Wer muss steuererklärung machen

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    Wer muss eine Steuererklärung abgeben?

    Die Steuererklärung ist für viele eine lästige Pflicht. Doch wer muss jährlich eine Steuererklärung abgeben?

    Die Frage lässt sich einfach beantworten: Alle in der Schweiz steuerpflichtigen Personen müssen diese Erklärung über ihr Einkommen abgeben.

    Die selbständige Steuerpflicht einer natürlichen Person tritt wiederum mit dem 18. Lebensjahr in Kraft. Das bedeutet auch, dass man für das Jahr, in dem man volljährig wird, die erste Steuererklärung abzugeben hat.

    Dafür bekommt man immer zu Beginn des Jahres ein Schreiben von dem zuständigen Steueramt und wird darin darauf hingewiesen, dass die Steuererklärung für das vergangene Jahr abzugeben ist. Das muss man bis zum April erledigen.

    Alle Einkünfte kommen in die Steuererklärung

    Auf der Grundlage der Einkommensverhältnisse, die sich Jahr für Jahr daraus ergeben, wird dann die Einkommensteuer festgelegt. In den meisten Fällen geht es dabei um den Lohn, den man von einem oder mehreren Arbeitgebern erhalten hat. Die Angaben sind auf dem Lohnausweis dokumentiert, den man mit einreicht.

    Neben dem Erwerbseinkommen sind auch noch Ertragseinkommen, Ersatzeinkommen und übrige Einkommen für die Einkommensteuer relevant. Also im Grunde Einkünfte aller Art, die man als Privatperson verzeichnet.

    Die Steuerformulare reicht man in dem Kanton ein, in dem man im betreffenden Jahr den Wohnsitz hatte oder in dem man Liegenschaften oder Betriebsstätten besessen hat. Man ist dort steuerpflichtig.

    Gemeinsame Steuererklärung bei Ehegatten

    Ehegatten geben immer eine gemeinsame Steuererklärung ab. Auch hier zum ersten Mal für das Jahr, in dem man geheiratet hat. Das trifft genauso für eine eingetragene Partnerschaft zu. Umgekehrt gilt für das Jahr der Scheidung oder der Trennung, dass man dann wieder eine getrennte Erklärung einreicht.

    Sollte ein Ehegatte versterben, dann beginnt mit dem Todestag wieder die alleinige Steuerpflicht des hinterbliebenen Ehepartners.

    Zu mühsam und kompliziert? Wir übernehmen Ihre Steuererklärung

    Für viele ist das Ausfüllen der Steuererklärung eine mühsame und obendrein komplizierte Angelegenheit. Doch nicht nur das! In den meisten Fällen verschenkt man auch noch viel Geld, weil man die verschiedenen Möglichkeiten zum Sparen von Steuern gar nicht kennt. Das Ergebnis: Sie zahlen mehr Steuern als nötig.

    Wir helfen Ihnen und holen das Optimale für Sie raus!

    Unsere Steuer-Experten sorgen nicht nur dafür, dass Ihre Steuerformulare korrekt ausgefüllt sind, sondern kümmern sich auch darum, dass Sie möglichst geringe Steuern abführen müssen.

    Wenn Sie nicht nur Ihre Steuererklärung abgeben, sondern durch die professionelle Unterstützung der ECO Treuhand bei Ihrer Steuererklärung Steuern sparen möchten, melden Sie sich einfach bei uns oder vereinbaren Sie direkt einen Termin.

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    Wer muss eine Steuererklärung abgeben?

    Viele Bürger werden äußerst ungern an die Steuererklärung erinnert. Wann Sie zur Abgabe verpflichtet sind und warum sich eine freiwillige Abgabe lohnt, erklären wir hier.

    Die Nachricht klingt erstmal gut: Nicht jeder muss eine Steuererklärung abgeben. Sind Sie beispielsweise ledig und Arbeitnehmer, so behält der Staat automatisch jeden Monat einen Teil Ihres Lohns als Einkommensteuer ein. Das heißt: Ihre Einkünfte sind zu diesem Zeitpunkt bereits versteuert und Sie können sich unter Umständen die Formulare für das Finanzamt sparen. Dennoch besteht für viele Arbeitnehmer die gesetzliche Pflicht eine Steuererklärung abzugeben, die sogenannte Veranlagungspflicht.

    Unser Video gibt Ihnen in Sekundenschnelle einen Гњberblick:

    Bei der Veranlagungspflicht nimmt das Finanzamt an, dass es den Arbeitnehmern nicht genug Steuern abgezogen hat. Das trifft zum Beispiel auf folgende Fälle zu:

    • Wenn Sie Гјber ihren Arbeitslohn hinaus zusГ¤tzliche EinkГјnfte von insgesamt mehr als 410 Euro im Jahr haben. Das kГ¶nnen zum Beispiel EinkГјnfte aus Vermietung und Verpachtung oder Renten sein.
    • Wenn Sie und Ihr Ehe- oder Lebenspartner Arbeitslohn bezogen haben und einer von Ihnen nach der Steuerklasse V oder VI besteuert wird oder wenn Sie und Ihr Ehe- oder Lebenspartner die Steuerklasse IV mit Faktor gewГ¤hlt haben.
    • Wenn das Finanzamt bei Ihnen einen Freibetrag eingetragen hat, beispielsweise fГјr die Fahrtkosten zur Arbeit oder fГјr Kinderbetreuungskosten, und Ihr Arbeitslohn als Single mehr als 11.000 Euro oder als Ehepaar mehr als 20.900 Euro im Jahr betrГ¤gt.
    • Wenn Sie von mehreren Arbeitgebern gleichzeitig Lohn erhalten haben.
    • Wenn Sie steuerfreie EntgeltersatzleistungenВ von insgesamt mehr als 410 Euro im Jahr bekommen haben.
    • Wenn Sie geschieden wurden und Sie oder Ihr Ex-Partner im gleichen Jahr wieder geheiratet haben.

    Eine anschauliche Zusammenfassung bietet Ihnen unsere Infografik:

    Pflichtveranlagung bei Kapitalerträgen mit Kirchensteuer

    Wer Kapitalerträge – also zum Beispiel Zinsen oder Dividenden – hat, der muss Abgeltungssteuer und gegebenenfalls Kirchensteuer bezahlen. Behält die Bank die Kirchensteuer automatisch ein, müssen Sie keine Steuererklärung machen. Behält die Bank aber keine Kirchensteuer ein, müssen Sie eine Steuererklärung abgeben – denn dann müssen Sie die Anlage KAP ausfüllen. Seit 2015 hat sich dieser Punkt aber erledigt, denn seither ziehen Banken die Kirchensteuer automatisch ein. Lesen Sie mehr dazu in unserem Steuer ABC zur Abgeltungssteuer. Wer nicht Mitglied einer Kirche ist, bekommt natürlich auch keine Kirchensteuer abgezogen.

    Seit der Rentenreform im Jahr 2005 müssen auch immer mehr Rentner Steuern zahlen und unter Umständen eine Steuererklärung abgeben. Mehr dazu lesen Sie in unserem Artikel: Wann muss ich als Rentner Steuern zahlen? Und wie viel?

    Die freiwillige Steuererklärung lohnt sich

    Selbst wenn Sie keine SteuererklГ¤rung abgeben mГјssen – Sie dГјrfen eine abgeben! Und das lohnt sich. Oftmals kГ¶nnen gerade diejenigen Steuerzahler, die nicht zu einer Abgabe verpflichtet sind, mit einer SteuerrГјckerstattung rechnen und sich zu viel gezahltes Geld vom Staat zurГјckholen. Egal ob Arbeitnehmer, Rentner oder Auszubildender – die Experten der VLH empfehlen generell jedem, eine SteuererklГ¤rung abzugeben.

    Eine Steuererklärung abzugeben lohnt sich vor allem, wenn Sie

    • hohe Werbungskosten, Sonderausgaben oder auГџergewГ¶hnliche BelastungenВ haben.
    • Steuerermäßigungen beispielsweise fГјr haushaltsnahe BeschГ¤ftigungs- oder DienstleistungsverhГ¤ltnisse geltend machen mГ¶chten.
    • wenig verdienen und beispielsweise eine zweite Berufsausbildung machen. Dann kГ¶nnen Sie einen sogenannten VerlustvortragВ machen und ihr Minus steuersenkend verrechnen.
    • als Arbeitnehmer wГ¤hrend eines Kalenderjahres nicht ununterbrochen in einem DienstverhГ¤ltnis gestanden haben.
    • die HГ¶he Ihres Arbeitslohns im Laufe des Kalenderjahres variiert.
    • Ihre Steuerklasse im Laufe des Jahres geГ¤ndert haben.

    Wenn Sie eine Steuererklärung beim Finanzamt abgeben, obwohl Sie das nicht müssen, nennt sich das im Steuerrecht Antragsveranlagung.

    Sie fragen sich, mit welcher SteuerrГјckerstattung Sie bei einer freiwilligen Abgabe der SteuererklГ¤rung rechnen kГ¶nnen? Die Experten der VLH helfen Ihnen gerne weiter. Hier geht es zur Beratersuche.В

    Steuererklärung bis zu vier Jahre rückwirkend abgeben

    Geben Sie ihre Steuererklärung freiwillig ab, so sind Sie nicht an die üblichen Abgabefristen gebunden. Sie können sich wesentlich mehr Zeit lassen und Ihre Steuererklärung bis zu vier Jahre rückwirkend abgeben. Das bedeutet: Die Steuererklärung für 2015 können Sie bis zum 31.12.2019 ausfüllen und beim Finanzamt einwerfen. Früher nannte man die freiwillige Steuererklärung übrigens auch Lohnsteuerjahresausgleich.

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    Steuer ABC

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    Steuererklärung 2017 :  Wer sie machen muss und wer Ihnen dabei hilft

    Jetzt wird es aber wirklich Zeit. Am 31. Mai endet die Frist für die Steuererklärung – aber nicht für alle.

    Bis zum 31. Mai muss die Einkommensteuererklärung beim Finanzamt sein – zumindest wenn man verpflichtet ist, mit dem Finanzamt abzurechnen. Falls die Abgabe freiwillig ist, hat man vier Jahre Zeit, für das Jahr 2016 also bis zum 31. Dezember 2020. Die Mühe lohnt sich in vielen Fällen: In Berlin bekommt jeder Steuerzahler im Schnitt 985 Euro zurück. Aber auch wer eine Steuererklärung abgeben muss, kann sich Zeit erkaufen, indem er einen Lohnsteuerhilfeverein oder einen Steuerberater einschaltet. Dann muss man erst am Jahresende liefern. Verzichten Sie auf fremde Hilfe und können schon jetzt absehen, dass Sie den Mai-Termin nicht schaffen, sollten Sie beim Finanzamt um Fristverlängerung bitten.

    Wer in der Pflicht ist

    Einige Steuerzahler sind verpflichtet, eine Erklärung abzugeben. Das gilt für Arbeitnehmer oder Pensionäre mit Steuerklasse V, IV mit Faktor oder VI. Auch wer sich Freibeträge auf der Lohnsteuerkarte hat eintragen lassen, muss in aller Regel mit dem Finanzamt abrechnen. Wer Nebeneinkünfte (Miete, selbstständige Arbeit) von 410 Euro oder mehr hatte, muss ebenfalls eine Steuererklärung abgeben. Gleiches gilt, wenn man Lohnersatzleistungen wie Eltern- oder Arbeitslosengeld von über 410 Euro bezogen hat. Rentner sind betroffen, wenn sie mit der Rente und anderen Einkommensquellen wie Miete und Verpachtung über den Grundfreibetrag von 8652 Euro (Ehepaare: 17 304 Euro) kommen.

    Wer beim Ausfüllen hilft

    Wer die Steuererklärung selber machen möchte, kann sich Hilfe in Form von Steuerprogrammen holen. Elf Programme hat die Stiftung Warentest getestet. Testsieger waren „Tax 2017“ und die zwei „Wiso“-Programme. Wer die Arbeit an andere delegieren möchte, ist bei einem Lohnsteuerhilfeverein gut aufgehoben. Dort bezahlt man einen einkommensabhängigen jährlichen Mitgliedsbeitrag, der zwischen 40 und 300 Euro betragen kann – der Durchschnittsbeitrag liegt bei 150 Euro. Die Dienstleistung umfasst die Beratung, das Ausfüllen der Formulare, die Prüfung des Bescheids bis hin zum Einspruch. Das Problem: Wer Kapitaleinnahmen von mehr als 13 000 Euro hat (Verheiratete: 26 000 Euro) oder die Anlagen S, G oder L ausfüllen muss oder Honorare bezieht, darf nicht zum Lohnsteuerhilfeverein gehen, sondern muss zum Steuerberater. Das macht die Sache deutlich teurer. Steuerberater rechnen nach der Gebührenordnung ab. Bei einem Arbeitnehmereinkommen von 30 000 Euro können schnell Gebühren von 700 Euro anfallen.

    Источники: http://www.ecotreuhand.ch/wer-muss-eine-steuererklaerung-abgeben/, http://www.vlh.de/wissen-service/steuer-abc/wer-muss-eine-steuererklaerung-abgeben.html, http://m.tagesspiegel.de/wirtschaft/steuererklaerung-2017-wer-sie-machen-muss-und-wer-ihnen-dabei-hilft/19740350.html

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