Wechsel steuerklasse

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    Die Steuerklasse wechseln

    Ein Steuerklassenwechsel sollte in Erwägung gezogen werden, wenn sich die Lebenssituation oder das Einkommensverhältnis einer Person ändert. Ein Wechsel kann einmal im Jahr vollzogen werden und bietet sich besonders für Ehepaare oder eingetragene Lebenspartner an.

    Aber auch nach der Scheidung bzw. bei Trennung, bei eintretender Arbeitslosigkeit oder beim Bezug von Elterngeld kann ein Wechsel sinnvoll oder gar erfoderlich sein.

    Dafür müssen die Steuerzahler nur ein ausgefülltes Formular an das zuständige Finanzamt schicken. Die Frist hierfür ist der 30. November eines Jahres. Mit einem Wechsel hin zu einer günstigeren Lohnsteuerklassenkombination – z. B. von 4/4 auf 3/5 oder umgekehrt – können letztlich Steuern eingespart werden.

    Steuerklasse wechseln – in der Praxis einfach

    Der eigentliche Wechsel der Steuerklasse ist sehr einfach. Dazu müssen die Betroffenen ein Formular ausfüllen und unterschrieben an das zuständige Finanzamt schicken.

    • Möchte ein Ehepaar oder eine gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft die Steuerklassen wechseln, ist es zwingend erforderlich, dass beide Partner mit dem Wechsel einverstanden sind und beide das Formular unterschreiben.

    Für wen ein Steuerklassenwechsel möglich ist, kann diesen einmal jährlich vollziehen. Wer ein persönliches Gespräch bevorzugt, sollte einen Termin mit einem Ansprechpartner im zuständigen Finanzamt vereinbaren.

    Steuerformulare 2017

    Wer kann/muss die Steuerklasse wechseln? – eine Übersicht

    Steuerklasse wechseln in besonderen Lebenssituationen

    Nach der Heirat werden alle Ehepaare automatisch in die Steuerklasse 4 eingeordnet. Ehepartner, die beide in etwa gleich verdienen, sollten bei dieser Steuerklassenkombination bleiben.

    Verdient ein Ehepartner deutlich mehr, macht es in der Regel Sinn, dass sich der Besserverdiener in Lohnsteuerklasse 3 veranlagen lässt. Der Partner mit dem niedrigeren Einkommen wechselt in Steuerklasse 5.

    Der Wechsel der Steuerklasse resultiert in einem deutlich höheren Nettoeinkommen.

    Ein solcher Wechsel kann für Ehepaare bzw. gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften immer wieder sinnvoll sein. Erhält ein Partner beispielsweise eine deutliche Gehaltserhöhung, kann es auch hier von Vorteil sein, von der Steuerklassenkombination 4/4 zu 3/5 zu wechseln.

    Plant man eine Schwangerschaft, lohnt sich der Wechsel in die Steuerklassen 3/5. Dabei sollte der Partner, der später das Elterngeld bezieht, in die Steuerklasse 3 wechseln. Denn das Elterngeld wird auf Basis des letzten Nettoeinkommens berechnet. Da die Steuerklasse 3 die Klasse mit den geringsten Abzügen ist, fällt am Ende auch das Elterngeld höher aus.

    Paare, die sich zu einer Scheidung entschlossen haben, diese jedoch noch nicht vollzogen ist, können sich gemeinsam veranlagen lassen. Zwar gelten im Trennungsjahr Ausnahmen, doch wenn man belegen kann, dass man während des Trennungsjahrs immer noch zumindest teilweise zusammengelebt hat, wird auch hier eine gemeinschaftliche Veranlagung vom Finanzamt meistens akzeptiert.

    • Lebt man „nur“ in einer Lebenspartnerschaft, ist es nicht möglich, sich gemeinsam veranlagen zu lassen. Somit ist es auch nicht möglich, die Steuerklasse zu wechseln. Diese Lebenspartnerschaft ist nicht mit einer eingetragenen Lebensparterschaft zu verwechseln. Für diese gelten dieselben Möglichkeiten wie für Ehepaare.

    Droht in näherer Zukunft Arbeitslosigkeit, macht es Sinn, in eine günstigere Steuerklasse zu wechseln.

    Das Arbeitslosengeld wird basierend auf dem letzten Nettoeinkommen berechnet. Wechselt man rechtzeitig in eine Steuerklasse mit weniger Abzügen, kann man somit das Nettoeinkommen und folglich auch das Arbeitslosengeld etwas erhöhen.

    Alleinerziehende werden in der Regel in Steuerklasse 2 eingeordnet. Es muss jedoch die Voraussetzung erfüllt sein, dass sie mindestens ein minderjähriges und im gleichen Haushalt lebendes Kind betreuen. Des Weiteren darf die alleinerziehende Person mit keinem anderen Erwachsenen eine gemeinsame Haushaltsführung haben.

    Für Arbeitnehmer in Steuerklasse 2 findet der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende (§ 24b) Berücksichtigung. Dadurch fallen deutlich weniger Steuern für die betroffenen Personen an.

    Wer in Steuerklasse 2 möchte, muss beim zuständigen Finanzamt einen Wechsel beantragen. Dafür steht dem Arbeitnehmer ein Formular zur Verfügung, das direkt beim zuständigen Finanzamt, per Post oder auch per Mail eingereicht werden kann.

    • Durch erwachsene Kinder ohne Kindergeldanspruch im Haushalt entfällt der Anspruch auf den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende nach § 24b EStG.

    Sonderfall: Steuerklassenwechsel als Witwe

    Der Staat hilft einer Witwe bzw. einem Witwer nach dem Tod des Ehepartners, indem er besondere Einstufung der Steuerklasse vornimmt. Verwitwete werden für das Jahr, in dem der Partner verstorben ist sowie für das darauffolgende Jahr in die Steuerklasse 3 eingestuft. Der Vorteil dabei: In der Steuerklasse 3 erhält die Witwe bzw. der Witwer die höchsten Freibeträge.

    Endet die Zeit in Steuerklasse 3, so wird die verwitwete Person in die Steuerklasse 1 eingestuft. Sie verliert folglich ihre Privilegien und wird vom Staat als eine ledige Person betrachtet. Jedoch gibt es hier auch Ausnahmen: Wer minderjährige, im Haushalt lebende Kinder hat oder als Witwe bzw. Witwer eine neue Ehe eingeht, wird nicht in Steuerklasse 1 einsortiert.

    • Die Einordnung des Hinterbliebenen in Steuerklasse 3 erfolgt automatisch. Die Meldeämter übermitteln den Zeitpunkt des Todes an die Datenbank der Finanzverwaltung.

    Häufig gestellte Fragen zum Steuerklassenwechsel

    Wann sollte man die Steuerklasse wechseln?

    Es gibt Situationen, in denen es sinnvoll ist, einen Wechsel der Lohnsteuerklasse zumindest in Erwägung zu ziehen.

    Zum Beispiel ist es ratsam, die Steuerklasse zu wechseln, wenn man verheiratet ist und einer der Partner einen deutlichen Gehaltssprung (in die eine oder andere Richtung) macht. Gewechselt wird in diesem Fall von der gemeinsamen Steuerklasse 4 in die Klassen 3 und 5.

    • Wer sich trennt, aber vor der Scheidung zumindest zeitweise noch zusammenlebt, muss nicht wechseln.

    Wird das Nettoeinkommen durch einen Wechsel der Steuerklasse grundsätzlich höher?

    Nein. Der Wechsel in eine andere Steuerklasse kann zwar zu einem höheren monatlichen Nettoeinkommen verhelfen, im Rahmen einer Einkommensteuererklärung am Jahresende wird dies jedoch wieder nivelliert. Vor allem in der Steuerklassenkombination 3/5 sind Steuernachzahlungen sehr häufig.

    Wann sollten Ehepaare die Steuerklasse wechseln?

    Die automatische Einstufung eines Ehepaares ist für beide Partner die Steuerklasse 4.Der Gesetzgeber hat jedoch erlaubt, dass Ehepaare auch die Steuerklassenkombination 4/4 mit Faktor wählen können. Hiermit soll erreicht werden, dass die zu zahlende Steuer in einem besseren Verhältnis zum tatsächlichen Einkommen steht: Wer mehr verdient, zahlt mehr, wer weniger verdient, zahlt weniger.

    Verdient ein Ehegatte deutlich mehr als der andere, macht ein Wechseln hin zu der Steuerklassenkombination 3 und 5 Sinn. Der Partner mit dem höheren Einkommen wählt die Klasse 3, der andere Steuerklasse 5. Auf das höhere Gehalt wird dann ein geringerer Steuersatz angewendet, was für den Partner mit der Steuerklasse 3 zu einem größeren Nettoeinkommen führt. Der Ehegatte in Steuerklasse 5 hat hingegen sehr hohe Abzüge. In Verbindung mit Steuerklasse 3 kann das Paar jedoch insgesamt einen maximalen steuerlichen Vorteil geltend machen.

    Welche Nachteile hat die Steuerklassenkombination 3/5?

    Die Wahl der Steuerklasse 3/5 hat jedoch den entscheidenden Nachteil, dass diese Paare in jedem Fall eine Steuererklärung am Jahresende abgeben müssen. Bei der Klassenkombination 4/4 ist das nicht erforderlich.

    Die Abgabe der Steuererklärung ermöglicht es dem Finanzamt, durch die Addition der beiden Einkommen und die Anwendung des Ehegattensplittings eventuell zu wenig gezahlte Steuern nachzufordern.

    • Die Erfahrung hat gezeigt, dass bei der Steuerklasse 3/5 fast immer eine Steuernachzahlung erfolgt. Der Wechsel lohnt sich nur dann, wenn der Einkommensunterschied zwischen den beiden Einkommen mindestens 40/60 Prozent beträgt.

    Der Steuerklassenwechsel kann jedoch auch aus einem anderen Grund wichtig sein. Dadurch, dass sich bei einem Arbeitnehmer das Nettoeinkommen erhöht, hat er den Vorteil, dass bei allen staatlichen Zahlungen, die auf dem Nettoeinkommen beruhen, eine höhere Zahlung erzielt wird.

    Wirkt sich der Wechsel der Steuerklasse auf das Elterngeld aus?

    Man kann einen gewissen steuerlichen Vorteil erzielen, wenn man rechtzeitig aus der Steuerklassenkombination 4/4 in die Steuerklassenkombination 3/5 wechselt. Derjenige, der das Elterngeld bezieht, erhält die Steuerklasse 3. Dabei gelten allerdings enge Fristen, die insbesondere von den werdenden Mütter nur schwer eingehalten werden können.

    Wer die Fristen einhalten kann, für den lohnt sich dieser Wechsel, da das Elterngeld aufgrund des Nettoeinkommens der zurückliegenden 12 Monate berechnet wird.

    Die Fristen für den Wechsel:
    • Mütter sollten mindestens 7 Monate vor dem Mutterschutz die Steuerklasse wechseln,
    • Väter 7 Monate vor der Geburt.

    Ändert sich die Höhe des Arbeitslosengeldes nach einem Wechsel?

    In der Tat ist das Arbeitslosengeld von der Lohnsteuerklasse abhängig. So ist bei Steuerklasse 4 das Arbeitslosengeld höher als bei Steuerklasse 5.

    Wechselt zum Beispiel der Ehepartner, der einer Erwerbstätigkeit nachgeht, die Steuerklasse von 4 auf 3, kann es zu Problemen mit dem Arbeitsamt kommen, da der Wechsel erst bei bereits bestehender Arbeitslosigkeit erfolgt ist.

    • Es wird daher vor dem Antrag auf einen Wechsel der Steuerklasse dringend empfohlen, sich direkt an das Arbeitsamt zu wenden, und um Klärung zu bitten. Auf diese Weise können Probleme, die durch einen Wechsel der Steuerklasse während einer bestehenden Arbeitslosigkeit entstehen können, vermieden werden.

    Wer kann die Steuerklasse wechseln?

    Ehepaare und eingetragene Lebensgemeinschaften können die Steuerklassen wechseln. Zudem können Personen, die zukünftig alleinerziehend sind, das alleinige Sorgerecht haben und das Kindergeld beziehen, in eine andere Klasse wechseln.

    Steuerklasse wechseln: drei Beispiele

    Nachfolgend finden Sie drei Szenarien für den Steuerklassenwechsel.

    Szenario 1: Eheschließung zweier steuerpflichtiger Personen (keine Kinder)

    Für beschäftigte Singles gilt in Deutschland Lohnsteuerklasse 1 – sofern keine Kinder vorhanden sind. Im Zuge der Eheschließung wird automatisch eine Mitteilung an die Finanzbehörden erstellt.

    Diese ordnen beiden Ehepartnern im Anschluss die Merkmale aus Lohnsteuerklasse 4 zu. Ein Antrag auf Steuerklassenwechsel ist nicht erforderlich. Inzwischen gilt diese Regelung auch für Lebenspartnerschaften.

    Szenario 2: Eine steuerpflichtige Person erzieht ein Kind nach der Trennung allein

    Hier sind zwei Aspekte von Bedeutung: Einmal die Tatsache der Trennung und auf der anderen Seite der Aspekt Kind. Letzteres führt schlussendlich nicht dazu, dass der Steuerpflichtige in Steuerklasse 1 eingeordnet wird – sondern sich auf Antrag in Steuerklasse 2 einreiht und hier vom Entlastungsbetrag profitiert.

    Szenario 3: Ehepartner erwarten in einigen Monaten ein Kind

    In diesem Zusammenhang gilt vorab, dass beide Ehe- bzw. Lebenspartner (sofern es bisher keinen Anlass zum Wechsel der Steuerklasse gegeben hat) in Lohnsteuerklasse 4 eingeordnet sind.

    Da in Deutschland der Bezug von Elterngeld bzw. dessen Höhe an das Nettoeinkommen gekoppelt ist, bietet sich der Wechsel in Steuerklasse 3/5 an. Durch die günstigeren Freibeträge profitiert einer der beiden Partner später in Form eines höheren Leistungsbezugs.

    Steuerklasse ändern: Vorteile – Fristen – Tipps

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    Über das Produkt

    Steuerklasse ändern: Vorteile – Fristen – Tipps

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    Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis

    • 1. Welche Steuerklassen gibt es?
    • 2. Wann Sie die Steuerklasse ändern müssen
    • 3. Wann welche Steuerklassenwahl für Eheleute sinnvoll ist
      • 3.1 VI/VI
      • 3.2 III/V
      • 3.3 IV/IV mit Faktor
    • 4. Wie Sie die Steuerklasse wechseln
    • 5. Bis wann der Antrag gestellt werden kann
    • 6. Weitere Gründe für den Wechsel der Steuerklasse
    • 7. Anhang

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    Diese Lohnersatzleistungen sind steuerfrei. Es kann jedoch sein, dass Sie dann für Ihre übrigen steuerpflichtigen Einkünfte mehr Steuern zahlen müssen. Schuld daran ist der Progressionsvorbehalt und sein besonderer Steuersatz (§ 32 b EStG).

    Wie viel Steuern Sie wegen des Progressionsvorbehalts mehr zahlen müssen, können Sie mit unserem Progressionsvorbehalts-Rechner ermitteln.

    Dem Progressionsvorbehalt unterliegen nachfolgende Lohnersatzleistungen:

    Arbeitslosengeld I, Teilarbeitslosengeld, Zuschüsse zum Arbeitsentgelt, Kurzarbeitergeld, Winterausfallgeld, Insolvenzgeld, Übergangsgeld, Altersübergangsgeld, Altersübergangsgeld-Ausgleichsbetrag, Unterhaltsgeld als Zuschuss, Eingliederungshilfe nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch oder dem Arbeitsförderungsgesetz, das aus dem Europäischen Sozialfonds finanzierte Unterhaltsgeld sowie Leistungen nach § 10 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch, die dem Lebensunterhalt dienen; Insolvenzgeld, das nach § 188 Absatz 1 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch einem Dritten zusteht, ist dem Arbeitnehmer zuzurechnen,

    Krankengeld, Mutterschaftsgeld, Verletztengeld, Übergangsgeld oder vergleichbare Lohnersatzleistungen nach dem Fünften, Sechsten oder Siebten Buch Sozialgesetzbuch, der Reichsversicherungsordnung, dem Gesetz über die Krankenversicherung der Landwirte oder dem Zweiten Gesetz über die Krankenversicherung der Landwirte,

    Mutterschaftsgeld, Zuschuss zum Mutterschaftsgeld, die Sonderunterstützung nach dem Mutterschutzgesetz sowie den Zuschuss bei Beschäftigungsverboten für die Zeit vor oder nach einer Entbindung sowie für den Entbindungstag während einer Elternzeit nach beamtenrechtlichen Vorschriften,

    Arbeitslosenbeihilfe nach dem Soldatenversorgungsgesetz,

    Entschädigungen für Verdienstausfall nach dem Infektionsschutzgesetz vom 20.7.2000 (BGBl. I S. 1045),

    Versorgungskrankengeld oder Übergangsgeld nach dem Bundesversorgungsgesetz,

    nach § 3 Nr. 28 steuerfreie Aufstockungsbeträge oder Zuschläge,

    Verdienstausfallentschädigung nach dem Unterhaltssicherungsgesetz,

    Elterngeld nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz.

    Auch ausländische Einkünfte, die von der inländischen Besteuerung aufgrund eines Doppelbesteuerungsabkommens freigestellt sind, unterliegen dem Progressionsvorbehalt.

    Gesetze und Urteile (Quellen)

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    Источники: http://www.steuerklassen.com/steuerklasse-wechseln/, http://www.steuertipps.de/steuererklaerung-finanzamt/themen/steuerklasse-aendern-vorteile-fristen-tipps, http://www.steuertipps.de/lexikon/l/lohnersatzleistungen

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