Wie hoch ist erbschaftssteuer

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    Erbschaftsteuertabelle

    Wer in Deutschland erbt, muss ab einem gewissen Betrag eine Erbschaftssteuer entrichten.

    Die Höhe der Abgaben hängt von dem festgelegten Freibetrag und der Steuerklasse des Erbes ab. Mit Hilfe dieser Informationen lässt sich ermitteln, ob eine Erbschaftsteuer bezahlt werden muss und wie diese berechnet werden kann.

    Mit Hilfe der Ebschaftssteuertabellen bekommen Sie schnell einen Überblick darüber, wie viel Sie steuerfrei erben dürfen und wie Sie den Steuersatz für die Erbschaftssteuer ermitteln können.

    Erbschaftsteuertabellen im Überblick

    1. Tabelle: Steuerklassen, Verwandtschaftsgrad, Freibeträge

    Die Erbschaftsteuertabelle zeigt die drei Steuerklassen, die zugehörigen Verwandtschaftsgrade sowie die Freibeträge.

    Die Zugehörigkeit zu einer der drei Steuerklassen bestimmt sich über das Verwandtschaftsverhältnis zum Erblasser. Ihre Steuerklasse ist eine wichtige Information für die zweite Tabelle, aus der Sie Ihren Steuersatz für die Erbschaftsteuer ablesen können.

    2. Tabelle: Steuerklasse, Betragsgrenzen, Steuersatz

    In dieser Erbschaftssteuertabelle wird über die Steuersätze und die zugehörigen Betragsgrenzen informiert. Entscheidend für die Höhe der Erbschaftssteuer ist gleich in doppelter Hinsicht die Steuerklasse. Diese zeigt zum einen die Höhe der Freibeträge an und gibt zum anderen Aufschluss über den jeweiligen Steuersatz.

    • Angenommen der eigene Ehepartner verstirbt und hat eine Million Euro Gesamtvermögen hinterlassen. So wird aus der ersten Erbschaftsteuertabelle ersichtlich, dass sich der Erbe, in dem Fall die Ehefrau, in Steuerklasse 1 befindet und einen ihr ein Freibetrag von 500.000 Euro zusteht. Der Erbschaftssteuer unterliegt also ein Betrag in der gleichen Höhe (500.000 Euro). Ein Blick in die zweite Tabelle offenbart, dass diese Summe mit elf Prozent versteuert wird. Die Ehefrau muss also eine Erbschaftssteuer in Höhe von 55.000 EUR bezahlen.

    Die wichtigsten Fakten zu Erbschaftsteuertabellen

    • Sobald das Erbe über dem gesetzlichem Freibetrag liegt müssen Erbschaftssteuern entrichtet werden
    • Das Verwandschaftsverhältnis von Erblasser und Erbe bestimmt im Wesentlichen die Höhe des Freibetrags
    • Ist der Wert des Erbes höher als der Freiberag kann anhand der Steuerklasse die Höhe des Steuersatzes bestimmt werden

    Die häufigsten Fragen zu Erbschaftssteuertabellen

    Was bringt mir die Erbschaftsteuertabelle?

    Mit Hilfe der Erbschaftsteuertabelle können Sie schnell und einfach herausfinden, ob und in welcher Höhe Sie Ihr Erbe versteuern müssen.

    Muss ich das Erbe komplett versteuern, sobald der Freibetrag überschritten wird?

    Nein. Die Erbschaftsteuer wird nicht auf den gesamten Wert des Erbes berechnet. Es wird nur der Betrag versteuer, der über dem Freibetrag liegt.

    Schenkungssteuer und Freibetrag

    Unter einer Schenkung versteht man eine Übertragung von Vermögenswerten auf eine andere Person. Eine Schenkung ist sozusagen das Vererben zu Lebzeiten.

    In Deutschland werden ab einem gewissen Wert Steuern auf die Schenkung erhoben (Schenkungssteuer). Hier können Sie die Schenkungssteuer berechnen . Erfahren Sie zudem alles wichtige zum Thema Schenkungssteuern und Freibeträge .

    Schenkungsteuer und Erbschaftsteuer

    Schenkungsteuer und Erbschaftssteuer werden im deutschen Recht in etwa gleich behandelt. Fiskalisch gesehen gelten Schenkungen als Erbe zu Lebzeiten. Die Schenkung unter Lebenden wird von vorausschauenden Erblassern auch gern zur Minderung der Erbschaftssteuerlast genutzt.

    Schenkungssteuer: Freibeträge

    Je näher Erblasser und Erbe bzw. der Schenker und der Empfänger miteinander verwandt sind, desto höher fällt der Freibetrag für das Erbe oder die Schenkung aus. In der folgenden Übersicht werden alle Freibeträge für das jeweilige Verwandschaftsverhältnis aufgeführt:

    Eltern und Großeltern, Geschwister, Neffen und Nichten

    Eltern und Großeltern des Schenkenden werden in die Steuerklasse 1 eingeordnet. Für sie gilt ein Schenkungssteuer Freibetrag von 100.000 €. Geschwister, Neffen und Nichten werden in die Steuerklasse 2 eingeordnet. Für sie gilt ein Schenkungssteuer Freibetrag von 20.000 €.

    Keine verwandschaftliche Verbindung

    Alle Empfänger einer Schenkung, die in keiner Weise mit dem Schenker verwandt sind, werden in die Steuerklasse 3 eingeordnet mit einem Schenkungssteuerbetrag von 20.000 €. In Steuerklasse 3 wird jedoch ein höherer Steuersatz als in der Steuerklasse 2 für den über den Schenkungsfreibetrag hinausgehenden Betrag fällig.

    • Jeder Beschenkte sollte nicht vergessen, dass er von sich aus verpflichtet ist, wenn er einer Schenkung erhalten hat, diese in einer Steuererklärung anzugeben.

    Geschiedene Ehepartner

    Geschiedene Ehepartner erhalten ebenfalls die Steuerklasse 2 und den Freibetrag 20.000 €. Eine Ausnahme gibt es bei Schenkungen von Großeltern an Enkel, wenn die Eltern der Kinder verstorben sind. Hier gilt der Freibetrag von 400.000 €.

    Stiefeltern, Schwiegereltern und Schwiegerkinder

    Noch weiter entfernt in der Verwandtschaftsliste sind die Stiefeltern, Schwiegereltern und Schwiegerkinder. Für sie gilt auch die Steuerklasse 2 mit einem Freibetrag von 20.000 €.

    Die Schenkungsteuer wird fällig, wenn entweder der Schenker oder der Beschenkte seinen gewöhnlichen Aufenthalt oder Wohnsitz in Deutschland hat. Handelt es sich bei keinem in die Schenkung Involvierten um einen Inländer, wird, falls Inlandvermögen verschenkt wurde, ebenfalls die Schenkungssteuer fällig.

    Im Gegensatz zum Freibetrag bei der Erbschaftssteuer, der immer nur einmal anfällt und dann verbraucht ist, kann ein Schenkungssteuer Freibetrag alle zehn Jahre erneut in Anspruch genommen werden.

    • Wer also eine größere Summe zu vererben hat, könnte, um die Erbschaftssteuer zu umgehen, alle zehn Jahre den Schenkungssteuer Freibetrag ausnutzen.

    Für eine steuerfreie Schenkung ist das verwandtschaftliche Verhältnis des Schenkenden zum Beschenkten entscheidend. Je nachdem, wie nah das Verhältnis untereinander ist, wird der zu Beschenkende in eine von drei steuerlichen Klassen eingeteilt.

    Je nach Steuerklasse und Verwandtschaftsgrad ist der Schenkungssteuer Freibetrag unterschiedlich festgelegt:

    Schenkungssteuer: Steuersätze

    Bei der letzten Reform der Erbschaft- und Schenkungssteuer wurden neue Freibeträge bei den jeweiligen Steuerarten festgelegt, die seit 2012 unverändert gelten.

    • Die Steuerklasse 1 ist mit einem Schenkungssteuer Freibetrag von 500.000 € versehen. In diese Klasse werden alle Ehegatten oder Lebenspartner eingeordnet.

    Kinder und Stiefkinder gehören ebenfalls zur Steuerklasse 1 , erhalten jedoch nur einen Freibetrag von 400.000 €. Deren Kinder, also Enkel und Stiefenkel, erhalten auch die Steuerklasse 1 , ihr Freibetrag ist jedoch 200.000 €.

    Verschiedene Arten der Schenkung

    Wollen Großeltern ihren Enkeln oder Schwiegerkindern ein größeres Geschenk zukommen lassen, stehen sie vor dem Problem, dass hier der Schenkungssteuer Freibetrag deutlich niedriger ist als bei Schenkungen von Eltern an Kinder.

    Dieses Problem kann durch eine sogenannte Kettenschenkung umgangen werden. Die Großeltern schenken die Zuwendung zuerst ihren Kindern, die diese wiederum an ihre Kinder weiter verschenken.

    • Diese Vorgehensweise ist nicht unüblich. Auch der Bundesfinanzhof sieht in dieser Vorgehensweise kein rechtliches Problem. Geschenke dürfen somit problemlos weiter verschenkt werden. Auf diesem Umweg können Steuerfreibeträge optimal genutzt werden.

    Wurde der Schenkungssteuer Freibetrag bereits ausgeschöpft, dann müssen weitere Zuwendungen versteuert werden. Eine Ausnahme von dieser Regel stellen sogenannte „Gelegenheitsgeschenke“ dar.

    Nachdem der Gesetzgeber für den Begriff keine klare Definition vorgibt, ist der Spielraum, was genau ein Gelegenheitsgeschenk ist, relativ groß. Dazu gehören Zuwendungen, die sowohl in Bezug auf den Wert als auch hinsichtlich des Anlasses allgemein üblich sind. Als Gelegenheitsgeschenke gelten zum Beispiel ein PKW oder Schmuck.

    Sie werden dem Freibetrag nicht hinzugerechnet. Allerdings muss ein wichtiger Grund für die außerordentliche Zuwendung vorliegen.

    Vom Finanzamt werden folgende Gründe als wichtig anerkannt:
    • Hochzeit
    • Jubiläum
    • Abitur
    • Examen
    • Geburtstag

    Zudem muss beachtet werden, dass der Wert des Geschenks einen bestimmten Betrag nicht überschreiten darf, da dieser im Verhältnis zum Gesamtvermögen des Schenkenden betrachtet wird.

    • Unterschiedliche Geschenke, die jeweils zu verschiedenen Anlässen verschenkt wurden, darf das Finanzamt nicht addieren. Aus diesem Grund kann im Zeitraum die Steuerbefreiung, wenn der Schenkungssteuer Freibetrag bereits ausgeschöpft ist, dank der 10-Jahres-Frist-Regelung mehrmals genutzt werden.

    Um die Steuerbefreiung für Gelegenheitsgeschenke zu nutzen, muss eine Steuerbefreiung nach § 13 Abs. 1 Nr. 14 ErbStG für „übliche Gelegenheitsgeschenke“ beantragt werden.

    Das Formular zur Schenkungssteuer

    Um eine Schenkungsteuererklärung zu machen, müssen Sie ein bestimmtes Formular ausfüllen. Da die Landesfinanzbehörden für die Schenkungssteuer zuständig sind, geben diese auch die entsprechenden Formulare aus.

    • Wählen Sie ihr Bundesland und mit einem Klick öffnet sich der Link zu der zuständigen Stelle.

    Formular Schenkungssteuer – Erläuterungen

    Neben der eigentlichen Steuererklärung begleiten weiteren Anlagen die Dokumentensammlung bei der Schenkungssteuer. Die Formulare teilen sich auf in:

    • die Steuererklärung
    • Anlage Steuerentlastung für Unternehmensvermögen
    • Anlage Steuerbefreiung für vermietete Wohnungen
    • Anlage Steuerbefreiung für Familienheime
    • Anlage Gegenleistungen und Auflagen
    • Anlage Bedarfsbewertung Erbschaft-/ Schenkungssteuererklärung

    In der eigentlichen Steuererklärung werden die Grundeckpunkte zur Schenkung abgefragt:

    • Zeitpunkt der Schenker
    • Personalien des Schenkers
    • Personalien des Beschenkten
    • Verwandtschaftsgrad zwischen den Beteiligten
    • Entscheidung zur Frage, wer die Schenkungssteuer trägt: Schenker oder Beschenkter
    • Angaben zum Schenkungsgegenstand
    • Erwerbsnebenkosten
    • Vorschenkungen

    Bei dieser Steuerart haften beide Beteiligte für die Steuer, deshalb fragt das Formular danach, wer die Steuer tatsächlich übernehmen wird.

    Beim Schenkungsgegenstand können Bewertungsfragen eine Rolle spielen, wenn es sich zum Beispiel um eine Immobilie handelt.

    Erwerbsnebenkosten wie etwa die Kosten für einen Notar bei der Grundstücksübertragung können vom Wert des geschenkten Gegenstandes abgezogen werden.

    Die Anlagen gewähren weitere bestimmte Befreiungen und Steuervergünstigungen, die auf bestimmte Schenkungen zutreffen.

    • Sehr wichtig ist die Frage nach dem Verwandtschaftsverhältnis zwischen Schenker und Beschenktem, da sich danach Freibeträge und Steuersätze bemessen. Das Gesetz gewährt nur alle zehn Jahre entsprechende Freibeträge auf Schenkungen, Vorschenkungen sind daher anzugeben.

    Die wichtigsten Fakten zur Schenkungssteuer

    • Die Schenkungssteuer ist die Steuer auf ein Erbe zu Lebzeiten.
    • Sie wird bei Schenkungen von größerem Ausmaß erhoben.
    • Um kleinere Schenkungen steuerfrei zu halten, gibt es die Freibeträge.
    • Der Schenkungssteuer Freibetrag kann alle zehn Jahre erneut in Anspruch genommen werden.
    • Das verwandschaftliche Verhältnis des Schenkenden zum Beschenkten ist dabei entscheidend.

    Häufig gestellte Fragen zur Schenkungssteuer

    Kann die Erbschaftsteuer vermieden werden, indem ich mein Vermögen bereits zu Lebzeiten verschenke?

    Im Grunde fallen sowohl für Schenkungen als auch für ein Erbe die gleichen Steuersätze und Freibeträge an. Sie können Ihr Vermögen allerdings so aufteilen, dass Ihre Verwandten oder Bekannten Vermögenswerte erhalten, die unter dem gesetzlich festgelegten Freibeträgen liegen. Sollten Sie ein relativ hohes Vermögen besitzen, könnte es von Vorteil sein, Ihren späteren Nachlass alle zehn Jahre zu verschenken, um eine steuerfreie Aufteilung umzusetzen.

    Gilt der Schenkungssteuer Freibetrag auch bei Hausrat?

    Auch für den Hausrat gilt der Schenkungssteuer Freibetrag. Wie hoch der Freibetrag bei diesen Gegenständen ist, hängt von der Steuerklasse des Beschenkten ab.

    Bei Personen der Steuerklasse I sind persönliche Gegenstände sowie Hausrat bis zu einem Wert von 41.000 Euro steuerfrei. Einzelheiten sind in § 13 ErbStG (Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz) geregelt.

    So ist das Erbe zu versteuern

    Einkünfte aller Art müssen in Deutschland versteuert werden. Einnahmen, die dies nicht betrifft, werden explizit durch ein Gesetz freigestellt. Für das Erbe existiert eine entsprechende Freistellungsregelung nicht.

    Es unterliegt folglich ebenfalls der Steuerpflicht. Die Rechtsgrundlage für die Besteuerung des Erbes ist das Erbschaftssteuergesetz, das weitgehend identisch mit dem Schenkungssteuergesetz ist.

    Welche Einnahmen unterliegen der Erbschaftssteuer?

    Als Erbe gelten alle Zuwendungen, die von Todes wegen anfallen. Die Person, die verstirbt, ist der Erblasser. Die Person, welche die Zuwendungen erhält, wird als Erbe bezeichnet. Allerdings unterliegen nicht alle derartigen Zuwendungen der Erbschaftssteuer.

    Befreit von der Steuerpflicht sind:

    • Der Hausrat
    • Gegenstände, deren Erhaltung für Kunst, Wissenschaft oder Geschichte von Bedeutung ist im Verhältnis 60 zu 100
    • Grundstücke, deren Erhalt dem Nutzen der Wohlfahrt oder der Allgemeinheit dienen, wenn die Kosten für den Erhalt die Einnahmen übersteigen

    Vereinfacht gesagt bedeutet dies: Alle Vermögenswerte müssen versteuert werden. Allerdings gibt es für das Erbe Freibeträge. Je näher der Verwandtschaftsgrad war, desto höher sind die Freibeträge bei der Erbschaftssteuer.

    Wie ist die Erbschaftssteuer aufgebaut?

    Die Erbschaftssteuer unterteilt sich in drei Steuerklassen. In der ersten Steuerklassen befinden sich die nächsten Verwandten – also Ehepartner, Eltern, Großeltern, Kinder, Stiefkinder und Enkelkinder.

    • Ehepartner: 500.000 Euro
    • Kinder, Enkelkinder (deren Eltern tot sind), Stief- und Adoptivkinder: 400.000 Euro
    • Enkelkinder: 200.000 Euro
    • Eltern sowie Großeltern: 100.000 Euro

    In der Steuerklasse 2 befinden sich die weiteren Verwandten und in der Steuerklasse 3 alle übrigen Personen. Der Freibetrag liegt in beiden Steuerklassen bei 20.000 Euro.

    Die Höhe der Steuersätze richtet sich nach der Höhe des Erbes sowie der Steuerklasse. In der ersten Steuerklasse fällt die geringste Erbschaftssteuer an, in der dritten die höchste.

    Was passiert, wenn man das Erbe ausschlägt?

    Niemand ist dazu verpflichtet, ein Erbe anzunehmen. Möchte man dieses ausschlagen, weil es Schulden bedeuten würde oder man die Erbschaftssteuer nicht zahlen will, so ist hierfür ein formeller Akt nötig.

    Hierfür gibt es eine Frist von sechs Wochen, die mit dem Zeitpunkt des Todes des Erblassers einsetzt.

    Die sogenannte Erklärung der Ausschlagung muss beim zuständigen Nachlassgericht zu Protokoll gegeben oder beurkundet werden. In der Regel handelt es sich um das örtliche Amtsgericht. Natürlich ist dann auch keine Erbschaftssteuer zu bezahlen.

    Die Frist zur Ausschlagung kann in drei Fällen verlängert werden. Ist der Erbe noch nicht Geburt, tickt die Uhr erst mit dem Tag der Geburt. Die Erklärung der Ausschlagung wird dann vom Erziehungsberechtigten ausgesprochen.

    Lebte der Erbe nicht auf deutschem Grund, so beträgt die Frist sechs Monate. Diese Deadline gilt auch dann, wenn der Erblasser zum Zeitpunkt seines Ablebens nicht in Deutschland gewesen sein sollte.

    Was passiert, nachdem das Erbe ausgeschlagen wurde?

    Wurde die Erbschaft ausgeschlagen, möchte man diesen Entschluss allerdings wieder korrigieren, so kann man diesen beim Nachlassgericht anfechten. Ansonsten geht die Erbschaft auf den nächsten Erbschaftsanwärter über. Ist dieser nicht im Testament definiert, handelt es sich in der Regel um den nächsten Blutsverwandten.

    Die Anfechtung kann nicht nur vom Erben selbst erfolgen. Gibt es begründete Zweifel, dass die Ausschlagung rechtens war, kann sie auch von anderen Personen durchgeführt werden.

    Источники: http://www.steuerklassen.com/erbschaftssteuer/erbschaftsteuertabelle/, http://www.steuerklassen.com/erbschaftssteuer/schenkungssteuer/, http://www.steuerklassen.com/erbschaftssteuer/erbe-versteuern/

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