Wie hoch ist der kinderfreibetrag

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    Nettogehalt mit Kinderfreibetrag

    Kinderfreibetrдge und weitere Steuerfreibetrдge kцnnen das Nettogehalt erhцhen.

    Kinderfreibetrдge stellen einen gewissen Betrag vom elterlichen Einkommen steuerfrei, damit Eltern besser fьr ihre Kinder aufkommen kцnnen. Eltern steht pro Kind ein Kinderfreibetrag zu (seit 2010 in Hцhe von 7008 Euro pro Jahr), der auf der Lohnsteuerkarte vermerkt wird.

    Verheiratete Eltern mit Steuerklasse IV/IV teilen sich ihre Kinderfreibetrдge jeweils hдlftig (Faktor 0,5 pro Kind). Bei Eltern mit Steuerklasse III/V erhдlt der Elternteil mit Steuerklasse III die vollen Kinderfreibetrдge (Faktor 1,0 pro Kind), der andere Elternteil keine. Auch Alleinerziehende bekommen den vollen Kinderfreibetrag.

    Dadurch steigt das monatliche Nettogehalt, denn der Kinderfreibetrag wirkt sich auf Solidaritдtszuschlag und Kirchensteuer aus. Fьr Eltern entfдllt zudem der Aufschlag in der Pflegeversicherung. Auf die Lohnsteuer wirkt der Kinderfreibetrag hingegen erst am Jahresende.

    Statt dessen haben Eltern ьbers Jahr Anspruch auf Kindergeld. Seit 2010 zahlt der Staat pro Kind und Monat mindestens 184 Euro (steuerfrei), um den finanziellen Grundbedarf von Kindern unabhдngig vom elterlichen Nettogehalt zu sichern.

    Mit der Steuererklдrung zum Jahresende ьberprьft das Finanzamt das gezahlte Kindergeld und den mцglichen Steuervorteil durch den Kinderfreibetrag. Ist der Kinderfreibetrag fьr die Eltern gьnstiger als das Kindergeld, wird er rьckwirkend angerechnet.

    Wдhlen Sie einen Kinderfreibetrag im Gehaltsrechner, um zu sehen, wie hoch Ihr Nettogehalt umgerechnet auf den Monat ausfдllt, wenn der Kinderfreibetrag steuerlich berьcksichtigt wird. Daran sehen Sie, wie hoch Ihr Steuervorteil wдre und was fьr Sie gьnstiger ist – Kinderfreibetrag oder Kindergeld.

    Neben Kinderfreibetrдgen kцnnen weitere Steuerfreibetrдge auf der Lohnsteuerkarte vermerkt werden, beispielsweise Werbungskosten, soweit sie ьber dem Arbeitnehmerpauschbetrag liegen. Dies ist praktisch, wenn Sie die entsprechenden Ausgaben vorab schon kennen. Denn fьr diese Steuerfreibetrдge entfдllt die monatliche Lohnsteuer, sodass Ihr Nettogehalt steigt.

    Herr und Frau Winkelmann erwarten ihr erstes Kind. Da die Babyausstattung ganz schцn ins Geld geht, mцchte Herr Winkelmann bei aller Vorfreude gerne wissen, ob und wie sich das auf sein Nettogehalt auswirkt.

    Herr Winkelmann ist 30 Jahre alt und wohnt und arbeitet zusammen mit seiner Frau in Hamburg, wo er monatlich 4.700 Euro brutto verdient. Da sein Gehalt deutlich hцher ist als das seiner Frau, hat er Steuerklasse III und kann damit in Zukunft den vollen Kinderfreibetrag anrechnen.

    Herr Winkelmann ist gesetzlich regulдr krankenversichert, versicherungspflichtig in der Renten- und Arbeitslosenversicherung und zahlt Kirchensteuer. Auf seiner Lohnsteuerkarte hat er einen jдhrlichen Steuerfreibetrag von 2.000 Euro eingetragen, den er allein schon durch Werbungskosten regelmдЯig ausschцpft.

    Unterm Strich hat Herr Winkelmann damit fьr 2013 bislang ein monatliches Nettogehalt von 3.136,36 Euro.

    Wie wird sich der Kinderfreibetrag unterm Strich auf Herr Winkelmanns Nettogehalt auswirken? Das Kindergeld liegt 2013 bei monatlich 184 Euro. Was ist da gьnstiger, Kinderfreibetrag oder Kindergeld?

    Berechnung

    Zur Berechnung dieses Beispiels tragen Sie die gegebenen Werte wie folgt in den Gehaltsrechner ein:

    • Monatliches Bruttogehalt: 4.700 Euro
    • Jдhrlicher Steuerfreibetrag: 2.000 Euro
    • Steuerklasse: III auswдhlen
    • Kinderfreibetrдge: 1,0
    • Bundesland der Arbeitsstelle: Hamburg
    • Geburtsjahr: nach 1948
    • Krankenversicherung: gesetzlich regulдr
    • Markieren Sie unter Zusдtzliche Angaben die folgenden Punkte:
      • Kirchensteuerpflichtig
      • Rentenversicherungspflichtig
      • Arbeitslosenversicherungspflichtig
    • Abrechnungsjahr: 2013 auswдhlen
    • Klicken Sie dann auf Berechnen.

    Rechner aufrufen – Schritt 1

    Rechner aufrufen – Schritt 2

    (*) Personennamen sind frei erfunden und beziehen sich nicht auf real existierende Personen. Eine eventuelle Ьbereinstimmung mit Namen realer Personen ist nicht beabsichtigt und wдre rein zufдllig.

    Nettogehalt mit Kinderfreibetrag

    Lohn- und Gehaltsrechner

    Wieviel Netto bleibt vom Brutto? Der aktuelle Gehaltsrechner 2018 ermittelt, was von Ihrem Lohn oder Gehalt nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben als Nettolohn ьbrig bleibt.

    Kinderfreibetrag

    • Der Kinderfreibetrag ist nur für die Steuerklassen 1 – 4 vorgesehen.
    • Kindergeld oder Kinderfreibetrag – beides zusammen gibt es nicht.
    • Der Kinderfreibetrag wird mit dem Antrag auf Lohnsteuerermäßigung vom Finanzamt eingetragen.
    • Das Finanzamt prüft automatisch, ob der Freibetrag oder das Kindergeld steuerlich günstiger ist.
    • Der Kinderfreibetrag lohnt sich bei einzelnen Personen ab einem Einkommen von 30.000 Euro, bei Ehepaaren ab 60.000 Euro.

    Kinderfreibetragrechner

    Kinderfreibetrag – Was, wie, für wen?

    Der Kinderfreibetrag ist ein Freibetrag, der Eltern bei der Einkommensteuer eine Steuererleichterung schafft. Um diesen Anspruch auf Lohnsteuerermäßigung geltend zu machen, muss der Kinderfreibetrag zuvor beim Finanzamt eingetragen worden sein.

    Während das Kindergeld eine Vorauszahlung ist, handelt es sich beim Kinderfreibetrag um eine Rechengröße bei der Einkommensteuererklärung.

    Hier werden der Freibetrag und das jeweils vorausgezahlte Kindergeld gegeneinander aufgerechnet.

    Das Finanzamt ermittelt den Betrag, der für den Steuerpflichtigen am günstigsten ist. Dieser Vorgang heißt Günstigerprüfung.

    • Lediglich bei der Berechnung von Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag werden generell die Kinderfreibeträge abgezogen. Hier erfolgt keine Günstigerprüfung durch die Finanzämter.

    In der Regel profitieren höhere Einkommen durch die Kinderfreibeträge. Als Richtwert kann hier von einem jährlichen Bruttoeinkommen ab 30.000 Euro für eine einzelne Person ausgegangen werden. Für niedrigere Einkommen lohnt es sich eher, das Kindergeld in Anspruch zu nehmen.

    Höhe des Kinderfreibetrags 2017 nach Steuerklassen

    Steuerklassenrechner

    Wann lohnt sich der Kinderfreibetrag?

    Der Kinderfreibetrag führt direkt dazu, dass mehr Netto vom Brutto übrig bleibt. Wer stattdessen bei Auszahlung des Kindergeldes bleibt, muss sich selbst errechnen, ob am Ende mehr Netto übrig bleibt. Das Nettogehalt ist dann einfach der Betrag, der vom Arbeitgeber überwiesen wird plus das staatlich gezahlte Kindergeld. Beim Brutto Netto inklusive Kinderfreibetrag gilt die Annahme, dass ein höheres Einkommen mit Kinderfreibetrag zu mehr Netto führt. An folgendem Beispiel wird klar, dass die Zahlung des Kindergelds zu weniger Netto monatlich führen kann als mit einem Kinderfreibetrag, der direkt einen entsprechenden Steuervorteil liefert.

    Erklärvideo: Kinderfreibetrag oder Kindergeld?

    Wichtige Fragen zum Kinderfreibetrag

    Kinderfreibetrag oder Kindergeld?

    Grundsätzlich ist es ratsam, zunächst erstmal das Kindergeld zu beantragen. Auch dann, wenn man davon ausgehen kann, den Kinderfreibetrag zu erhalten. Denn das Finanzamt geht bei der Günstigerprüfung immer davon aus, der das Steuerzahler das Kindergeld beantragt hat und rechnet diesen Betrag automatisch bei der Steuererklärung mit ein.

    • Alle Personen, die entweder keine oder nur sehr wenig Steuern zahlen müssen, sind mit dem Kindergeld in jedem Falle besser beraten.

    Auch wenn die Kinder in die Ausbildung gehen, ist es für Eltern wichtig, sich zu informieren, wie es mit den beiden Varianten Kinderfreibetrag und Kindergeld aussieht.

    Wie setzt sich der Kinderfreibetrag zusammen?

    Der Freibetrag hat sich 2017 geändert. So liegt er aktuell bei 7.356 Euro jährlich pro Kind für beide Elternteile.

    Er setzt sich zusammen aus:

    • dem Bedarf für das sachliche Existenzminimum des Kindes 4.716 Euro
    • dem Betreuungs-, Erziehungs- und Ausbildungsbedarf 2.640 Euro.

    Welche Altersgrenzen müssen beachtet werden?

    Für Eltern, deren Kinder sich in der Berufsausbildung befinden, gibt es durch die Zahlung von Kindergeld oder die Unterstützung durch den Kinderfreibetrag ebenfalls Entlastungen. Dabei ist allerdings auf die Altersgrenze von 25 bzw. in Ausnahmefällen 27 Jahren zu achten.

    Der Kinderfreibetrag in bestimmten Lebenssituationen

    Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass die Kinderfreibeträge im Falle einer Scheidung jeweils hälftig an beide Elternteile ausgezahlt werden. Dabei ist es unerheblich, von wem die Kinder betreut werden.

    Auch hier gilt natürlich, dass die Freibeträge erst dann einen Steuervorteil bieten, wenn man als Alleinstehender die Einkommensgrenze von 30.000 Euro an Jahreseinkommen erreicht. Ansonsten sollte man die Zahlung von Kindergeld in Anspruch nehmen.

    • Übernimmt ein Elternteil weniger als 75 Prozent seiner Unterhaltspflicht, kann der Freibetrag vollständig auf das andere Elternteil übertragen werden.

    Kinderfreibeträge können auch von den Eltern in Anspruch genommen werden, die Pflegekinder in ihren Haushalt aufgenommen haben. Als Voraussetzung dafür gilt allerdings die Feststellung eines Pflegekindschaftsverhältnisses.

    Das heißt, dass die Beziehung zu dem Kind für einen längeren Zeitraum geplant sein muss und einen familienähnlichen Charakter hat. Es darf sich nicht um eine kurzzeitige Aufnahme des Kindes in den Familienhaushalt handeln.

    Ist also das Pflegekindschaftsverhältnis festgestellt worden, dann ist damit auch der Anspruch auf Kinderfreibeträge ebenso wie auf Kindergeld entstanden und kann von der Pflegefamilie genutzt werden.

    Häufig gestellte Fragen zum Kinderfreibetrag

    Was versteht man unter dem Monatsprinzip bei Kinderfreibeträgen?

    Bei der Errechnung des Kinderfreibetrages gilt das Monatsprinzip. Wurden somit an wenigstens einem Tag in einem Monat die Voraussetzungen für die Berücksichtigung eines Kindes erfüllt, dann erhält man für eben diesen Monat den zwölften Teil des Jahresbetrags angerechnet.

    Dabei steht jedem Elternteil jeweils die Hälfte des Kinderfreibetrages zu. Auf der elektronischen Lohnsteuerkarte ist dies mit einer 0,5 dargestellt. Der Wert ist unter dem Hinweis über die Zahl der Kinderfreibeträge zu finden.

    Auch ist in bestimmten Fällen auf der elektronischen Lohnsteuerkarte der Wert 1,0 vermerkt. Dies ist dann der Fall, wenn die Steuerklasse 5 oder 3 gewählt wurde. Es ist ebenfalls der Fall, wenn ein Kind von einem der Ehepartner adoptiert worden ist.

    Gibt es den Kinderfreibetrag bei einem behinderten Kind nach dem 18. Lebensjahr?

    Ja, Kinderfreibeträge für ein behindertes Kind können geltend gemacht werden, wenn das Kind das 18. Lebensjahr bereits überschritten hat und bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

    Die Altersbegrenzung ist sogar komplett aufgehoben, wenn das behinderte Kind sich aufgrund einer seelischen, geistigen oder körperlichen Behinderung nicht selbst unterhalten kann. Voraussetzung ist allerdings, dass die Behinderung bereits vor dem 25. Lebensjahr aufgetreten ist.

    • Eine Sonderregelung gibt es allerdings für Kinder, bei denen die Behinderung vor dem 1.1.2007 eingesetzt hat. In diesen Fällen gilt eine Altersgrenze von 27 Jahren.

    Wie wirken sich Jobs bzw. Ferienjobs auf Kinderfreibetrag/Kindergeld aus?

    Wenn das Kind eine weitergehende Ausbildung aufnimmt, bei der es regelmäßig wöchentlich mehr als 20 Wochenstunden erwerbstätig ist, dann entfällt die Steuererleichterung. Ausgenommen von diesem Wegfall sind allerdings Ferienjobs, da in dem Gesetzestext von einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit die Rede ist und dies bei Ferienjobs nicht der Fall ist.

    Diese werden ja nur in den Semesterferien oder Ferien ausgeübt und sind damit nicht regelmäßig. Damit werden die Vorteile von Kinderfreibetrag/ Kindergeld nicht gemindert, wenn das Kind einen Ferienjob ausübt.

    Beeinflusst das Einkommen eines Kindes den Kinderfreibetrag?

    Seit 2012 müssen Eltern nicht mehr nachweisen, dass das Einkommen ihres Kindes 8.004 Euro übersteigt.

    Das gilt für Kinder bis zum 25. Lebensjahr, die sich in einer Erstausbildung oder einem Erststudium befinden.

    Kinderfreibetrag oder Kindergeld – beide Möglichkeiten zur finanziellen Entlastung der Eltern sind damit bis zu diesem Alter weiterhin vorhanden.

    Allerdings muss darauf geachtet werden, dass das Kind nicht eine wöchentliche Arbeitszeit von 20 Stunden überschreitet.

    Was ist der Freibetrag für Sonderbedarf und wann darf man ihn geltend machen?

    Die Eltern, die einen Anspruch auf Kinderfreibetrag/Kindergeld haben, können einen weiteren Freibetrag für Sonderbedarf geltend machen, wenn das Kind zwischen 18 und 25 Jahre alt ist und auswärtig eine Berufsausbildung absolviert.

    In dem Fall können die Eltern einen Freibetrag geltend machen, der jährlich bei 924 Euro liegt. Sollte das Kind eigene Einkünfte haben, die 1.848 Euro übersteigen, werden diese darauf angerechnet. Sollte das Kind BAFöG beziehen, wird dieses ebenfalls in voller Höhe angerechnet.

    Szenarien/Rechenbeispiele zum Kinderfreibetrag

    Im Folgenden finden Sie drei Szenarien zum Kinderfreibetrag. Wenn Sie sich die Details zu einem der Szenarien ansehen möchten, klicken Sie dazu einfach auf den jeweiligen Button.

    Szenario 1: Steuerpflichtiger, alleinstehend mit einem Kind

    Prinzipiell hat der Kinderfreibetrag für die Lohnsteuer keine Relevanz. Interessant wird die Einkommenssteuerermittlung. Bei Einkünften von 24.000 Euro beläuft sich die Einkommenssteuer ohne Kinder auf 3.726,00 Euro (2015).

    Nach Abzug des Kinderfreibetrags (16.848 Euro zu versteuerndes Einkommen) liegt die Steuerlast noch bei 1.784,00 Euro. Der Unterschied ist geringer als das erhaltene Kindergeld.

    Szenario 2: Eltern, verheiratet mit einem Kind

    Beide Eltern werden gemeinsam veranlagt und erzielen Einkommen in Höhe von 64.000 Euro. Die Steuerlast (ohne Kinderfreibetrag) liegt an dieser Stelle bei 12.352,00 Euro. Nach Abzug des Freibetrags bleibt eine Einkommenssteuerlast in Höhe von 10.088,00 Euro.

    Um einen Steuervorteil zu erreichen, muss die Differenz 2.256 Euro (im Jahr 2015) übersteigen. Im Rahmen der hier durchgeführten Günstigerprüfung ergibt sich ein Vorteil von acht Euro bei Inanspruchnahme des Freibetrags.

    Szenario 3: Kindergeldanspruch entfällt Ende August

    An dieser Stelle wird auch der Kinderfreibetrag in entsprechender Weise gekürzt. Nach § 32 Abs. 6 EStG reduziert sich der anrechenbare Betrag für jeden Monat um ein Zwölftel.

    Kinderfreibetrag

    Der Kinderfreibetrag im Steuersystem

    Der Kinderfreibetrag liegt derzeit bei 7.356 Euro (Stand : 2017). Zwischen dem Kindergeld und dem Kinderfreibetrag gibt es einen direkten Zusammenhang, den wir Ihnen in den nachfolgenden Betrachtungen ausführlich erläutern.

    Der Zweck des Kinderfreibetrags

    Das deutsche Steuerprinzip beruht auf dem Grundsatz der Gerechtigkeit und besagt, dass sich die Steuerschuld auf der Grundlage der Belastungsfähigkeit ermittelt. Aus diesem Grund gibt es in Deutschland je nach Einkommen verschiedene Steuersätze. Diese allein reichen jedoch nicht aus, um die Steuererhebung gerecht zu machen. Der Grund hierfür liegt in der Tatsache, dass die Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen nicht nur allein von seinem Einkommen, sondern auch von seiner persönlichen Lebenssituation abhängig ist.

    Um diesen Faktor gerecht zu werden, unterscheidet der Gesetzgeber zwischen verheirateten und ledigen Steuerpflichtigen. Zusätzlich dazu betrachtet er aber auch die Kinder und sieht zu diesem Zweck in Abhängigkeit von der Anzahl der kindergeldberechtigten Kinder einen Kinderfreibetrag vor. Zusätzlich dazu kennt der Gesetzgeber für Eltern auch noch Steuervergünstigungen für den Betreuungs-, Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf.

    Die genauen Bezeichnungen für den Kinderfreibetrag aber auch die anderen Freibeträge haben sich im Laufe der letzten Jahrzehnte ebenso wie die Höhe der Freibeträge und Vergünstigungen für Kinder mehrmals geändert. Trotzdem lässt sich allgemein feststellen, dass in den vergangenen Jahren die Höhe der Steuervergünstigungen für die Eltern kontinuierlich gestiegen ist.

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    Die Entwicklung vom Kinderfreibetrag

    Wie bereits erwähnt, wird der Kinderfreibetrag ebenso wie andere Steuervergünstigungen für Eltern regelmäßig angepasst. Während beispielsweise noch bis zum Jahr 1985 für ein Kind nur ein Freibetrag in einer Höhe von 432 DM also rund 220 Euro vorgesehen war, wurde die Summe der Freibeträge in den nächsten Jahren regelmäßig erhöht. Dies führte dazu, dass sich die Summe der Freibeträge innerhalb von 10 Jahren mit einem Wert von 4.104 DM fast verzehnfacht hat. Diese Entwicklung hielt auch in den kommenden Jahren an, sodass die Summe der Freibeträge im Jahr 2000 erstmalig die Grenze von 5.000 Euro überschritt.

    Auf diesem Niveau blieb der Freibetrag aber nicht, denn auch in den folgenden Jahren wurden die Freibeträge stetig angepasst. Dies führte dazu, dass sich die Summe Freibeträge bis zum Jahr 2017 auf eine Summe von 3.678 Euro je Elternteil erhöht hat.

    Diese Erhöhung wurde jedoch nicht zwingend von der Masse der Bevölkerung wahrgenommen. Der Grund hierfür liegt in der Tatsache, dass der Kinderfreibetrag mit dem Kindergeld in einem direkten Zusammenhang steht und der Freibetrag deshalb nicht zwingend zu einer hohen Steuerersparnis führen muss.

    Der Zusammenhang zwischen Kinderfreibetrag und Kindergeld

    Bei dem Kinderfreibetrag gilt zu beachten, dass er zu einer Reduzierung der Steuerschuld führen kann, aber diese nicht zwingend bewirken muss. Der Grund hierfür liegt in der Tatsache, dass bereits das Kindergeld der Förderung der Familie dient und Steuerpflichtiger nicht gleichzeitig vom Kindergeld sowie dem Steuervorteil aufgrund des Freibetrags profitieren kann.

    Theoretisch würde dies also bedeuten, dass sich ein Steuerpflichtiger zwischen dem Kinderfreibetrag und dem Kindergeld entscheiden müsste. Da eine Überprüfung der günstigen Variante und somit eine Entscheidung für die meisten Steuerpflichtigen jedoch nicht problemlos möglich ist, sieht der Gesetzgeber hier eine Prüfung vor.

    Im Rahmen dieser Prüfung wird dann ermittelt, wie hoch der Steuervorteil des Steuerpflichtigen bei der Inanspruchnahme eines Freibetrags ist. Anschließend wird dieser Steuervorteil mit der Höhe des erhaltenen Kindergelds verglichen. Sollte bei diesem Vergleich festgestellt werden, dass der Steuervorteil überwiegt, wird dieser gewährt, aber mit dem bereits erhalten Kindergeld verrechnet. In jedem anderen Fall, wenn beispielsweise die Steuerpflichtigen nur über ein geringes Einkommen verfügen, wird das Kindergeld gewährt und Freibetrag in der Steuererklärung nicht berücksichtigt.

    Источники: http://m.zinsen-berechnen.de/nettolohn/nettogehalt-kinderfreibetrag.php, http://www.steuerklassen.com/kinderfreibetrag/, http://www.cecu.de/kinderfreibetrag.html

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