Wo bekommt man eine lohnsteuerkarte

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    Lohnsteuerkarte

    Lohnsteuerkarte

    Steuerklassen

    Steuerklasse II – für ledige Arbeitnehmer, die mit ihren Kindern allein zusammen leben

    Steuerklasse III – für verheiratete Arbeitnehmer, die günstige Steuerklasse

    Steuerklasse IV – für verheiratete Arbeitnehmer, wie Steuerklasse I

    Steuerklasse V – für verheiratete Arbeitnehmer, die ungünstige Steuerklasse

    Steuerklasse VI – für jedes weitere Beschäftigungsverhältnis

    Nichtvorlage der Lohnsteuerkarte

    Aktuelle Artikel zum Thema Lohnsteuerkarte

    RIP: Die Lohnsteuerkarte 1925 2011 Die Lohnsteuerkarte wird nach fast 90 Jahren abgeschafft und 2012 durch ein elektronisches Verfahren ersetzt. Einkommensteuer

  • Die Lohnsteuerkarte wird abgeschafft, gilt allerdings noch 2011.

    Welches Prozedere allerdings genau gilt, hängt vom Arbeitsverhältnis ab. Sonstiges Einkommensteuer Steuervereinfachung

  • Keine Lohnsteuerkarte für 2011

    Bereits im Übergangsjahr 2011 gibt es keine Lohnsteuerkarten mehr. Einkommensteuer Lohnbuchhaltung

  • Lohnsteuerkarten für Auszubildende

    Neue Auszubildende benötigen keine Lohnsteuerkarte. Allgemein Lohnbuchhaltung

  • Diskussionen zu Thema Lohnsteuerkarte

    Hallo, in diesem Jahr würde ich die Zusammenveranlagung wählen, wenn Du bis zum 31.10.2010 keine Einkünfte hattest und Deine Frauganzjährig tätig war. Der Kinderfreibetrag wirkt sich immer nur .

  • Forum Veranlagung, Thema: Re: Errechnung ESt für selbständige Tätigkeit

    . wenn ihr 2010 geheiratet habt, könnt Ihr Euch zusammenveranlagen lassen. Hier die grobe Berechnung: Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit WK mindestens 920 EUR p.P., evtl. mehr .

  • Forum Veranlagung, Thema: Lohnsteuerkarte im Jahr 2011

    Hallo zusammen, ich weiß nicht genau wie ich nun vorzugehen habe ohne dauern von einem Amt zum anderen zu laufen. Daher wäre ich für die Hilfe des .

  • Elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale

    So funktioniert Elstam

    • Zuletzt aktualisiert: 21. November 2016
    • Von: Ludwig Heinz

    Das sollten Sie wissen

    • Die Elektronischen Lohnsteuermerkmale, kurz Elstam, haben die Lohnsteuerkarte ersetzt.
    • Zum Datensatz gehören Ihre Steuerklasse, die Zahl Ihrer Kinderfreibeträge, ob Sie Kirchensteuer zahlen und gegebenenfalls Ihr Freibetrag.
    • Ihr Arbeitgeber kann Ihre Daten elektronisch abrufen. Die beim Bundeszentralamt für Steuern gespeicherten Informationen sind verbindlich.
    • Bei einem Jobwechsel müssen Sie keine Lohnsteuerkarte mehr abgeben, sondern nur noch Ihre Steueridentifikationsnummer, Ihr Geburtsdatum und möglicherweise einen Lohnsteuerfreibetrag angeben.

    Unser Tipp: Bleiben Sie zu wichtigen Steuerfragen immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

    Seit 2013 hat die alte Lohnsteuerkarte aus Karton endgültig ausgedient: Arbeitgeber und Finanzamt stützen sich auf die Elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale, kurz Elstam. Dieses Verfahren ist praktisch eine elektronische Lohnsteuerkarte.

    Elstam hat vor allem für Arbeitgeber zu organisatorischen Änderungen geführt. Es bringt allerdings auch für Arbeitnehmer Veränderungen mit sich: Wenn sich Ihre Lohnsteuerabzugsmerkmale ändern, ist zum Beispiel nicht mehr das Einwohnermeldeamt, sondern das Finanzamt Ihres Wohnorts dafür zuständig. Wollen Sie als Arbeitnehmer die Steuerklasse wechseln oder einen Antrag auf Lohnsteuerermäßigung stellen, müssen Sie sich nun ebenfalls an das Finanzamt wenden. Änderungen melderechtlicher Daten hingegen, zum Beispiel Heirat, Geburt eines Kindes, Kirchenein- oder -austritt, müssen Sie aber nach wie vor durch das Einwohnermeldeamt vornehmen lassen.

    Helfer für die Steuererklärung

    Das sind die Elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale

    Bei den Elstam handelt es sich um die Informationen, die früher auf der Vorderseite Ihrer Lohnsteuerkarte aus Karton zu finden waren:

    • Steuerklasse
    • Kirchensteuermerkmal
    • Zahl der Kinderfreibeträge
    • Lohnsteuerfreibetrag

    Diese Daten sind beim Bundeszentralamt für Steuern gespeichert und können vom Arbeitgeber per Computer abgerufen werden. Für den Arbeitgeber sind grundsätzlich nur noch die elektronisch gespeicherten Daten verbindlich: Sie sind für die Dauer des Arbeitsverhältnisses von ihm anzuwenden. Änderungen, beispielsweise ein Wechsel der Steuerklasse des Arbeitnehmers, stellt die Finanzverwaltung dem Arbeitgeber zur Verfügung. Mit der entsprechenden Software können nicht nur Daten abgerufen werden, sie aktualisieren sich nach Änderungen auch automatisch. Ihr Arbeitgeber muss also selbst nichts weiter tun.

    Um die Elstam seiner Arbeitnehmer abrufen zu können, müssen sich Arbeitgeber für das Elster-Onlineportal registrieren. In der Regel besteht eine solche Anmeldung schon, weil dieser Weg für die Übermittlung von Lohnsteuerbescheinigungen bereits seit Längerem gesetzlich vorgeschrieben ist. Werden diese Aufgaben durch einen Steuerberater oder einen anderen Dienstleister wahrgenommen, erfolgt der Abruf der Daten über dessen Registrierung. In diesen Fällen ist die Registrierung des Arbeitgebers nicht erforderlich.

    Was Sie beim Jobwechsel beachten müssen

    Wenn Sie eine neue Stelle antreten, brauchen Sie zu Beginn dem Arbeitgeber nur folgende Informationen geben:

    • Ihr Geburtsdatum
    • Ihre Steueridentifikationsnummer
    • Ob es sich um ein Haupt- oder ein Nebenarbeitsverhältnis handelt
    • Ob und in welcher Höhe ein Lohnsteuerfreibetrag besteht

    Mithilfe dieser Angaben kann Ihr neuer Arbeitgeber Sie in der Elstam-Datenbank anmelden. Daraufhin erhält er vom Bundeszentralamt für Steuern eine sogenannte Anmeldebestätigungsliste mit Ihren aktuellen Lohnsteuerabzugsmerkmalen. Damit kann Ihr neuer Arbeitgeber den individuellen Lohnsteuerabzug für Sie vornehmen.

    Wer die Daten abrufen kann

    Informationssperre

    Hat ein Arbeitgeber aufgrund einer Sperrung keinen Zugriff auf Ihre Daten, ist er verpflichtet, Ihren Arbeitslohn nach der ungünstigsten Steuerklasse VI zu besteuern.

    Nur Ihr aktueller Hauptarbeitgeber ist zum Abruf der Elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale berechtigt. Haben Sie weitere Arbeitgeber, können auch diese die für die Lohnsteuerberechnung notwendigen Daten abrufen. Den Nebenarbeitgebern steht aber nur ein Teil der Elstam zur Verfügung, nämlich der mögliche Abzug von Kirchensteuer, gegebenenfalls ein Freibetrag und die Steuerklasse VI, die Sie automatisch für jeden Arbeitgeber außer dem Hauptarbeitgeber zugewiesen bekommen.

    Sie selbst können in einer Positivliste festlegen, welchem Ihrer Arbeitgeber Ihre Daten zum Abruf bereitgestellt werden und welche Arbeitgeber davon teilweise oder ganz ausgeschlossen sein sollen. So können Sie sicherstellen, dass nur das über Sie bekannt wird, was Ihr Arbeitgeber auch tatsächlich für Ihre Lohnabrechnung braucht. Einen Antrag müssen Sie beim für Sie zuständigen Finanzamt stellen.

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    So nutzen Sie Ihr Auskunftsrecht

    Auskünfte darüber, welche Elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale beim Bundeszentralamt für Steuern für Sie gespeichert sind und welche Arbeitgeber sie in den letzten zwei Jahren abgerufen haben, erhalten Sie im Elster-Onlineportal. Dazu müssen Sie zwecks Registrierung Ihre Steuer-ID eingeben. Sie finden Ihre Daten meistens auch auf Ihrer Gehaltsabrechnung, sodass sie die Informationen abgleichen können. Darüber hinaus können Sie Auskünfte bei Ihrem zuständigen Finanzamt einholen.

    Frage zum Thema? In der Community können Sie sich mit anderen Lesern zum Thema austauschen.

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    Artikel verfasst von

    ehemaliger freier Finanztip-Mitarbeiter

    Ludwig Heinz hat als freier Finanztip-Redakteur zu Themen rund um Verbraucherfinanzen geschrieben. Zuletzt arbeitete er als Teamleiter Anlagestrategie für Gruner + Jahr Wirtschaftsmedien in Frankfurt, davor als Ressortleiter Wirtschaft und Politik bei der Anlegerzeitschrift Börse Online in München. Zudem war er in unterschiedlichen Positionen für mehrere Banken tätig, überwiegend im Research. Ludwig Heinz studierte nach einer Bankausbildung Betriebs- und Volkswirtschaftslehre in München.

    Lohnsteuerkarte beantragen: alles, was man wissen muss!

    Ihr wollt eine Lohnsteuerkarte beantragen? Zwar gibt es keine Lohnsteuerkarte aus Pappe mehr, einige wichtige Schritte muss man aber trotzdem beachten. Wir zeigen euch, welche das sind und wie ihr vorgehen müsst, um die Lohnsteuer zu verwalten

    Auf der Lohnsteuerkarte wurden bis vor einigen Jahren alle personenbezogenen Daten eingetragen, die der Arbeitgeber für die Zahlung der Lohnsteuer benötigte. Das war allerdings mit einem hohen organisatorischen Aufwand verbunden, da man tausende von Karten herstellen, verschicken und verwalten musste. Mit dem technischen Fortschritt und der zunehmenden Digitalisierung lassen sich die benötigten Daten heute allerdings besser elektronisch verwalten – daher wurde die Lohnsteuerkarte Anfang 2013 abgeschafft.

    Lohnsteuerkarte aus Pappe beantragen? Die gibt es nicht mehr!

    Die alte Lohnsteuerkarte aus Pappe gibt es seit dem 01. Januar 2013 nicht mehr. Allerdings wird natürlich auch weiterhin Lohnsteuer erhoben. Die dazu erforderlichen Daten werden aber nicht mehr auf einer Karte gespeichert, sondern von einem elektronischen papierlosen Verfahren verwaltet: Alle Daten für den Lohnsteuerabzug (sowie die Kirchensteuersteuer und den Solidaritätszuschlag) werden heute in der Datenbank ELStAM (Elektronische Lohnsteuer-Abzugsmerkmale) des Bundeszentralamts für Steuern gespeichert.

    Konkret heißt das: Ihr müsst keine Lohnsteuerkarte beantragen.Stattdessen teilt ihr eurem Arbeitgeber bei Beginn des Arbeitsverhältnisses eure Steuer-Identifikationsnummer und euer Geburtsdatum mit.

    Der Arbeitgeber teilt diese Daten (Im Fachjargon: Lohnsteuerabzugsmerkmale) dann dem Bundeszentralamt für Steuern mit und trägt sie in euer Lohnkonto ein. Das ist für euch wesentlich bequemer, als wie früher eine Lohnsteuerkarte selbst beim Amt zu beantragen. Dazu kommen weitere organisatorische Vorteile: Mit dem Ende der körperlichen Lohnsteuerkarte entfallen hohe Verwaltungskosten und -arbeiten bei den Meldebehörden, Arbeitgebern sowie Arbeitnehmern.

    Wir haben nachgefragt:

    Elektronische Abrechnung in der ELStAM-Datenbank

    Das Ende der alten Lohnsteuerkarte hat zur Folge, dass Arbeitgeber seit 2013 grundsätzlich dazu verpflichtet sind, Löhne und Gehälter elektronisch abzurechnen. Außerden bekommt der Arbeitnehmer seine Lohnsteuermerkmale nicht mehr von der Meldebehörde einmal im Jahr auf Pappe zugesandt. Diese stehen jetzt unter der jeweiligen persönlichen steuerlichen Identifikationsnummer in der ELStAM-Datenbank. Zu den Lohnsteuermerkmalen zählen die folgenden Daten des Arbeitnehmers:

    • Steuerklasse
    • Anschrift
    • Geburstdatum
    • Faktoren bei Ehepaaren in der Steuerklasse IV
    • Religionszugehörigkeit
    • Zahl der Kinderfreibeträge
    • Behindertenpauschbeträge
    • Lohnsteuerfreibeträge

    Verantwortlich für die Verwaltung dieser Merkmale ist das jeweilige Finanzamt: Die Behörde ist zuständig für Neuausstellung, Änderungen an der Steuerklasse, Religionszugehörigkeit, Namen, Kinderzahl und Wohnsitz sowie für das Eintragen von Frei- und Hinzurechnungsbeiträgen.

    Lohnsteuer mit Steueridentifikationsnummer verwalten: so geht’s

    Anstatt eine Lohnsteuerkarte zu beantragen, müsst ihr als Arbeitnehmer heute die folgenden Schritte ausführen, sobald ihr eine neue Beschäftigung antretet:

    1. Beginnt das neue Arbeitsverhältnis, muss der Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber nur noch seine Steueridentifikationsnummer sowie sein Geburtsdatum mitteilen.
    2. Außerdem müsst ihr angeben, ob es sich bei diesem Arbeitsverhältnis um die Hauptbeschäftigung (Steuerklassen I, III, IV) oder eine Nebenbeschäftigung (Steuerklasse VI) handelt.
    3. Wichtig: Verwechselt nicht die Steuer-ID mit der Steuernummer.

    Hat sich der Arbeitgeber authentifiziert, kann er die Steuermerkmale des Arbeitnehmers anschließend aus der ELStAM-Datenbank abrufen. Diese Berechtigung entfällt mit dem Ende des Arbeitsverhältnisses. Mit dem Finanzamtsformular „Antrag zu den elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmalen ELStAM“ kann der Arbeitnehmer und Lohnsteuerpflichtige einzelne berechtigte Arbeitgeber benennen oder auch ausschließen.

    Steuermerkmale herausfinden: Mit der Lohn- bzw. Gehaltsabrechnung

    Natürlich kann nicht nur der Arbeitnehmer eure Lohnsteuermerkmale abrufen – auch hier habt Zugriff auf diese Daten.

    • Die persönlichen Steuerabzugsmerkmale entnimmt der Arbeitnehmer am leichtesten seiner Lohn- oder Gehaltsabrechnung – der Arbeitgeber ist verpflichtet, die ELStAM-Daten dort auszuweisen.
    • Darüber hinaus könnt ihr auch das Finanzamt fragen oder die Daten im Elster-Onlineportal überprüfen.
    • Für das Elster-Portal benötigt ihr neben eurer Steuer-ID oder der Steuernummer ein elektronisches Zertifikat, das ihr dort auch beantragen könnt.
    • Dies macht wegen des Aufwandes meist nur dann Sinn, wenn ihr das Elster-Onlineportal auch für andere Möglichkeiten wie die fast papierlose Steuererklärung nutzt.

    Wie bisher fließen die persönlichen Daten – auch Änderungen im Laufe eines Jahres – z.B. die Zahl der Kinder, Religionszugehörigkeit, Geburt, Heirat, Todesfall oder Kircheneintritt oder –austritt über die Meldeämter in den jeweiligen Gemeinden in die Datei ein. Andere Merkmale, wie z. B. Lohnsteuerfreibeträge, kommen direkt vom Finanzamt. Das Wohnsitzfinanzamt ist auch für Änderungsanträge zuständig. Das Formular „Antrag auf Korrektur der . (ELStAM)“ gibt’s beim Finanzamt oder online beim Bundeszentralamt für Steuern im Formularcenter unter Lohnsteuer.

    Die geänderten Merkmale gehen dann an das Bundeszentralamt für Steuern, dieses stellt sie dem Arbeitgeber zur Verfügung. Leider kann die Änderung von Daten einige Zeit in Anspruch nehmen. Und nicht vergessen: Lohnsteuerfreibeträge müssen jährlich neu beantragt werden.

    Video: Ganz leicht zur Steuererklärung

    Weitere Links zum Thema Steuern

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    Eigentlich ziemlich praktisch, dass man keine extra Pappkarte für die Lohnsteuer beantragen muss, oder?

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    Источники: http://www.steuerberaten.de/tag/lohnsteuerkarte/, http://www.finanztip.de/elstam/, http://www.giga.de/downloads/steuersparerklaerung-2014/tipps/lohnsteuerkarte-beantragen-alles-was-man-wissen-muss/

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