Was passiert wenn keine steuererklärung abgegeben wird

    0
    37

    Steuererklärung nicht abgegeben – droht jetzt eine Strafe?

    Frist verpasst : Steuererklärung nicht rechtzeitig abgegeben – droht eine Strafe?

    Mist, die Steuererklärung. Den Papierkram schieben viele gern vor sich her. Bis die Erinnerung vom Finanzamt kommt. Eigentlich muss die Steuererklärung Ende Mai abgegeben sein, sonst droht ein Verspätungszuschlag.

    Für die meisten Bundesländer endete mit dem 31. Mai die Frist zur Abgabe der Steuererklärung. In Nordrhein-Westfalen gibt es sogar eine verlängerte Abgabefrist für die Einkommenssteuererklärung: Wer sich bis Ende Mai beim Online-Portal Elster angemeldet hat, hat noch bis Ende Juli Zeit. Die Fristen gelten allerdings nur für diejenigen Steuerzahler, die dazu verpflichtet sind, die Erklärung abzugeben.

    Wer sie freiwillig abgibt, hat dafür bis zu vier Jahre Zeit. Das bedeutet: Sie können bis zum 31. Dezember 2017 noch eine freiwillige Einkommensteuererklärung für das Jahr 2013 nachreichen.

    Was passiert, wenn man die Steuererklärung verspätet oder gar nicht abgibt?

    Bis zu 10 Prozent der Steuersumme (höchstens aber 25.000 Euro), die ein einzelner Steuerpflichtiger nachzahlen muss oder erstattet bekommt, kann das Finanzamt als Verspätungszuschlag verlangen. Entschieden wird im Einzelfall, nämlich durch den jeweils zuständigen Finanzbeamten.

    Der Sachbearbeiter prüft nach eigenem Ermessen, ob ein Steuerpflichtiger den Verspätungszuschlag zahlen muss oder nicht. Die Information, wie hoch der jeweilige Zuschlag ausfällt, erhalten Betroffene gemeinsam mit ihrem Steuerbescheid per Post.

    Nachreichen – geht das?

    „Bürgerinnen und Bürger, die die Anmeldefrist verpasst haben, sollten die Abgabe der Steuererklärung schnellstmöglich nachholen“, rät Lars Fiethen vom Finanzministerium NRW. Er empfiehlt, das Finanzamt auf das verspätete Einreichen der Steuererklärung und die Gründe dafür hinzuweisen. „Nur so können nachvollziehbare Gründe für die verspätete Abgabe in die Entscheidung einfließen“.

    Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein beauftragen

    Wer seine Steuererklärung durch einen Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein erstellen lässt, muss sie erst bis Ende Dezember in diesem Jahr abgeben.

    Vorsicht, Steuerschätzung

    Wird erst gar keine Steuererklärung abgegeben, droht eine Steuer-Schätzung. Und eine solche Schätzung entbindet den Steuerpflichtigen nicht von der Abgabe einer Steuererklärung.

    Krankheit schützt vor Zuschlag nicht

    Unfall, Krankheit, Reha – wer aus gesundheitlichen Gründen seine Steuererklärung zu spät abgibt, muss das ausreichend und überzeugend begründen. Die bloße Tatsache, kurz vor der Abgabefrist krank gewesen zu sein, schützt in der Regel nicht vor einem Verspätungszuschlag. Das hat das Finanzgericht Köln in einem Urteil klargestellt (FG Köln vom 30.5.2012, Az.: 7 K 3652/11). Bei langen und schweren Krankheiten oder unvorhersehbaren Ereignissen kann im begründeten Einzelfall durchaus aber eine Fristverlängerung beantragt werden.

    Letztendlich ist es immer am besten, sich mit seinem zuständigen Finanzamt in Verbindung zu setzen, so kann die Situation am besten gelöst werden.

    Was passiert, wenn man keine Steuererklärung macht?

    Für viele ist die jährliche Steuererklärung eine lästige Pflicht. Trotzdem gilt: Wer in der Schweiz steuerpflichtig ist, der muss auch die Erklärung zu seinem Einkommen abgeben. Doch was passiert, wenn man keine Steuererklärung macht?

    Jeder Steuerpflichtige bekommt zunächst die Aufforderung, dass er bis zum 31. März eine vollständig ausgefüllte Steuererklärung abgeben muss.

    Ist man aus bestimmten Gründen – wie zum Beispiel einer Krankheit – nicht in der Lage, dem nachzukommen, so kann man bis zum Stichtag ein Fristerstreckungsgesuch einreichen.

    Wer das nicht macht und den Termin verstreichen lässt oder ihn einfach vergisst, der wird vom Steueramt eine Mahnung bekommen. Kommt man auch dann seiner Pflicht nicht nach, so schätzt das Steueramt das Einkommen und die Steuerpflicht nach pflichtgemässem Ermessen ein.

    Busse und Verfahren drohen, wenn man den Termin versäumt

    Doch dann lauern vor allem zwei Gefahren:

    Grundsätzlich kann man wegen einer Verletzung der Verfahrenspflichten mit einer Busse belegt werden. In einem schweren Fall oder, wenn man bereits wiederholt seine Erklärung nicht abgegeben hat, ist ein Bussgeld bis zu einer Höhe von 10.000 Franken möglich.

    Wird die Steuerschuld vom Steueramt nach dem Prinzip des pflichtgemässem Ermessens zu niedrig eingeschätzt, so droht sogar ein Nachsteuer- und Bussenverfahren wegen einer Steuerhinterziehung.

    Keine Steuererklärung zu machen, ist keine Lösung

    Wer mit der Einschätzung nach pflichtgemässem Ermessen nicht einverstanden ist, der kann dagegen zwar eine Einsprache erheben. Erfolgreich wird diese aber wahrscheinlich nur sein, wenn man die Einreichung einer vollständig ausgefüllten Formulare fristgerecht nachholt.

    Fest steht damit: Wer keine Steuererklärung macht, kommt am Ende doch nicht darum herum oder er hat wahrscheinlich eine Menge Ärger mit dem Steueramt am Hals. Lösung ist das keine.

    Wir nehmen Ihnen die Steuererklärung ab!

    Die gute Nachricht und eine ideale Lösung: Wenn Ihnen die Steuererklärung lästig oder auch einfach zu kompliziert ist, nehmen Ihnen unsere Experten der ECO Treuhand die Arbeit ab.

    Wir füllen nicht nur Ihre Erklärung so aus, wie es sein soll, sondern sorgen auch dafür, dass bei Ihnen alle möglichen Abzüge berücksichtigt werden. So erreichen Sie das Optimum und führen möglichst geringe Steuern ab!

    Profitieren Sie auch von unserem Neukunden Angebot:

    Steuererklärung für 100 Franken

    Das erste unserer Beratungsgespräche ist kostenlos!

    Hinterlassen Sie Ihre Kontaktdaten und wir rufen zurück.

    Mit unserem Newsletter bleiben Sie stets informiert!

    Steuererklärung nicht abgegeben – droht jetzt eine Strafe?

    Frist verpasst : Steuererklärung nicht rechtzeitig abgegeben – droht eine Strafe?

    Mist, die Steuererklärung. Den Papierkram schieben viele gern vor sich her. Bis die Erinnerung vom Finanzamt kommt. Eigentlich muss die Steuererklärung Ende Mai abgegeben sein, sonst droht ein Verspätungszuschlag.

    Für die meisten Bundesländer endete mit dem 31. Mai die Frist zur Abgabe der Steuererklärung. In Nordrhein-Westfalen gibt es sogar eine verlängerte Abgabefrist für die Einkommenssteuererklärung: Wer sich bis Ende Mai beim Online-Portal Elster angemeldet hat, hat noch bis Ende Juli Zeit. Die Fristen gelten allerdings nur für diejenigen Steuerzahler, die dazu verpflichtet sind, die Erklärung abzugeben.

    Wer sie freiwillig abgibt, hat dafür bis zu vier Jahre Zeit. Das bedeutet: Sie können bis zum 31. Dezember 2017 noch eine freiwillige Einkommensteuererklärung für das Jahr 2013 nachreichen.

    Was passiert, wenn man die Steuererklärung verspätet oder gar nicht abgibt?

    Bis zu 10 Prozent der Steuersumme (höchstens aber 25.000 Euro), die ein einzelner Steuerpflichtiger nachzahlen muss oder erstattet bekommt, kann das Finanzamt als Verspätungszuschlag verlangen. Entschieden wird im Einzelfall, nämlich durch den jeweils zuständigen Finanzbeamten.

    Der Sachbearbeiter prüft nach eigenem Ermessen, ob ein Steuerpflichtiger den Verspätungszuschlag zahlen muss oder nicht. Die Information, wie hoch der jeweilige Zuschlag ausfällt, erhalten Betroffene gemeinsam mit ihrem Steuerbescheid per Post.

    Nachreichen – geht das?

    „Bürgerinnen und Bürger, die die Anmeldefrist verpasst haben, sollten die Abgabe der Steuererklärung schnellstmöglich nachholen“, rät Lars Fiethen vom Finanzministerium NRW. Er empfiehlt, das Finanzamt auf das verspätete Einreichen der Steuererklärung und die Gründe dafür hinzuweisen. „Nur so können nachvollziehbare Gründe für die verspätete Abgabe in die Entscheidung einfließen“.

    Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein beauftragen

    Wer seine Steuererklärung durch einen Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein erstellen lässt, muss sie erst bis Ende Dezember in diesem Jahr abgeben.

    Vorsicht, Steuerschätzung

    Wird erst gar keine Steuererklärung abgegeben, droht eine Steuer-Schätzung. Und eine solche Schätzung entbindet den Steuerpflichtigen nicht von der Abgabe einer Steuererklärung.

    Krankheit schützt vor Zuschlag nicht

    Unfall, Krankheit, Reha – wer aus gesundheitlichen Gründen seine Steuererklärung zu spät abgibt, muss das ausreichend und überzeugend begründen. Die bloße Tatsache, kurz vor der Abgabefrist krank gewesen zu sein, schützt in der Regel nicht vor einem Verspätungszuschlag. Das hat das Finanzgericht Köln in einem Urteil klargestellt (FG Köln vom 30.5.2012, Az.: 7 K 3652/11). Bei langen und schweren Krankheiten oder unvorhersehbaren Ereignissen kann im begründeten Einzelfall durchaus aber eine Fristverlängerung beantragt werden.

    Letztendlich ist es immer am besten, sich mit seinem zuständigen Finanzamt in Verbindung zu setzen, so kann die Situation am besten gelöst werden.

    Источники: http://mobil.mopo.de/news/politik-wirtschaft/geld/frist-verpasst-steuererklaerung-nicht-rechtzeitig-abgegeben—droht-eine-strafe–23626204, http://www.ecotreuhand.ch/was-passiert-wenn-man-keine-steuererklaerung-macht/, http://mobil.berliner-kurier.de/news/politik—wirtschaft/geld/frist-verpasst-steuererklaerung-nicht-rechtzeitig-abgegeben—droht-eine-strafe–23626204

    HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

    Please enter your comment!
    Please enter your name here