Wechseln der steuerklasse

    0
    159

    Die Steuerklasse beim Finanzamt ändern

    • Bei einem Steuerklassenwechsel führt kein Weg am Finanzamt vorbei.
    • Um die Steuerklasse beim Finanzamt zu ändern, benötigt man ein spezielles Formular.
    • Nach einer Heirat erhalten beide Partner automatisch die Steuerklasse 4.
    • Sie können diese aber in eine andere Steuerklassenkombination ändern.

    Die Steuerklasse beim Finanzamt ändern – Voraussetzungen

    Um beim Finanzamt die Steuerklasse ändern zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden.

    So ist ein Steuerklassenwechsel immer dann möglich oder gar verpflichtend, wenn sich der Familienstand eines Steuerzahlers ändert.

    • Die freie Wahl der Steuerklasse haben grundsätzlich nur Ehepaare und eingetragene Lebenspartner. Ihnen stehen drei mögliche Steuerklassenkombinationen zur Verfügung. Für alle anderen gibt es festgelegte Steuerklassen, die im Regelfall nicht gewechselt werden können.

    Ehepaare werden bei Heirat automatisch in die Steuerklasse 4 einsortiert. Die Steuerklassenkombination 4/4 ist immer dann für ein Paar günstig, wenn es in etwa gleich höhe Einkünfte hat. Liegen die Gehälter weit auseinander (Einkommensverhältnis von 60/40 Prozent oder mehr), bietet sich die Steuerklassenkombination 3/5 an. Auch die Variante 4/4 mit Faktor ist für Ehepaare denkbar. Mit dem Formular zur Änderung können Ehepaare die Steuerklasse beim Finanzamt ändern lassen.

    Singles mit/ohne Kinder

    Singles ohne Kinder werden in den allermeisten Fällen in die Steuerklasse 1. Singles mit Kindern werden nach Steuerklasse 2 veranlagt.

    Von dieser Regelung gibt es jedoch bestimmte Ausnahmen. So kann die Steuerklasse 2 nur von Personen in Anspruch genommen werden, die dauerhaft mit einem minderjährigen Kind in einem Haushalt leben, für das sie das Sorgerecht besitzen und demzufolge auch kindergeldberechtigt sind. Des Weiteren darf keine zusätzliche volljährige Person mit im Haushalt wohnen, die als Erziehungsberechtigter fungieren könnte.

    Eingetragene Lebenspartnerschaften

    Für eingetragene Lebenspartnerschaften war es bis einschließlich 2013 nicht in allen Bundesländern uneingeschränkt möglich, die Steuerklasse beim Finanzamt zu ändern. Oftmals verblieben sie in der Steuerklasse 1 oder 2, hatten unter bestimmten Umständen aber durchaus Chancen, die Steuerklassenkombination 3/5 zu wählen.

    Mittlerweile sind eingetragene Lebenspartner mit Verheirateten gleichgestellt und können genau wie diese eine von drei Steuerklassenkombinationen (4/4, 3/5 und 4/4 mit Faktor) wählen. Um die Steuerklasse beim Finanzamt zu ändern, können eingetragene Lebenspartnerschaften auf das Formular zur Änderung zurückgreifen.

    Übersicht: Für wen gilt welche Steuerklasse?

    Die Steuerklasse beim Finanzamt ändern – mögliche Gründe

    Die Wahl der Steuerklasse haben nur Ehepaare und eingetragene Lebenspartnerschaften. Doch wann ist ein Steuerklassewechsel für diese Personen sinnvoll und in welchen Situationen ist es auch für Ledige, Alleinerziehende und Verwitwete ratsam oder sogar erforderlich, die Steuerklasse beim Finanzamt zu ändern?

    Bei Heirat oder Eintragung einer Lebenspartnerschaft

    Wer heiratet oder eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingeht, wird automatisch von Steuerklasse 1 oder 2 in Steuerklasse 4 verlegt. Ist die Steuerklassenkombination 4/4 für das frischgebackene Ehepaar ungünstig, kann es einmal jährlich die Steuerklasse wechseln. Weitere Kombinationsmöglichkeiten sind 3/5 und 4/4 mit Faktor.

    Nach der Scheidung

    Entscheidet sich ein Ehepaar dazu, fortan getrennte Wege zu gehen, hat dies auch Einfluss auf die Steuerklassen. Im Jahr der Trennung, dem sogenannten Trennungsjahr, haben die Partner die Möglichkeit, weiterhin in ihren Steuerklassen zu bleiben. Sobald das Paar allerdings als geschieden gilt, werden die ehemaligen Partner nach Steuerklasse 1 verlangt.

    Einzige Ausnahme: Ist aus der Ehe ein Kind hervorgegangen, für das einer der Partner das alleinige Sorgerecht hat, kann er Steuerklasse 2 zugeordnet werden.

    Nach der Geburt eines Kindes

    Bekommt ein Ehepaar Nachwuchs, so hat dies zunächst keinen Einfluss auf die Steuerklasse. Bekommt eine ledige Person hingegen ein Kind, hat sie die Möglichkeit, von Steuerklasse 1 in Steuerklasse 2 zu wechseln.

    Voraussetzung für die Änderung der Steuerklasse: Die Person muss das alleinige Sorgerecht haben und darf mit keinem weiteren Volljährigen zusammenleben, der als Erziehungsberechtigter fungieren könnte.

    Tod des Partners

    Stirbt ein Ehepartner, kann die verwitwete Person im Jahr des Todes und im darauffolgenden Jahr nach Steuerklasse 3 veranlagt werden. Nach dieser Zeit wird die Witwe bzw. der Witwer als ledig angesehen und der Klasse 1 zugeordnet.

    Ist ein minderjähriges Kind vorhanden, kann es in bestimmten Fällen für Witwen günstiger sein, die Steuerklasse 2 zu wählen. Entsprechend die Steuerklasse beim Finanzamt zu ändern, kann in diesem Fall auch vor Ablauf der Zeit in Lohnsteuerklasse 3 möglich sein.

    Änderung der Einkommensverhältnisse

    Erhält ein Ehepartner eine Gehaltserhöhung oder verringert sich das Einkommen eines Partners zum Beispiel aufgrund eines Jobwechsels, kann es für Ehepaare ratsam sein, die Steuerklasse beim Finanzamt zu ändern. Ehepaare und eingetragene Lebenspartner können zwischen den Steuerklassenkombinationen 4/4, 3/5 und 4/4 mit Faktor wählen.

    Angaben für das Formular zur Änderung der Steuerklasse:

    Das Formular zur Änderung der Steuerklasse benötigt nur wenige Angaben. So muss unter anderem:

    • der Name und der Geburtsname
    • das Geburtsdatum
    • der Wohnort und
    • der Familienstand

    eingetragen werden. Darüber hinaus muss die Steuer-Nummer und die Umsatzsteuer-Identifikations-Nummer angegeben werden und selbstverständlich muss der gewünschte Wechsel aufgeführt werden. Ehe- und Lebenspartner, die beim Finanzamt die Steuerklasse ändern möchten, können dies gemeinsam oder alleine tun.

    • Für wen ein Steuerklassenwechsel möglich ist, kann diesen einmal jährlich vollziehen. Der Stichtag ist der 30. November. Wer ein persönliches Gespräch bevorzugt, sollte einen Termin mit einem Ansprechpartner im zuständigen Finanzamt vereinbaren.

    Die Situation beim Steuerklassenwechsel früher und heute

    Seit dem 1.1.2013 ist das ELStAM-Verfahren (Elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale) aktiv. Die Meldebehörde übermittelt nach einer Eheschließung oder Scheidung die Daten automatisch an das Finanzamt.

    Nach einer Heirat werden beide Partner automatisch in die Steuerklassen 4/4 eingeordnet. Möchte man die Steuerklassen 3/5, muss diese Änderung weiterhin per Formular beantragt werden.

    • Ändert ein Ehepartner seine Steuerklasse, hat dies zwangsläufig auch Konsequenzen für den anderen Partner. So ist zum Beispiel die Steuerklasse 3 nur in Kombination mit der Steuerklasse 5 und niemals mit der Steuerklasse 4 möglich.

    Viele kennen wahrscheinlich noch folgendes Verfahren: Wer die Steuerklasse beim Finanzamt ändern wollte, musste sich vorher die Lohnsteuerkarte vom Arbeitgeber aushändigen lassen.

    Erst dann konnte man sich zusammen mit dem Formular zur Änderung der Steuerklasse zum Finanzamt begeben. War die neue Steuerklasse eingetragen, konnte die Lohnsteuerkarte sofort wieder beim Arbeitgeber hinterlegt werden.

    Die Steuerklasse beim Finanzamt ändern – ein Fallbeispiel

    Mia und Max sind verheiratet und seit ihrer Eheschließung der Steuerklasse 4 zugeordnet. Da beide ein ähnlich hohes Einkommen haben, war diese Steuerklassenkombination bilang am sinnvollsten für das Paar.

    Nun hat Mia eine Gehaltserhöhung erhalten und erzielt damit ein wesentlich höheres Einkommen als ihr Ehemann. Aus diesem Grund entscheidet sich das Paar dazu, die Steuerklasse beim Finanzamt zu ändern. Sie beantragen einen Wechsel hin zu der Steuerklassenkombination 3/5.

    Häufig gestellte Fragen zur Änderung der Steuerklasse beim Finanzamt

    Wann muss die Steuerklasse gewechselt werden?

    Ein Wechsel der Lohnsteuerklasse erfolgt zwingend immer dann, wenn die Grundlage für die bisherige Einstufung entfallen ist.

    So ist ein Wechsel in folgenden Fällen erforderlich:

    • Heirat
    • Scheidung
    • Geburt eines Kindes bei Alleinerziehenden
    • Tod des Ehepartners bzw. eingetragenen Lebenspartners

    In folgenden Situationen kann es für Ehepaare und eingetragene Lebenspartner zudem sinnvoll sein, die Steuerklasse beim Finanzamt zu ändern:

    • Gehaltsprung bzw. Verringerung der Einkünfte
    • Bevorstehende Arbeitslosigkeit
    • Bevorstehender Bezug von Elterngeld

    Wann sollte man die Steuerklasse wechseln?

    Es gibt Situationen, in denen es sinnvoll ist, einen Wechsel der Lohnsteuerklasse zumindest in Erwägung zu ziehen.

    Zum Beispiel ist es ratsam, die Steuerklasse zu wechseln, wenn man verheiratet ist und einer der Partner einen deutlichen Gehaltssprung (in die eine oder andere Richtung) macht. Gewechselt wird in diesem Fall von der gemeinsamen Steuerklasse 4 in die Klassen 3 und 5.

    • Wer sich trennt, aber vor der Scheidung zumindest zeitweise noch zusammenlebt, muss nicht wechseln.

    Wann und wie wird der Wechsel der Steuerklasse vollzogen?

    Ändert sich die Lebenssituation, ist es problemlos möglich, einmal pro Jahr die Lohnsteuerklasse zu wechseln. Wie dies genau durchzuführen ist, wird weiter unten erläutert. Zunächst muss die Frage geklärt werden, wann bzw. warum es sich lohnt, die Steuerklasse zu wechseln.

    Die meisten Menschen versprechen sich sehr viel von einem Wechsel der Steuerklasse. Das liegt daran, dass viel Unklarheit über den Sinn und Zweck der Steuerklasse herrscht. Viele denken, dass der Wechsel in eine günstigere Steuerklasse auch zu einem höheren Einkommen führt. Das ist so jedoch nicht richtig.

    Der Wechsel in eine andere Steuerklasse kann zwar zu einem höheren monatlichen Nettoeinkommen verhelfen, im Rahmen einer Einkommensteuererklärung am Jahresende wird dies jedoch wieder nivelliert.

    Was muss vor dem Wechsel der Steuerklasse beachtet werden?

    Vor dem Wechsel der Steuerklasse ist zunächst einmal zu klären, wer überhaupt wechseln darf. Für die meisten Arbeitnehmer gelten gesetzlich festgelegte Steuerklassen, die sie eben nicht selbst wechseln können. So werden

    • Singles stets in Steuerklasse 1 eingeteilt
    • Alleinerziehende unter bestimmten Voraussetzungen in Steuerklasse 2
    • Menschen, die zusätzlich zu einem Vollzeitjob eine Nebentätigkeit ausführen, in Steuerklasse 6.

    Wählbar sind folglich nur die Steuerklassen 3, 4 und 5. Daraus ergibt sich, dass überhaupt nur Ehepaare und eingetragene Lebensgemeinschaften Steuerklassen wählen können.

    Steuerklassenwechsel bei Trennung

    Für viele unbedarfte Steuerzahler ist die Steuerklasse das Nonplusultra, wenn es um die Minimierung der Steuerlast geht. Dass das ein Märchen ist, wissen die Wenigsten.

    Dennoch spielt die Wahl der Steuerklassen eine wichtige Rolle, wenn es um Partnerschaften geht. Sowohl bei verheirateten Ehepartnern als neuerdings auch bei eingetragenen Lebensgemeinschaften.

    Partnerschaften – Steuerklasse frei wählen

    Nur Ehepartner oder eingetragene Lebensgemeinschaften haben die Möglichkeit, in gewissen Grenzen die Steuerklasse frei zu wählen.

    Alleinlebende Menschen mit oder ohne Kind werden automatisch und ohne dass sie gefragt werden in die Steuerklasse 1 bzw. 2 (mit Kind) eingeteilt. Die Steuerklasse 6 ist für all jene, die eine Nebentätigkeit auf Lohnsteuerkarte ausüben.

    Bleiben nur die Steuerklassen 3,4 und 5.Paare können sich aussuchen, ob sie in die Steuerklassenkombination 3/5 wechseln oder in der zunächst einmal vom Staat festgelegten Kombination 4/4 verbleiben möchten.

    • Ein Wechsel lohnt sich nur, wenn die Einkommensverhältnisse der beiden sehr unterschiedlich sind. Ab einem Verhältnis von 60/40 % ist das der Fall.

    Was passiert bei einer Trennung mit der Steuerklasse?

    Bei einer Trennung der Partnerschaft (Scheidung oder Löschung der Eintragung der Partnerschaft) sind die beiden Partner wieder Single und somit in die oben genannten Steuerklassen einzuteilen.

    Die Besonderheit ist aber, dass im Jahr der Trennung beide noch die alte Steuerklassenkombination beibehalten können und somit die Vorteile des Ehegattensplittings nutzen können.

    Das Privileg des Trennungsjahres

    Mit dem immer mal wieder heiß diskutierten Thema Ehegattensplitting erreicht der Staat die praktische Umsetzung der grundgesetzlich geforderten Förderung der Ehe. Dieses Ehegattensplitting bewirkt, dass ein Paar deutlich weniger Steuern zahlen muss als beide, wenn sie Singles wären.

    Durch das Privileg des Trennungsjahres wird dieser steuerliche Vorteil bis zum Ende dieses Jahres weiterhin gewährt. Voraussetzung ist, dass beide ehemaligen Partner dem schriftlich zustimmen.

    Der Grund dafür ist, dass das Gleiche umgekehrt auch bei einer Hochzeit oder Eintragung der Partnerschaft gilt. Dann kann bereits für das ganze Jahr, indem dieses stattfindet, das Ehegattensplitting in Anspruch genommen werden.

    Antrag auf Steuerklassenwechsel bei Ehegatten

    Sie sind verheiratet und möchten eine andere Steuerklassen wählen? Einmal im Jahr dürfen Sie das tun – einfach nur ein Formular ausfüllen, fertig. Aber keine Angst, selbst wenn Sie nicht die günstigste Kombination gewählt haben, zahlen Sie letztendlich keinen Cent mehr Steuern. Denn: Endgültig abgerechnet wird erst in der Steuererklärung.

    Mit diesem Formular beantragen Sie für sich und den Ehepartner einen Wechsel in eine günstigere Steuerklasse:

    Wenn Sie mehr Informationen zur Steuerklassenänderung benötigen, dann empfehlen wir Ihnen unsere kleine Broschüre:

    Die Broschüre bekommen Sie kostenlos mit folgendem Gutscheincode: ALXR-2PV6-UJ5W

    Steuerklassenwahl bei Ehegatten

    Erzielt nur ein Ehepartner Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit (z. B. Arbeitslohn oder eine Pension), wird in Steuerklasse III für ihn die geringste Lohnsteuer abgeführt. Das gilt auch, wenn der andere Ehepartner steuerpflichtige Einkünfte erzielt, zum Beispiel eine Altersrente.

    Wenn aber beide Ehepartner Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit beziehen, ist die Wahl schwieriger.

    Verheiratete können auswählen zwischen den Steuerklassenkombinationen

    IV-Faktor / IV-Faktor (das sog. Faktorverfahren).

    Unser Steuerklassen-Rechner hilft Verheirateten, die optimale Steuerklassen-Kombination zu wählen.

    Wann ist ein Steuerklassenwechsel möglich?

    Die Steuerklassen können Sie im Laufe des Jahres in der Regel nur einmal wechseln, und zwar spätestens bis zum 30. November des betreffenden Jahres. Auch die Wahl des Faktorverfahrens gilt als Steuerklassenwechsel. Ein weiteres Mal können Sie die Steuerklassen nur in folgenden Fällen wechseln:

    ein Ehepartner bezieht keinen Arbeitslohn mehr;

    ein Ehepartner nimmt nach Arbeitslosigkeit wieder ein Arbeitsverhältnis auf;

    Sie haben sich auf Dauer getrennt oder

    ein Ehepartner ist verstorben.

    Steuerklassenwechsel in Zeiten von ELStAM

    Mit der Umstellung auf das elektronische ELStAM-Verfahren gelten zwar die bisherigen Steuerklassenkombinationen weiter. Allerdings muss beim Faktorverfahren der Faktor jährlich neu beantragt werden.

    Bei Heirat nach 2012 erhalten im ELStAM-Verfahren derzeit in allen Fällen beide Ehepartner automatisch die Steuerklasse IV, selbst wenn ein Ehepartner gar keinen Arbeitslohn bezieht. Möchten Sie die Steuerklassenkombination III / V oder das Faktorverfahren, müssen Sie dies beim Finanzamt beantragen. Das Recht, die Steuerklassenkombination einmal jährlich wechseln zu dürfen, geht Ihnen dadurch nicht verloren.

    So wechseln Sie die Steuerklasse

    Für die Änderung der Steuerklasse gibt es den amtlichen Vordruck Antrag auf Steuerklassenwechsel bei Ehegatten , der von beiden Ehepartnern unterschrieben und dann an das Finanzamt geschickt werden muss.

    Keine Angst, selbst wenn Sie nicht die günstigste Kombination gewählt haben, zahlen Sie letztendlich keinen Cent mehr Steuern. Denn: Endgültig abgerechnet wird in der Steuererklärung nach Ablauf des Jahres und hier spielen die Steuerklassen für die Höhe der festgesetzten Steuer keine Rolle. Bei ungünstiger Steuerklassenwahl zahlen Sie zwar während des Jahres zu viel Lohnsteuer und verzichten dadurch auf Liquidität und mögliche Zinsen. Sie dürfen sich dann aber im nächsten Jahr mit Abgabe der Steuererklärung auf eine Steuererstattung freuen.

    Manchmal kann es für Sie sogar von Vorteil sein, eine steuerlich ungünstige Steuerklasse zu wählen. Denn die Steuerklasse beeinflusst oft die Höhe von Lohnersatzleistungen.

    Ähnliche Themen

    Verwandte Lexikon-Begriffe

    Muster, Formulare, Steuerrechner & Checklisten

    Verwandte Beiträge

    Die Steuererklärung: Alles über Form, Frist und Abgabe

    Die Steuererklärung – oft lästige Pflicht, der man aber gerne nachkommt, wenn am Ende eine schöne Steuererstattung winkt. mehr

    Steuerklasse ändern: Vorteile – Fristen – Tipps

    Als Arbeitnehmer ist die Lohnsteuer Ihr täglicher Begleiter. Haben Sie sich nicht auch schon mal gewünscht am Monatsende etwas mehr Geld übrig zu haben? mehr

    Die Klage vor dem Finanzgericht: Entscheidung, Ablauf, Fristen und Kosten

    Das Finanzamt hat Ihren Einspruch ganz oder teilweise mit einer Einspruchsentscheidung abgelehnt. Wer jetzt zu seinem Recht kommen will, muss den nächsten Schritt gehen: Das ist die Klage vor dem Finanzgericht. mehr

    Steuerberater in Ihrer Nähe

    Kostenlosen E-Mail-Newsletter bestellen:

    Sie erhalten eine E-Mail, um die Anmeldung zu bestätigen.

    Werde unser Fan auf Facebook

    Kürzlich aktualisierte Lexikonbegriffe

    Link empfehlen

    Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

    Источники: http://www.steuerklassen.com/lohnsteuerklassen/steuerklasse-beim-finanzamt-aendern/, http://www.steuerklassen.com/steuerklasse-wechseln/steuerklassenwechsel-bei-trennung/, http://www.steuertipps.de/steuererklaerung-finanzamt/themen/so-funktioniert-der-steuerklassenwechsel

    HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

    Please enter your comment!
    Please enter your name here