Wieviel kindergeld beim zweiten kind

    0
    48

    Kindergeld Höhe 2017 – Wie viel Kindergeld gibt es?

    Die Höhe des Kindergelds in Deutschland hängt nicht vom Einkommen der Eltern ab. Dennoch erhalten nicht alle Eltern gleich viel Kindergeld. Denn die Kindergeld Höhe richtet sich nach der Anzahl der Kinder in der Familie. Dabei gilt der Grundsatz: je mehr Kinder, desto höher das monatliche Kindergeld. Das Kindergeld wird grundsätzlich monatlich ausgezahlt. Doch wie viel Kindergeld gibt es dann pro Monat? Wenn Eltern wissen wollen, wie viel Kindergeld ihnen pro Monat zusteht, können sie die Kindergeld Höhe aus der Kindergeldtabelle entnehmen. Die aktuelle Kindergeldtabelle für das Jahr 2017 haben wir nachfolgend für Sie zur Ansicht bereitgestellt. Daraus können Sie die Höhe des Kindergelds für das jeweilige Kind des ganz einfach ablesen.

    Die aktuelle Kindergeldtabelle – Kindergeld Höhe 2017 / 2016

    Jedes weitere Kind

    Wie sich aus Kindergeldtabelle erkennen lässt, liegt die Höhe des Kindergelds für das erste Kind und das zweite Kind derzeit bei 192 Euro pro Monat. Ab dem dritten Kind erhöht sich das Kindergeld dann auf 198 Euro monatlich. Für das vierte Kind der Familie liegt die Kindergeld Höhe dann bei 223 Euro. Denselben Betrag gibt es dann auch für jedes weitere Kind in der Familie.

    Eine Familie besteht aus fünf Personen. Mutter, Vater und drei Kindern, die allesamt noch unter 18 Jahren sind. In diesem Fall erhält die Familie jeden Monat insgesamt Kindergeld in Höhe von 582 Euro (192 Euro + 192 Euro + 198 Euro). Falls die Familie noch ein weiteres kindergeldberechtigtes Kind hätte, bekäme die Familie mit vier Kindern sogar jeden Monat 805 Euro (192 Euro + 192 Euro + 198 Euro + 223 Euro) Kindergeld.

    Erhöhung des Kindergeld zum 1. Januar 2017

    Die Kindergeld Höhe hat sich Anfang des Jahres 2017 geändert. Denn zum 1. Januar 2017 trat die von der Bundesregierung beschlossene Kindergelderhöhung in Kraft. Die Höhe des Kindergeld wurde zu diesem Zeitpunkt um 2 Euro für jedes Kind angehoben. Vor der Kindergelderhöhung gab es demnach im Jahr 2016 für das erste und zweite Kind noch jeweils 190 Euro monatlich. Die Kindergeld Höhe für das dritte Kind lag 2015 noch bei 196 Euro pro Monat. Ab dem vierten Kind erhielten Eltern ein Kindergeld in Höhe von 221 Euro monatlich. Denselben Betrag gab es auch für jedes weitere Kind. Zum Vergleich der Kindergeld Höhe in den Jahren 2016 und 2017 zeigt Ihnen die oben stehende Kindergeldtabelle deshalb zusätzlich auch noch, wie viel Kindergeld pro Kind es im vorangegangenen Jahr 2015 gab.

    Höhe des Kinderfreibetrags 2017

    Als Alternative zum Kindergeld gibt es auch noch den Kinderfreibetrag nach § 32 Abs. 6 EStG. Anders als beim Kindergeld spielt es für die Höhe des Kinderfreibetrags keine Rolle, wie viele Kinder in einer Familie leben. Im Jahr 2017 liegt der Kinderfreibetrag aktuell bei einer Höhe von 7.356 Euro jährlich pro Kind für beide Elternteile. Sollten die Eltern getrennt leben, wird für beide Elternteile jeweils der Kinderfreibetrag in halber Höhe angesetzt. Der Kinderfreibetrag wurde zum Anfang des Jahres 2016 ebenso wie das Kindergeld erhöht. Vorher lag der Kinderfreibetrag bei einer Höhe von 7.248 Euro pro Kind.

    Der Kinderfreibetrag ist ein steuerlicher Freibetrag, der vom zu versteuernden Einkommen der Eltern abgezogen wird und somit dafür sorgt, dass die Eltern weniger Steuern zahlen müssen. Wenn der Kinderfreibetrag in Anspruch genommen wird, kann aber nicht gleichzeitig Kindergeld bezogen werden. Denn das eine schließt das andere immer aus. Ob Kindergeld oder Kinderfreibetrag für den jeweiligen Steuerpflichtigen die günstigere Wahl ist, ermittelt das Finanzamt ein Rahmen einer Günstigerprüfung automatisch.

    Wann gibt es Kindergeld?

    Die Frage nach der Kindergeld Höhe haben wir zuvor mittels der Kindergeldtabelle 2017 beantworten können. Nun stellt sich aber noch die Frage, wann und wie lange gibt es Kindergeld für Eltern. Der Kindergeldanspruch beginnt mit der Geburt des Kindes und beseht bei Eltern, die mit ihren Kindern in Deutschland leben bis zum 18. Geburtstag ohne weitere Bedingungen. Auch nach dem 18. Geburtstag können Eltern noch weiter Kindergeld bekommen. Dafür müssen aber bestimmte Voraussetzungen zusätzlich erfüllt sein.

    Sollte das volljährige Kind arbeitslos sein und bei der Agentur für Arbeit als Arbeitsuchender gemeldet ist, erhalten die Eltern weiterhin Kindergeld, solange das Kind das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Noch länger haben Eltern die Chance, Kindergeld zu erhalten, wenn ihr Kind eine Ausbildung macht oder ein Studium absolviert. Wenn ein volljähriges Kind eine Ausbildung macht oder studiert, können die Eltern bis maximal zum 25. Geburtstag des Kindes weiterhin Kindergeld beziehen. Bei einer Erstausbildung oder einem Erststudium erhalten Eltern sogar unabhängig davon Elterngeld, ob das Kind nebenbei noch arbeitet und wie hoch seine Einkünfte sind. Bei einem Zweitstudium oder eine Zweitausbildung sieht die Sache etwas aus. Sollte das Kind dann zusätzlich zur Ausbildung oder Studium mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten, wird die Kindergeldzahlung an die Eltern eingestellt.

    Auch bei Kindern unter 25. Jahren, die sich aktuell auf der Suche nach einem Studienplatz oder einem Ausbildungsplatz befinden, gibt es für die Eltern weiterhin Kindergeld. Wichtig ist aber, das sich das Kind in dieser Zeit auch ernsthaft darum bemüht, einen Studienplatz oder Ausbildungsplatz zu bekommen, sonst kann die Familienkasse die Kindergeldzahlung einstellen, wie ein aktuelles Urteil des BFH zeigt (BFH, Urteil vom 26. August 2014, XI R 14/12). Kindergeld gibt es darüber hinaus auch für Eltern, wenn ihr Nachwuchs noch unter 25. Jahren ist und ein freiwilliges soziales Jahr macht.

    Kindergeld bei Kindern über 25 Jahren

    Im Regelfall endet der Kindergeldanspruch, wenn das Kind das 25. Lebensjahr vollendet hat, unabhängig von seiner aktuellen Tätigkeit. In einem Ausnahmefall wird das Kindergeld aber sogar noch weitergezahlt, wenn das Kind bereits über 25 Jahre alt ist. Dies ist der Fall, wenn das Kind aufgrund einer schwerwiegenden Behinderung nicht selbst in der Lage ist, seinen Lebensunterhalt aus eigener Kraft zu bestreiten. Allerdings muss die Behinderung des Kindes bereits vor Vollendung des 25. Lebensjahres aufgetreten sein, um den Anspruch auf Kindergeld aufrechtzuerhalten.

    Die Kindergeldtabelle 2017 – Wie viel Kindergeld gibt es?

    Wenn Sie wissen wollen, wie viel Kindergeld Ihnen zusteht, kann Ihnen die Kindergeldtabelle 2017 weiterhelfen. Grundsätzlich wird das Kindergeld unabhängig vom Einkommen der Eltern ausgezahlt. Dennoch erhalten nicht alle Eltern gleich viel Kindergeld vom Staat. Die Kindergeldhöhe richtet sich danach, wie viel Kinder Eltern insgesamt haben. So gibt es für das erste und zweite Kind jeweils 192 Euro monatlich. Danach steigt das Kindergeld. Denn ab dem dritten Kind gibt es bereits 198 Euro monatlich. Für das vierte und jedes weitere Kind erhalten Eltern 223 Euro pro Monat. Aus der Kindergeldtabelle können Sie ganz einfach ablesen, wie viel Kindergeld es für das jeweilige Kind gibt. Nachfolgend haben wir die aktuelle Kindergeldtabelle 2017 für Sie zur Ansicht bereitgestellt:

    Die aktuelle Kindergeldtabelle 2017

    Jedes weitere Kind

    Nach der Kindergeldtabelle würde eine Familie mit vier kindergeldberechtigten Kindern demnach auf 805 Euro (192 Euro + 192 Euro + 198 Euro + 223 Euro) Kindergeld im Monat kommen. Hätte die Familie statt vier Kindern fünf Kinder, bekäme sie nochmals 223 Euro zusätzlich pro Monat und käme damit insgesamt auf ein Kindergeld von 1.028 Euro monatlich.

    Die Kindergeldtabelle darf keinesfalls mit der Unterhaltstabelle verwechselt werden. Die Unterhaltstabelle, auch Düsseldorfer Tabelle genannt, dient als Leitlinie zur Festsetzung des Kindesunterhalts im Falle einer Trennung der Eltern.

    Tipp: Beim Familienauto sparen!

    Kindergelderhöhung zum 1. Januar 2017

    Die oben stehende Kindergeldtabelle gilt erst seit dem Beginn des Jahres 2017. Denn zum 1. Januar 2017 hat der Gesetzgeber die Kindergeldhöhe erneut angepasst. Das Kindergeld wurde für jedes Kind um exakt zwei Euro erhöht. Die Anpassung der Kindergeldbeträge findet automatisch statt, Eltern müssen dafür nichts veranlassen. Eine weitere Änderung das Kindergeld betreffend ist, die zum 1. Januar 2016 eingeführt wurde, schreibt vor, dass jetzt bei jedem Kindergeldantrag die Steuer-Identifikationsnummer des Antragstellers sowie des Kindes, für das das Kindergeld beantragt wird, angegeben werden muss. Für Eltern, die zum Vergleich noch mal nachgucken wollen, wie viel Kindergeld es im Jahr 2015 für jedes Kind gab, haben wir als Service am Ende dieser Seite auch die alte Kindergeldtabelle aus dem Jahr 2016 zur Ansicht bereitgestellt.

    Wann besteht ein Anspruch auf Kindergeld?

    Aus der Kindergeldtabelle lässt sich entnehmen, wie viel Kindergeld Eltern für jedes Kind bekommen, falls ein Kindergeldanspruch vorhanden ist. Doch wann besteht überhaupt ein Anspruch auf Kindergeld? Der Kindergeldanspruch entsteht mit der Geburt eines Kindes . Vom Monat der Geburt an bis zum 18. Geburtstag des Kindes besteht ein genereller Kindergeldanspruch ohne weitere Bedingungen. Den Anspruch auf Kindergeld haben aber nicht die Kinder selbst, sondern die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten, in deren Haushalt das Kind lebt.

    Kindergeldanspruch bei volljährigen Kindern

    In einigen Fällen besteht aber auch ein Anspruch auf Kindergeld über das 18. Lebensjahr des Kindes hinaus. So verlängert der Kindergeldanspruch bei volljährigen Kindern bis maximal zur Vollendung des 25. Lebensjahres, wenn das Kind ein Studium oder eine Ausbildung absolviert. Aber Achtung: Der Kindergeldanspruch erlischt, wenn das Kind bereits ein Erststudium oder eine Erstausbildung erfolgreich absolviert hat und sich nun in einer Folgeausbildung befindet und in dieser Zeit mehr als 20 Stunden pro Woche arbeitet. Außerdem besteht der Kindergeldanspruch bei volljährigen Kindern auch weiterhin bis maximal zum 25. Lebensjahr, wenn sich das volljährige Kind gerade auf der Suche nach einem Studienplatz oder einem Ausbildungsplatz befindet. Allerdings muss sich das volljährige Kind in dieser Zeit auch ernsthaft um einen Ausbildungsplatz oder Studienplatz bemühen, sonst kann das Kindergeld gestrichen werden. Das zeigt ein aktuelles Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH, Urteil vom 26. August 2014, XI R 14/12).

    Kindergeldanspruch bei Kindern mit Behinderung

    Eine Sonderregelung gilt für Kinder mit einer Behinderung, die infolgedessen nicht selbst in der Lage sind, ihren Lebensunterhalt aus eigener Kraft zu bestreiten. In diesem Fall wird das Kindergeld auch noch über das 25. Lebensjahr hinaus weitergezahlt. Voraussetzung ist allerdings, dass die Behinderung bereits vor Vollendung des 25. Lebensjahres bestanden hat.

    Kindergeld oder Kinderfreibetrag als Alternative

    Neben dem Kindergeld gibt es auch noch den Kinderfreibetrag nach § 32 Abs. 6 EStG. Allerdings schließt die Nutzung des Kinderfreibetrags den gleichzeitigen Erhalt von Kindergeldes aus. Das heißt, Eltern können entweder monatlich Kindergeld beziehen oder aber den steuerlichen Kinderfreibetrag ausnutzen, um weniger Steuern zahlen zu müssen. Beides zusammen geht leider nicht. Für das Jahr 2017 beträgt der Kinderfreibetrag derzeit 7.356 Euro jährlich pro Kind für beide Elternteile. Der Kinderfreibetrag setzt sich folgendermaßen zusammen:

    • 2.640 Euro für den Betreuungs-, Erziehungs- und Ausbildungsbedarf
    • 4.716 Euro für das sächliche Existenzminimum des Kindes

    Wenn die Eltern getrennt leben, wird für beide Elternteile jeweils der halbe Kinderfreibetrag angesetzt, also seit dem 01. Januar 2017 exakt 3.678 Euro pro Elternteil. Der Freibetrag wird von dem zu versteuernden Einkommen abgezogen und reduziert dadurch die Steuerlast der Eltern. Der Kinderfreibetrag wurde ebenso wie das Kindergeld im Jahr 2017 erhöht. Im Jahr 2016 belief sich der Kinderfreibetrag noch auf 7.248 Euro.

    Ob das Kindergeld oder aber der Kinderfreibetrag finanziell lohnender sind, lässt sich nicht pauschal sagen. Das hängt immer vom Einzelfall ab. Als Faustregel gilt aber, dass bei höheren Einkommen der Kinderfreibetrag attraktiver wird. Doch die betroffenen Eltern müssen das ohnehin nicht selbst ausrechnen. Denn das Finanzamt führt automatisch eine Günstigerprüfung durch, um festzustellen, welche der beiden Alternativen für den jeweiligen Steuerpflichtigen finanziell günstiger ist.

    Kindergeld beantragen

    Für das Kindergeld ist die Familienkasse zuständig. Das Kindergeld muss schriftlich bei der Familienkasse beantragt werden. In den meisten Fällen sind die Familienkassen in den örtlichen Agenturen für Arbeit ansässig. Das notwenige Antragsformular für den Kindergeldantrag finden Sie auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit. Beim ersten Kindergeldantrag muss zusätzlich auch die Geburtsurkunde des Kindes vorgelegt werden. Bei Kindern über 18 Jahren müssen weitere Dokumente wie beispielsweise eine Studienbescheinigung oder eine Ausbildungsbescheinigung vorgelegt werden, um nachzuweisen, dass bei dem volljährigen Kind auch weiterhin ein Kindergeldanspruch besteht. Seit Anfang 2016 gilt außerdem die neue Regelung, dass bei einem Kindergeldantrag auch immer die Steuer-Identifikationsnummer des Antragsstellers und des Kindes, für das das Kindergeld beantragt wird, angegeben werden muss. In den meisten Fällen dauert die Bearbeitung des Kindergeldantrags zwischen drei und sechs Wochen.

    Die alte Kindergeldtabelle 2016

    Die nachfolgende Tabelle zeigt Ihnen, wie viel Kindergeld Eltern im Jahr 2016 pro Kind erhalten haben.

    Jedes weitere Kind

    Eine Familie mit vier Kindern hätte im Jahr 2016 insgesamt 797 Euro (190 Euro + 190 Euro + 196 Euro + 221 Euro) Kindergeld pro Monat bekommen.

    Kindergeld Ratgeber 2017 / 2018

    Anspruch – Kindergeldantrag – Höhe und Auszahlung

    Entgegen der weit verbreiteten Meinung, handelt es sich beim Kindergeld um keine Sozialleistung. Zwar wird es i. d. R. von den Familienkassen ausgezahlt, ist im Endeffekt aber eine steuerliche Ausgleichszahlung. Das Kindergeld soll das steuerliche Existenzminimum des Kindes freistellen und dient der Grundversorgung der in Deutschland lebenden Kinder vom Geburtsmonat an. Dabei entsteht der Anspruch automatisch, setzt aber einen schriftlichen Antrag voraus.

    Außer der kleinen Kindergelderhöhung um 2 Euro haben sich für 2017 keine weiteren Änderungen beim Kindergeld ergeben.

    Kindergeld Erhöhung 2018

    Die Kindergelderhöhung für die Jahre 2017 und 2018 basiert dem „Gesetz zur Umsetzung der Änderungen der EU-Amtshilferichtlinie und von weiteren Maßnahmen gegen Gewinnkürzungen und –verlagerungen“. Veröffentlicht wurde sie im Bundesgesetzblatt(BStBl Teil I Nr. 63 Seite 3000 ff). Im kommenden Jahr 2018 wird das Kindergeld also erneut erhöht. Wie im Jahr 2017 wird es auch in 2018 eine Steigerung um jeweils 2 Euro je Kind geben.

    Weitere Informationen zu Änderungen beim Kindergeld ab dem 01.01.2018 sowie den Überweisungsplan finden Sie unter der eigens eingerichteten Informationseite Kindergeld 2018.

    Kindergeld Änderungen 2016

    Seit 2016 müssen zwingend in allen Kindergeldanträgen die Steuer-Identifikationsnummern des Antragstellers sowie des berechtigten Kindes angegeben werden, da der Antrag sonst nicht bearbeitet wird und so auch kein Kindergeld fließt. Bei bereits vor dem Jahreswechsel laufenden Kindergeldzahlungen müssen die Identifikationsnummern schriftlich an die Familienkasse gemeldet werden. Damit es zu keinen Zahlungsverzögerungen kommt, raten wir, die Identifikationsnummern schnellstmöglich an die Familienkasse zu melden. Sollten Kindergeldbezieher diese jedoch nicht an die Kindergeldkasse melden, droht die Rückzahlung des gesamten Kindergeldes für 2016.Hintergrund dieser zwingenden Nennung der Steuer-IdNr. ist eine klare Identifizierung der Kindergeldbezieher und damit auch der Vermeidung von Doppelzahlungen.

    Weitere Informationen finden Sie im ausführlichen Artikel unter: Kindergeld 2016

    Was Eltern zum Kindergeld 2015 wissen müssen

    Bild: lilo/ fotolia.com

    Im folgenden Ratgeber finden sie zunächst kurze Informationen zum Kindergeld, die die wichtigsten Themen der Förderung für Familien aufgreifen. Weitere Hilfe sowie tiefergehende Informationen finden Sie, indem Sie den Links an der entsprechenden Stelle folgen.

    Eine der wichtigsten Änderungen fand zum Jahreswechsel von 2011 auf 2012 statt. Durch die Reform wurde die Einkommensgrenze beim Kindergeld ersatzlos abgeschafft, so dass volljährige Kinder unabhängig der Höhe ihres Einkommens weiter Leistungen beziehen können, sofern sie die weiteren Anspruchsvoraussetzungen erfüllen.

    Kindergeldanspruch

    Einen Anspruch auf Kindergeld haben Eltern oder Erziehungsberechtigte (z.B. Adoptiv- und Stiefeltern, Pflegeeltern, Großeltern) für Kinder, die im Haushalt der Familie aufgenommen wurden. Weiter wird vorausgesetzt, dass die Erziehungsberechtigten in Deutschland

    • einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben oder
    • keinen Wohnsitz/ gewöhnlichen Aufenthalt haben, aber in der Bundesrepublik unbeschränkt steuerpflichtig sind

    Für Ausländer oder im Ausland lebende Deutsche, die weder einen Wohnsitz/ gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik haben, noch unbeschränkt steuerpflichtig sind, gelten besondere Regelungen nach dem Bundeskindergeldgesetz (BKGG).

    Anspruch für minderjährige Kinder

    Der Kindergeldanspruch entsteht bereits im Geburtsmonat und besteht uneingeschränkt bis zum 18. Geburtstag des Kindes. Antragsberechtigt sind die Eltern oder andere Erziehungsberechtigte (nicht das Kind selbst!).

    Volljährige Kinder

    Mit Vollendung des 18. Lebensjahres bleibt der Kindergeldanspruch nur weiterhin bestehen, wenn sich das Kind in einer Schul- oder Berufsausbildung befindet oder bei der Agentur für Arbeit als arbeit- bzw. ausbildungssuchend gemeldet ist. In diesem Fall werden Leistungen bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres weiter gezahlt (die Monate, in denen das Kind den gesetzlichen Wehr- oder Zivildienst abgeleistet hat, werden über das 25. Lebensjahr hinaus weiter gezahlt).

    Lesen Sie folgende Beiträge mit weiteren Erläuterungen:

    Keine Altersbeschränkung für behinderte Kinder

    Bei behinderten Kindern spielt es keine Rolle ob diese sich in einer Ausbildung etc. befinden. Sofern die Behinderung vor dem 25. Lebensjahr eingetreten ist, wird Kindergeld ohne Altersbeschränkung weitergezahlt.

    Kindergeldantrag stellen

    Der Kindergeldantrag erfolgt schriftlich mit dem dafür vorgesehenen Formular/ Vordruck

    Um Kindergeld zu erhalten, müssen die Eltern dieses schriftlich beantragen. Grundsätzlich sind die Familienkassen zuständig, die in den meisten Fällen bei der zuständigen Agentur für arbeit ansässig sind. Zusammen mit einer Lebensbescheinigung (Geburtsurkunde) wird der Kindergeldantrag bei der Behörde eingereicht, wobei mit einer Bearbeitungsdauer von 4 bis 6 Wochen gerechnet werden muss.

    Bis zu 4 Jahre rückwirkend können Leistungen beantragt werden. Wer also den Kindergeldantrag zunächst versäumt, hat genügend Zeit, ihn nachzuholen.

    Antragsvordrucke

    Entweder nutzt man hierfür die bei den Familienkassen ausgelegten Antragsformulare oder lässt sich diese zuschicken. Eine andere Alternative ist das Online Formular, welches zu Hause als PDF ausgefüllt und anschließend ausgedruckt werden kann.

    Antrag bei Beamten und im öffentlichen Dienst

    Für Beamte und Beschäftigte im öffentlichen Dienst gilt die Besonderheit, dass die Familienkasse nicht zuständig ist. In diesem Fall wird das Kindergeld beim Dienstherren bzw. der Vergütungsstelle beantragt und monatlich direkt an den Anspruchsberechtigten zusammen mit den Bezügen ausgezahlt.

    Kindergeld Höhe 2017 und 2018

    Die Höhe des Kindergeldes ist in § 66 EStG bzw. § 6 BKGG definiert, welche sich nach Anzahl der Kinder richtet. Die letzte Erhöhung hat es im Jahr 2017 gegeben und die nächste folgt 2018 (Beträge in Klammern), seither werden für

    Wie hoch Ihr individuelles Kindergeld unter Berücksichtigung der Anspruchsvoraussetzungen ausfällt, können Sie mit unserem Kindergeldrechner ermitteln.

    Kindergelderhöhung in 2015, 2016 und 2017

    Zwar war bei Koalitionsgesprächen nach der Bundestagswahl 2013 eine Kindergeld Erhöhung angesprochen worden, diese wurde jedoch im November 2013 wieder verworfen. Bereits im Wahlkampf hatte die Union sogar 35 Euro pro Kind ab 2014 angekündigt. Anfang März 2014 gab die Bundesregierung jedoch bekannt, dass es aufgrund der Haushaltskonsolidierung aktuell keine Kindergeld Erhöhung geben werden. Aufgrund der Anhebung des Existenzminimums würde sich aktuell pro Kind rechnerisch eine Erhöhung des Kindergeldes von zwei Euro ergeben, für den Staat Kosten von insgesamt gut 425 Millionen Euro.

    Die nächste Kindergelderhöhung wurde sodann um zwei weitere Jahre auf 2016 verlegt. Nun wurde am 13.01.2015 bekannt, dass der Bund bereits ein Jahr früher als geplant ohne neue Schulden auskomme und somit die die Erhöhung des Kinderfreibetrags sowie des Kindergeldes im Jahr 2015 stattfinden kann.

    Nach den Zahlen des aktuellen Existenzminimum-Berichts müsste der Kinderfreibetrag von aktuell 7.008 Euro je Kind im Jahr 2015 um 144 Euro steigen und im Jahr 2016 um weitere 96 Euro. Im Kern einer solchen Erhöhung stehe die Entlastung von Familien mit mittlerem Einkommen, weshalb im gleichen Zuge auch das Kindergeld steigen würde. Rechnerisch ergebe sich daraus eine Kindergelderhöhung pro Kind in 2015 um fünf Euro oder im Jahr 2016 um acht Euro.

    Erhöhung in vier Schritten um insgesamt 10 Euro bis 2018

    Anfang März 2015 berichteten die Medien, dass Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) an einem Gesetzentwurf zur Anhebung des Kinderfreibetrages sowie des Kindergeldes arbeiten lässt, das doch schon in 2015 greifen soll. Im Vergleich zu den bisherigen Plänen von etwa zehn Euro auf einmal war dann nur eine gestaffelte Kindergelderhöhung von 4 Euro in 2015 und um weitere 2 Euro ab 2016 erfolgt. Eine weitere Kindergelderhöhungung folgte um 2 Euro ab 01.01.2017. Ab Januar 2018 erhalten Elteern weitere 2 Euro je Kind mehr.

    Auszahlung

    Die festen Auszahlungstermine sowohl für das Kindergeld als auch den Kinderzuschlag richten sich nach den Anfangsbuchstaben der Kindergeldnummer, welche auf dem Kindergeldbescheid vermerkt sind. Hier finden Sie die Termine zur Kindergeldauszahlung 2017

    Kindergeld oder Kinderfreibetrag?

    Ob Eltern das Kindergeld erhalten oder doch der Kinderfreibetrag nach § 32 Abs. 6 EStG gewährt wird, hängt von der Höhe des Einkommens ab. Am Jahresende macht das Finanzamt bei der Veranlagung zur Einkommensteuer automatisch eine Günstigerprüfung, welche Vergünstigung vorteilhafter ist. Als grobe Richtung gilt, dass der Kinderfreibetrag günstiger ausfällt als das Kindergeld bei einem zu versteuernden Einkommen von

    • ca. 33.500 Euro bei Alleinstehenden
    • ca. 63.500 Euro bei Verheirateten

    Auch wenn das persönliche Einkommen diese Beträge übersteigt, muss dennoch ein Kindergeldantrag gestellt werden. In einem solchen Fall kommt es dann am Jahresende ggfls. zu einer Verrechnung und das Kindergeld wird als Vorauszahlung auf den Kinderfreibetrag berücksichtigt.

    Was Sie sonst noch wissen sollten

    Weitere Informationen und Verweise hält auch die Bundesagentur für Arbeit mit Ihrem Merkblatt bereit:

    Startseite :

    3,94 von 5 Punkten, basierend auf 195 abgegebenen Stimmen.

    Источники: http://www.taschengeldparagraph.com/pages/kindergeld.php, http://www.taschengeldtabelle.org/pages/kindergeld.php, http://www.kindergeld.org/

    HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

    Please enter your comment!
    Please enter your name here