Wie berechnet sich lohnsteuer

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    Berechnung der Lohnsteuer/des Einheitsversicherungsbeitrags

    Die Lohnsteuer/der Einheitsversicherungsbeitrag, die/den Sie einbehalten müssen, beruht auf der Steuerprogression für die Einkommenssteuer/den Einheitsversicherungsbeitrag. Für den Lohn der 1. und 2. Progressionsstufe berechnen Sie die Lohnsteuer und den Einheitsversicherungsbeitrag. Es gilt ein kombinierter Tarif. Für alle, die das AOW-Eintrittsalter erreicht haben, gilt ein niedrigerer Tarif bei der 1. und 2. Progressionsstufe. Für den Lohn der 3. und 4. Progressionsstufe berechnen Sie nur die Lohnsteuer, aber nicht den Einheitsversicherungsbeitrag.

    Bei bestimmten Lohnarten behalten Sie die Lohnsteuer/den Einheitsversicherungsbeitrag nicht vom Lohn des Arbeitnehmers ein, da sie zu Ihren Lasten gehen. Dabei handelt es sich um die so genannte Definitivbesteuerung.

    Berechnungsvorschriften: wenn Sie eine automatisierte Lohnbuchhaltung haben

    Wenn Sie eine automatisierte Lohnbuchhaltung haben, können Sie zur Berechnung der Lohnsteuer/des Einheitsversicherungsbeitrags Berechnungsvorschriften verwenden. Wenn Sie eine Software verwenden, sind diese Berechnungsvorschriften herstellerseitig integriert. Sie können die Berechnungsvorschriften herunterladen (nur auf Niederländisch verfügbar).

    Tabellen: wenn Sie keine automatisierte Lohnbuchhaltung haben

    Wenn Sie keine automatisierte Lohnbuchhaltung haben, verwenden Sie die Lohnsteuertabellen, in denen Sie den Betrag der einzubehaltenen Lohnsteuer/des einzubehaltenen Einheitsversicherungsbeitrags ablesen können. Sie können die Tabellen für 2017 mit der Rechenhilfe Lohnsteuertabellen unter belastingdienst.nl/tabellen einsehen (nur auf Niederländisch verfügbar).

    Für die Lohnsteuer/den Einheitsversicherungsbeitrag gibt es folgende Tabellen:

    Je nach Lohntyp müssen Sie also die weißen oder grünen Tabellen verwenden. Es gibt weiße und grüne Tabellen für verschiedene Gehaltszeiträume. Pro Gehaltszeitraum gibt es dann wiederum Tabellen für Arbeitnehmer mit oder ohne Urlaubsgutschein. Verwenden Sie die weiße oder grüne Tabelle für den Gehaltszeitraum Ihres Arbeitnehmers oder die Tabelle für Sonderentlohnungen, die hinten in allen grünen und weißen Tabellen steht.

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    So funktioniert die Lohnberechnung

    Jeder Mensch, der sich schon einmal auf einen Job beworben hat, kennt das Problem:

    Man erhält eine Angabe über das Bruttogehalt, die einem aber bestenfalls einen Anhaltspunkt darüber gibt, wie hoch wohl das Nettogehalt sein wird.

    Eine Lohnberechnung ist unverzichtbar. Hier kommt es vor allem auf Vollständigkeit an.

    Oft wird vergessen, einen Posten abziehen und es wartet dann eine unerfreuliche Überraschung auf der ersten monatlichen Abrechnung.

    Was zieht man für die Lohnberechnung vom Bruttogehalt ab?

    Grundsätzlich müssen zwei Posten vom Bruttolohn abgezogen werden, um das Nettogehalt zu ermitteln. Zum einen handelt es sich um die Steuern, zum anderen um die Sozialabgaben.

    Beide Posten haben allerdings noch einmal einige Unterpunkte. Konkret werden die folgenden Dinge vom Bruttogehalt abgezogen:

    Die Versicherungsbeiträge hängen vom jeweiligen Bruttogehalt ab. Der einfachste Weg, diese zu kalkulieren und sein Nettogehalt zu recherchieren ist es, einen Gehaltsrechner in Anspruch zu nehmen.

    Die Rolle der Freibeträge und Steuerklassen für die Lohnberechnung

    Möchte man seinen tatsächlichen Nettolohn berechnen, wird man am meisten Zeit darauf verwenden, die Lohnsteuer zu ermitteln. Diese wird von den Steuerklassen und den Freibeträgen maßgeblich beeinflusst.

    Die günstigste Steuerklasse ist die Nummer 3, denn diese gewährt den höchsten Grundfreibetrag. Allerdings steht sie nur Verheirateten zu. Im Umkehrschluss muss der Partner allerdings die Steuerklasse 5 wählen, welches die schlechteste Steuerklasse ist.

    Gewöhnlich ist man in der Steuerklasse 1 (als Single) und hat einen Grundfreibetrag von 8.820 Euro (Stand: 2017).

    Weitere Freibeträge, die man erhalten kann und die entsprechend die Lohnsteuer reduzieren, sind der Kinderfreibetrag sowie die Unterstützung für Alleinerziehende. Letztere erhält man nur, wenn man sich für die Steuerklasse 2 qualifiziert.

    Diese kurzen Erläuterungen zeigen bereits, wie kompliziert die Lohnberechnung ohne Hilfsmittel ist. Ein Gehaltsrechner, der in ein paar Minuten das Nettogehalt anzeigen kann, ist deshalb die richtige Entscheidung für die Berechnung.

    Wer schon einmal schnell grob überschlagen möchte, kann eine gängige Faustformel verwenden: Das Nettogehalt liegt zwischen 60 und 70 Prozent des Bruttolohns. Bei niedrigen Einkünften sind es eher 70 Prozent, bei hohen eher 60 Prozent.

    Wie berechnet sich lohnsteuer

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    Glossar

    Glossar

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    Wie hoch das zu versteuernde Einkommen tatsächlich ist, kann der Arbeitgeber ja nicht wissen: Zum einen erzielt der Arbeitnehmer möglicherweise weitere Einkünfte aus Nebentätigkeiten, hat Einkünfte aus Kapitalvermögen oder vermieteten Immobilien und so weiter, zum anderen reduzieren Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen das zu versteuernde Einkommen.

    Was vom Gehalt übrig bleibt

    Erst aus allem zusammen ergibt sich die Einkommensteuer, die in den meisten Fällen niedriger ist als die automatisch abgeführte Lohnsteuer. Nach Abgabe der Steuererklärung (häufig auch Lohnsteuerjahresausgleich genannt) erstattet das Finanzamt die zu viel entrichtete Lohnsteuer zurück – streng genommen also ein zinsloses Darlehen für den Fiskus.

    Um dieses Darlehen möglichst gering zu halten, lohnt es sich, beim Finanzamt einen Antrag auf Lohnsteuerermäßigung zu stellen: Das geht immer dann, wenn fest kalkulierbare Ausgaben anfallen, beispielsweise den Arbeitnehmerpauschbetrag (1000 Euro) deutlich übersteigende Fahrtkosten zur Arbeitsstätte oder Unterhaltszahlungen. Durch den Freibetrag reduziert sich die vom Gehalt abgezogene Lohnsteuer. Insgesamt spart man dadurch zwar nichts, hat dafür aber von vornherein mehr Geld im Portmonee. Entfällt im Laufe des Jahres der Grund für den Freibetrag (zum Beispiel durch den Wechsel zu einer näher gelegenen Arbeitsstelle), muss man die zu wenig abgeführte Steuer natürlich nachzahlen.

    Источники: http://www.belastingdienst.nl/wps/wcm/connect/bldcontentde/belastingdienst/unternehmen/lohnsteuer/ihr_unternehmenssitz_befindet_sich_nicht_in_den_niederlanden_mussen_sie_lohnabgaben_einbehalten/einbehaltung_von_lohnabgaben/berechnung_der_lohnabgaben/berechnung_der_lohnsteuer_des_einheitsversicherungsbeitrags, http://www.steuerklassen.com/steuern/lohnsteuer/lohnberechnung/, http://m.focus.de/finanzen/steuern/steuererklaerung/lohnrechner-2016-berechnen-sie-ihre-lohnsteuer-und-das-nettogehalt_id_3513725.html

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