Werbungskosten computer

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    Abschreibung: So schreiben Sie Arbeitsmittel richtig ab

    Die Abschreibung ist für Sie als Arbeitnehmer aus steuerlicher Sicht vor allem bei teureren Arbeitsmitteln interessant. Bis zu einer Höhe von 487,90 EUR brutto können Sie die Anschaffungskosten für Arbeitsmittel (z. B. Computer, Drucker) sofort und in voller Höhe in Ihrer Steuererklärung als Werbungskosten geltend machen. Teurere Arbeitsmittel müssen entsprechend ihres Wertverlusts über mehrere Jahre abgeschrieben werden. Den Betrag der Wertminderung im jeweiligen Jahr (also die Abschreibung) können Sie dann als Werbungskosten steuerlich geltend machen. Was Sie in Sachen Abschreibung für die Einkommensteuererklärung wissen sollten, lesen Sie in diesem Beitrag.

    Welche Arbeitsmittel kann ich als Werbungskosten geltend machen?

    Leider gibt es im Einkommensteuerrecht nur eine wenig griffige Definition, welche Arbeitsmittel als Werbungskosten abgesetzt werden kГ¶nnen. Demnach sind Werbungskosten alle "Aufwendungen zum Erwerb, zur Sicherung und Erhaltung der Einnahmen". Als typische Beispiele gelten Kosten fГјr Werkzeuge oder typische Berufskleidung. Prinzipiell kГ¶nnen Sie aber die Kosten fГјr alle GegenstГ¤nde, die Sie Гјberwiegend fГјr Ihre berufliche TГ¤tigkeit nutzen und privat anschaffen, auch steuerlich geltend machen – oder es zumindest versuchen. In der Praxis ist die Anerkennung – wie so oft im Steuerrecht – immer von der PlausibilitГ¤t Ihrer ErklГ¤rung abhГ¤ngig. Bei einem reinen DiktiergerГ¤t eines Journalisten wird das Finanzamt immer von einer beruflichen Nutzung ausgehen. Wenn allerdings nicht klar ersichtlich ist, ob ein Gegenstand beruflich oder privat genutzt wird, verweigert das Finanzamt den Werbungskostenabzug und sieht die Ausgaben als Kosten der privaten LebensfГјhrung. Aber auch hier gilt: keine Regel ohne Ausnahmen, denn einen Computer kГ¶nnen Sie (zumindest bis zu einem Anteil von 50 % beruflicher Nutzung) relativ leicht in Ihrer SteuererklГ¤rung zur Einkommensteuer geltend machen (Argumente: Weiterbildung, Recherche, u.a. fГјr die SteuererklГ¤rung).

    Wenn Sie keine größeren Anschaffungen getätigt haben, sollten Sie zumindest die Arbeitsmittelpauschale in Höhe von 110 EUR in Ihrer Steuererklärung ansetzen. Bis zu dieser Grenze verlangt das Finanzamt in der Regel keine Belege. Das Finanzamt berücksichtigt diese Pauschale allerdings nicht von sich aus, sondern nur, wenn in der Einkommensteuererklärung eine entsprechende Angabe erfolgt.

    So ermitteln Sie die Höhe der Abschreibung bei typischen Arbeitsmitteln

    Wenn das Finanzamt einen Gegenstand als Arbeitsmittel anerkennt, geht es meist um die Frage, wie dieser abgeschrieben wird. Grundsätzlich gilt dabei die gleichmäßige Verteilung der Anschaffungskosten auf die voraussichtliche Nutzungsdauer; dieses Verfahren wird als "lineare Abschreibung" bezeichnet, eine Übersicht für diverse Gegenstände finden Sie in der AfA-Tabelle (AfA = Absetzung für Abnutzung). Hier eine Kurzübersicht, welche Nutzungsdauer das Finanzamt für typische Arbeitsmittel unterstellt:

    Anmerkung: Im Anschaffungsjahr ist eine zeitanteilige Abschreibung (gerundet auf volle Monate) vorzunehmen.

    Wann Sie einen Gegenstand sofort und in voller Höhe abschreiben können

    Beträgt der Rechnungsbetrag (inkl. Umsatzsteuer) maximal 487,90 EUR und handelt es sich um einen selbstständig nutzungsfähigen Gegenstand, ist ein Sofortabzug in voller Höhe möglich. Eine "selbstständige Nutzung" liegt nicht vor, wenn der erworbene Gegenstand nur zusammen mit einem anderen Gegenstand nutzbar ist. Wenn Sie für Ihren im Vorjahr angeschafften PC also beispielsweise einen Drucker, Scanner oder Bildschirm für 300 EUR gekauft haben, ist ein Sofortabzug nicht möglich.

    Beispiel: Ein Arbeitnehmer kauft sich im Dezember 2017 für 300 EUR zzgl. 19 % USt eine Aktentasche. Der Gesamtaufwand (357 EUR) kann in der Steuererklärung für das Jahr 2017 in voller Höhe als Werbungskosten geltend gemacht werden.

    Außergewöhnliche Abschreibung, Verkauf oder Umwidmung

    Wird ein Gegenstand vor Ablauf des Abschreibungszeitraums unbrauchbar, können Sie in dem Jahr, in dem der Gegenstand nicht mehr genutzt werden kann, den bislang noch nicht abgesetzten Restbetrag in voller Höhe als Werbungskosten anrechnen (= Absetzung für außergewöhnliche technische oder wirtschaftliche Abnutzung).

    Wenn Sie den noch gebrauchsfähigen Gegenstand vor Ablauf des Abschreibungszeitraums verkaufen (oder verschenken), können Sie ihn dagegen nicht mehr abschreiben. Der erzielte Veräußerungserlös bleibt steuerlich unberücksichtigt.

    Haben Sie in einem früheren Jahr einen Gegenstand gekauft und nutzen Sie diesen seit dem Jahr 2017 ausschließlich noch beruflich (= Umwidmung), können Sie die Nutzung ebenfalls steuerlich geltend machen.

    Beispiel: Sie haben am 15.1.2016 einen PC für 1.500 EUR zur privaten Nutzung gekauft. Den PC nutzen Sie ab Januar 2017 ausschließlich für berufliche Zwecke. Die AfA für das Jahr 2016 ist wegen der privaten Nutzung des PC nicht abzugsfähig. Die AfA-Anteile für 2017 (500 EUR) und 2018 (berufliche Nutzung unterstellt) sind abzugsfähig.

    Praxis-Tipp: Beträgt der zum Zeitpunkt der erstmaligen beruflichen Nutzung noch nicht abgesetzte Teil der Anschaffungskosten (Restwert) nicht mehr als 487,90 EUR brutto, können Sie diesen sofort in voller Höhe abschreiben.

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    Werbungskosten computer

    So setzen Sie den Computer (PC, Tablet, Notebook) bei der Steuer ab

    • Zuletzt aktualisiert: 13. Dezember 2012

    Der Computer zu Hause kann relativ leicht in der Steuererklärung zur Einkommensteuer abgesetzt werden. Zumindest anteilig kann das Finanzamt an den Kosten schnell beteiligt werden. Einfach den Kaufbeleg für den Computer der Steuererklärung beifügen und den Betrag in Anlage N zur Steuererklärung eintragen.

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    Tipp zum Vorgehen

    Schätzen Sie die steuerrelevanten Nutzungsanteile, wobei der Anteil der beruflichen Nutzung glaubhaft gemacht werden soll. Beispiel: 50% berufliche Nutzung wegen Weiterbildung, Informationssammlung für die Steuererklärung usw. In der Regel erkennt das Finanzamt eine berufliche Nutzung von 50 Prozent weitgehend problemlos an, wenn die berufliche Nutzung auch glaubhaft gemacht werden kann. Bei einem höheren beruflichen Nutzungsanteil sind manchmal verstärkte Nachweise bis hin zu einer Art "groben PC-Fahrtenbuch" zu führen.

    einzelnen Seiten oder das Zusenden von entsprechenden Webseiten per Mail.

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    Nutzung von Notebook, Ultrabook, Tablet, Laptop

    In der Regel wird kaum ein Steuerpflichtiger den genauen beruflichen Nutzungsanteil des Computers nachweisen können. Zur Höhe der Abzugsfähigkeit der Kosten eines Laptops hat das Finanzgericht Baden Württemberg mit Urteil vom 5. Mai 2010 – Az. 12 K18/07 Stellung genommen. Auch wenn dieses Urteil zu einem Laptop ergangen ist, ist es sinngemäß auch für Notebook, Ultrabook, Tablet usw. anzuwenden. Danach soll gelten:

    Lohnsteuer kompakt FAQs

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    Wie kann ich einen Computer von der Steuer absetzen?

    Wenn Sie Ihren heimischen Computer nicht nur privat, sondern auch beruflich nutzen, können Sie die damit verbundenen Kosten anteilig als Werbungskosten steuerlich geltend machen. Im Falle des Computers gilt die Zehn-Prozent-Grenze nicht, wonach ein Gegenstand nur dann als Arbeitsmittel anerkannt wird, wenn es mindestens zu 90 Prozent beruflich genutzt wird. In welcher Höhe Sie die Kosten für den PC absetzen können, hängt vielmehr von der tatsächlichen Nutzungsdauer für berufliche und private Zwecke ab.

    Sie nutzen Ihren Computer wöchentlich sechs Stunden beruflich und vier Stunden privat. Dann sind 60 Prozent der Aufwendungen für Ihren PC samt Peripheriegeräten absetzbar.

    Wenn Sie eine fast ausschließliche berufliche Nutzung des PC (mind. 90 Prozent) glaubhaft machen, können Sie sogar die kompletten Kosten ansetzen. Ist ein Nachweis schwer oder gar nicht möglich, wird der Anteil der beruflichen Nutzung auf 50 Prozent geschätzt, d.h. Sie können die Hälfte der Kosten absetzen. Ein Computer wird privat mitbenutzt, wenn Sie dort Ihren privaten Schriftverkehr erledigen, Ihr Online-Banking dort betreiben oder spielen. Beispiele für eine berufliche Nutzung eines Computers sind die Erledigung beruflicher Aufgaben zu Hause (auch Rechercheaufgaben), der Erwerb von notwendigem EDV-Grundwissen, Fortbildungen oder auch die Erstellung von Bewerbungsschreiben.

    Bei der Erstanschaffung müssen Sie alle Computerkomponenten, die zum Betrieb des PC erforderlich sind, zusammenfassen und gemeinsam über die Nutzungsdauer abschreiben, wenn die Anschaffungskosten über der Grenze von 410 Euro (ohne Mehrwertsteuer) oder 487,90 Euro (inkl. 19 Prozent MwSt.) lagen. Rechner, Monitor, Tastatur und Maus stellen ein einheitliches, selbständig nutzbares Wirtschaftsgut „Computer“ dar. Die Abschreibungsdauer für Computer, Notebooks und Peripheriegeräte beträgt drei Jahre. Eine Ausnahme bilden Geräte, die auch selbständig nutzbar sind, wie so genannte All-in-one-Geräte, die gleichzeitig Drucker, Fax, Kopierer und Scanner sind. Liegt der Anschaffungspreis unter der 410-Euro-Grenze, können Sie die gesamten Kosten sofort absetzen.

    Berufsbezogene Anwenderprogramme und Systemsoftware mit Anschaffungskosten unter 410 Euro (ohne MwSt.) können Sie in voller Höhe sofort als Werbungskosten absetzen. Sollte ein Programm teurer sein, müssen Sie die Anschaffungskosten über die Jahre der voraussichtlichen Nutzung verteilen, d. h. „abschreiben“. Die Nutzungs- und Abschreibungsdauer beträgt drei Jahre. Beachten Sie besonders bei der Anschaffung von berufsbezogener Software, dass diese auch dann als Werbungskosten absetzbar sein kann, wenn der Computer nicht anerkannt wird. Wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt Computerbestandteile hinzukaufen, müssen Sie die Kosten dem Restwert des PC hinzurechnen und die Summe auf die verbleibende Restnutzungsdauer verteilen. Sollte Ihr Computer bereits abgeschrieben sein, sollten Sie die Kosten vollständig absetzen, wenn der Kaufpreis nicht mehr als 410 Euro netto beträgt. Ansonsten können Sie die Geräte oder die Software auch gesondert abschreiben. Ersetzen Sie vorhandene durch neue Komponenten, können Sie die Anschaffungskosten als Erhaltungsaufwand in voller Höhe und unabhängig vom Kaufpreis im Jahr des Kaufs sofort absetzen.

    Neben Computer, Software und Peripheriegeräten sind auch Aufwendungen für Computer-Zubehör wie Druckerpapier, Tonerkartuschen, Druckerpatronen, CD/DVD-Rohlinge, USB-Stick, Kabel oder Batterien absetzbar.

    Die Dauer der Abschreibung wird in den so genannten AfA-Tabellen des Bundesfinanzministeriums festgelegt.

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      Источники: http://www.steuern.de/abschreibung-arbeitsmittel.html, http://www.finanztip.de/werbungskosten-computer/, http://www.lohnsteuer-kompakt.de/fag/2017/312/wie_kann_ich_einen_computer_von_der_steuer_absetzen

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