 2 % oder

    Pauschalversteuerung durch den Arbeitgeber mit 20 % oder

    das übliche Steuerabzugsverfahren über die elektronische Lohnsteuerkarte.

    Pauschalversteuerung durch den Arbeitgeber mit 2 %

    Das ist der Normalfall und für alle Beteiligten besonders günstig: Der Arbeitgeber zahlt eine einheitliche Pauschsteuer von 2 % des Arbeitslohns. Damit ist die Steuer abgegolten und das Thema erledigt. Der Arbeitslohn aus dem 450 €-Job bleibt dann für Dich komplett steuerfrei.

    In Deiner Steuererklärung taucht der 450,00-Euro-Job also gar nicht auf. Das heißt, wenn Du nur diesen Job hast, brauchst Du eigentlich keine Steuererklärung abzugeben.

    Aber halt: Du willst ja mit den Kosten für Dein Studium in den kommenden Jahren Steuern sparen – erinnerst Du Dich an die Verlustfeststellung und den Verlustvortrag. Falls nicht: → Hier kannst Du den Bereich noch einmal nachlesen.

    Pauschalversteuerung durch den Arbeitgeber mit 20 %

    Zahlt der Arbeitgeber für Deinen Minijob ausnahmsweise keinen Pauschalbeitrag an die Rentenversicherung, weil zum Beispiel wegen der Zusammenrechnung mit anderen Beschäftigungsverhältnissen normale Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen sind, darf er den Arbeitslohn aus dem 450,00-Euro-Job nicht (wie eben erklärt) mit 2 % pauschal versteuern. Es besteht aber die Möglichkeit einer Pauschalversteuerung mit 20 %.

    Da das eher die Ausnahme ist, gehen wir hier nicht näher darauf ein, so viel sei aber gesagt:

    Für Dich als Arbeitnehmer hat die Pauschalversteuerung mit 20 % die gleichen Konsequenzen wie die Pauschalversteuerung mit 2 %: Der Arbeitslohn bleibt für Dich steuerfrei, in Deiner Steuererklärung taucht der 450,00-Euro-Job nicht auf. Das heißt, wenn Du nur diesen Job hast, brauchst Du eigentlich keine Steuererklärung abzugeben.

    Aber halt: Du willst ja mit den Kosten für Dein Studium in den kommenden Jahren Steuern sparen – erinnerst Du Dich an die Verlustfeststellung und den Verlustvortrag. Falls nicht: → Hier kannst Du den Bereich noch einmal nachlesen. Falls ja: spring einfach gleich → hier hin

    Normale Versteuerung über die elektronische Lohnsteuerkarte

    Wird der Arbeitslohn aus einem 450,00-Euro-Job weder mit 2 % noch mit 20 % pauschal versteuert, muss der Arbeitgeber ihn ganz normal über die elektronische Lohnsteuerkarte versteuern. Er behält dann die Lohnsteuer ein und führt sie an das Finanzamt ab. Die Höhe des Lohnsteuerabzugs hängt dabei wesentlich von Deiner Steuerklasse ab, außerdem ist Kirchensteuer fällig, falls Du Kirchenmitglied bist. Wegen der geringen Höhe der Lohnsteuer wird jedoch (unabhängig von Deiner Steuerklasse) kein Solidaritätszuschlag erhoben.

    Wenn Du keine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung hast, aber mehrere Minijobs, dann wird trotzdem für einen 450,00-Euro-Job Lohnsteuer nach Steuerklasse VI einbehalten. Und das, obwohl häufig letztlich gar keine Lohnsteuer anfällt! Die zu viel bezahlte Steuer bekommst Du nach Ablauf des Jahres zurück, wenn Du eine Steuererklärung abgibst.

    Endgültig abgerechnet wird in der Steuererklärung

    Dein 450,00-Euro-Job über elektronische Lohnsteuerkarte versteuert, zählt der Verdienst daraus zu den Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit und muss deshalb in der Anlage N Deiner Steuererklärung angegeben werden.

    Kosten, die Dir im Zusammenhang mit dem Minijob entstanden sind, machst Du in der Steuererklärung als Werbungskosten geltend. Das können zum Beispiel Fahrtkosten sein oder die Kosten für Arbeitskleidung. Wenn Du nur geringe Kosten hattest, bekommst Du auf jeden Fall den Werbungskosten-Pauschbetrag (wird auch Arbeitnehmer-Pauschbetrag genannt) von zurzeit 1.000 €. Höhere Kosten musst Du mit Quittungen nachweisen.

    Manchmal kann die Versteuerung nach Lohnsteuerkarte günstiger sein!

    Minijob und Lohnsteuerkarte, das sollten auch Deine Eltern wissen

    Die folgenden Erklärungen sind nicht nur für Dich, sondern vor allem auch für Deine Eltern interessant.

    Die Versteuerung über elektronische Lohnsteuerkarte kann ausnahmsweise günstiger sein, wenn Angehörige (z. B. die Eltern) Unterhaltszahlungen an den Minijobber (z. B. Dich) als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend machen. Denn der maximal abzugsfähige Unterhalts-Höchstbetrag wird gekürzt, soweit der Minijobber eigene Einkünfte und Bezüge von mehr als 624 € im Jahr bzw. 52 € im Monat hat. Einkünfte und Bezüge sind für das Finanzamt zwei verschiedene Sachen – die Unterscheidung ist für Deine Eltern wichtig, und Du selbst solltest sie auch mal gelesen haben:

    Unter Einkünfte versteht man die steuerpflichtigen Einnahmen nach Abzug der damit zusammenhängenden Werbungskosten. Hat ein Minijobber den Arbeitslohn über elektronische Lohnsteuerkarte versteuert, gehört dazu der Bruttoarbeitslohn nach Abzug des Arbeitnehmer-Pauschbetrages von 1.000 € bzw. nach Abzug höherer nachgewiesener Werbungskosten.

    Pauschal versteuerter Arbeitslohn dagegen gehört zu den Bezügen . Hier wird kein Arbeitnehmer-Pauschbetrag (oder höhere Werbungskosten) abgezogen. Nur die Bezüge insgesamt werden um eine Kostenpauschale in Höhe von 180 € vermindert.

    Ein weiterer Punkt, der Dich und Deine Eltern betrifft, hängt mit der gesetzlichen Krankenversicherung zusammen: Wenn Du einen Minijob hast und in der gesetzlichen Krankenversicherung beitragsfrei bei Deinen Eltern mitversichert ist, kann eine Versteuerung des Arbeitslohns über elektronische Lohnsteuerkarte günstiger sein: In der gesetzlichen Familienversicherung beträgt das zulässige Gesamteinkommen für Minijobber 450 € monatlich. Wird daneben noch weiteres anrechenbares Einkommen (z. B. Einkünfte aus Kapitalvermögen oder aus Vermietung) bezogen, kann von Vorteil sein, dass bei normal versteuertem Arbeitslohn der Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.000 € oder höhere Werbungskosten Dein Gesamteinkommen mindern. Bei pauschal versteuertem Arbeitslohn dagegen können Werbungskosten nicht abgezogen werden.

    Rechnen – und dann mit dem Arbeitgeber sprechen

    Falls für Dich die normale Versteuerung mit elektronischer Lohnsteuerkarte ausnahmsweise günstiger ist als die verbreitete Pauschalversteuerung, solltest Du Deinen Arbeitgeber bitten, dies nachträglich zu ändern. Das ist möglich! Der Arbeitgeber kann für das gesamte abgelaufene Jahr nachträglich von der Pauschal- zur Normalversteuerung wechseln. Das ist noch so lange möglich, bis er für das betreffende Jahr die Lohnsteuerbescheinigung übermittelt hat.

    Nicht erlaubt aber ist es aber, während des Jahres zu wechseln, um die Vorteile beider Besteuerungsarten auszunutzen.

    Die Steuererklärung lohnt sich für jeden!

    Für Studenten haben wir → hier eine kostenlose Sonder-Ausgabe unserer Steuererklärungs-Software zusammengestellt – darin findest Du genau die Formulare, die Du abgeben musst. Nicht mehr und nicht weniger. Ganz einfach und übersichtlich am Bildschirm auszufüllen.

    Источники: http://www.geringfuegigebeschaeftigung.net/steuern/, http://www.steuerklassen.com/minijob/steuerklassen-und-minijobs/, http://www.steuertipps.de/die-erste-steuererklaerung/studenten/studenten-mit-450-job-minijob

    HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

    Please enter your comment!
    Please enter your name here